14. Mai 2012
In immer hektischer werdenden Zeiten, in denen der Druck im Job und im Privatleben ständig wächst wird häufiger der Begriff des „Work-Life-Balance“ gebraucht. Was verbirgt sich hinter diesem Konzept, das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen interessant und profitabel sein kann?
Gerade für junge Familien, die nach der Elternzeit schnell wieder in den Arbeitsmarkt integriert sein wollen, ist es ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers geworden, dass Beruf- und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren sein soll. Dort sind vordergründig flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote zur Kinderbetreuung, Maßnahmen zur Personalentwicklung, Gesundheits- und Vorsorgeprogramme und auch die Gestaltung der Räumlichkeiten maßgebende Auswahlfaktoren geworden.
Beim Konzept des Work-Life-Balance geht es ferner um die Schaffung finanzieller Anreize. Vielmehr soll die Arbeit wieder Spaß bringen, ein entsprechender Ausgleich in Form von Ruhe- und Erholungsphasen dabei selbstverständlich sein. Es wird (phasenweise) erwartet unter hohem Leistungsdruck und Mehrarbeit die gesteckten Ziele zu erreichen, wobei nach den Entbehrungen die Möglichkeit angemessener Erholung geboten wird. Das setzt ein hohes Maß an Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern voraus und benötigt u.a. einen hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand den viele kleinere Unternehmen kaum stemmen können.
Der Ansatz, die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf weiter zu fördern, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter und somit deren Produktivität zu steigern hat mit dem Work-Life-Balance Modell einen Schritt in eine positive Richtung genommen. Vor allem größere Unternehmen, die auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften sind, arbeiten mit Hochdruck an Konzepten für die Verbesserung von Zufriedenheit und Wohlbefinden ihrer zumeist jungen Mitarbeiter mit Familie.
Generell kann aber Jeder auch für sich selbst etwas für ein besseres Wohlbefinden während der Arbeit tun. Wir haben Ihnen nun einige Tipps zusammengestellt die jeden Tag etwas zu Ihrer Ausgeglichenheit beitragen können:
- Machen Sie regelmäßige kurze Pausen von ca. 3-5 Minuten, am besten an der frischen Luft
- Definieren Sie klare Ziele für sich und nehmen Sie Überlastungen in Kauf, weil Sie wissen danach kommt die Phase der Erholung
- Gehen Sie an normalen Arbeitstagen zeitig nach Hause und verbringen Sie den Abend mit Ihrer Familie
- Vernachlässigen Sie Ihre Freunde nicht
- Bewegen Sie sich: Treppe steigen, statt Aufzug fahren, auch die kleinen Dinge wirken im Großen
- Gönnen Sie sich Ihren Urlaub und lassen Sie Ihren PC, Ihr Smartphone und Ihr Dienst-Handy zuhause. Wenn Sie mit dem Baby verreisen, vergessen Sie nicht ein Reisebett. So wird der Urlaub erholsamer
- Hören Sie auf Ihren Körper, er zeigt Ihnen an, wenn er Ruhe braucht, z.B. wenn Sie nur noch müde am Schreibtisch sitzen. Reden Sie offen Ihrem Vorgesetzten über freie Tage und Auszeiten.
7. Mai 2012
Gerade in der Schwangerschaft und der Stillzeit werden Mineralstoffe sowie Vitamine in vermehrter Menge benötigt. Die meisten Nährstoffe können in der empfohlenen Höhe mit einer abwechslungsreichen Ernährung optimal abgedeckt werden. Nach heutiger wissenschaftlicher Erkenntnis macht es jedoch Sinn, zum Beispiel Eisen, Kalzium und Folsäure mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln dem Körper zusätzlich zuzuführen.
Speziell Folsäure spielt in der Ernährung während einer Schwangerschaft eine enorm wichtige Rolle. Folsäure ist für das Wachstum sowie die Zellteilung verantwortlich. Ein Folsäure-Mangel kann dazu führen, dass sich das Neuralrohr nicht richtig schließt (auch als „offener Rücken“ bezeichnet), kann für eine Schädigung des zentralen Nervensystems bei dem Baby verantwortlich sein und die gesamte Entwicklung des Embryos beeinträchtigen. Nahrungsergänzungsmittel können einem Mangel vorbeugen und eine ausreichende Versorgung mit Folsäure gewährleisten.
Während der letzten vier Monate der Schwangerschaft, ist eine vermehrte Eisen-Versorgung nötig, da das Baby in dieser Zeit rasant wächst und eine erhöhte Sauerstoff-Zufuhr benötigt. In der Schwangerschaft werden etwa 30 Milligramm/Tag Eisen benötigt, während der Stillzeit etwa 20 Milligramm/Tag. Eisen als Nahrungsergänzungsmittel macht es einfach, die empfohlene Dosis einzuhalten. Der Mineralstoff Kalzium wird vom Körper benötigt, um das Knochengerüst des Babys aufzubauen.
Auch eine ausreichende Vitamin-Versorgung muss besonders während der Schwangerschaft gewährleistet sein. Wenn dies nicht durch eine ausgewogene Ernährung erfolgt, empfiehlt sich die Einnahme von zusätzlichen Vitaminpräparaten.
Das Wichtigste für Mutter und Baby ist unumstritten eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel kann den Körper zusätzlich mit Stoffen versorgen, die für die Entwicklung des Ungeborenen notwendig sind und an denen gerade in der Schwangerschaft ein erhöhter Bedarf besteht. Sicher wird auch die Ärztin/der Arzt gerne darüber Auskunft geben, welche Ergänzungsstoffe für jeden Einzelnen sinnvoll sind und in welcher Menge sie eingenommen werden sollten.
30. April 2012
Dieser Mythos ist weit verbreitet. Frauen haben im Laufe ihrer Schwangerschaft zwar einen gesteigerten Energiebedarf, dieser erreicht aber nie das doppelte Maß. Es ist wichtiger, dass Sie für Ihr Ungeborenes das Richtige essen. Zum Ende des dritten Monats sollten sie etwa 2300 bis 2400kcal am Tag zu sich nehmen in Abhängigkeit von Ihrer Körpergröße, Ihrem Alter und ihrer körperlichen Aktivität. Ab dem vierten Monat können sie bis zu 300kcal zusätzlich zu sich nehmen (dies entspricht in etwa einem Brötchen mit Käse). Auf unserer BabyCare-Homepage finden Sie einen Energiebedarfsrechner, der Ihren täglichen Kalorienbedarf berechnen kann.
Ihre Nahrung sollte sich dabei wie folgt zusammensetzen:
- 20% Eiweiß (z.B. Fleisch, Hülsenfrüchte, Milchprodukte)
- 30-35% Fett (möglichst pflanzliches)
- 40-45% Kohlenhydrate (z.B. Brot, Müsli, Nudeln, Reis, Kartoffeln)
Die Eiweißzufuhr sollte ab dem vierten Monat erhöht werden. Neben der Nahrungszusammensetzung sollte auch auf die ausreichende Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen wie Calcium, Eisen, Jod, Folsäure sowie langkettigen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren geachtet werden, um das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt zu minimieren. Eisen, Jod und Folsäure sollte dabei die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden, da hiermit die meisten Schwangeren deutlich unterversorgt sind. Sprechen Sie gegebenfalls mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt, um möglichen Unter- oder Überversorgungen entgegenzuwirken.
Wir empfehlen Ihnen außerdem eine Ernährungsanalyse, die Ihnen genau aufzeigt, mit welchen Mikronährstoffen Sie unter- oder überversorgt sind und geben Ihnen Hinweise, was Sie für eine optimale Versorgung tun können. Weitere Informationen finden Sie unter www.babycare-nutrition.de.
23. April 2012
Saure Gurken, sauer eingelegte Zwiebeln, Salzstangen, Gummibärchen, Schokolade, aber auch Wurst, Gemüse sowie Obst -das alles, in allen möglichen Variationen und am besten immer sofort–den Berichten über die Gelüste von Schwangeren sind schier keine Grenzen gesetzt.
Aber woran liegt es, dass sich dieses Klischee der besonderen kulinarischen Neigungen von Frauen, die ein Kind erwarten, in der Allgemeinheit so durchgesetzt hat. Ein Fünkchen Wahrheit muss doch dran sein, oder?
Zumindest bezogen auf den „Gurken-Konsum“ sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Schwangere Frauen essen nicht merklich mehr saure Gurken als Nichtschwangere. Und trotzdem, das Klischee hält sich wacker. Zum einen liegt dies darin begründet, dass Frauen tatsächlich spezielle Neigungen haben, die erst mit dem Eintritt in die Schwangerschaft bzw. in ihrem Verlauf auftreten und nach der Geburt genauso schnell wieder verschwinden. Vielleicht haben Sie sogar selbst schon solche Erfahrungen gemacht. Ein Erklärungsversuch: Da während der Schwangerschaft sowieso Ausnahmezustand herrscht, wird auch beim Essen eher dem Körpergefühl, also dem Appetit auf bestimmte Lebensmittel, nachgegeben. So kann es den Angehörigen des Öfteren so vorkommen, Schwangere würden sich sonderbar ernähren.
Eine andere Erklärung für diesen Mythos meint man in der Medizin zu finden. Die vermehrte Produktion von Progesteron und Östrogen in der Schwangerschaft sensibilisieren nicht nur den Geruchssinn. Mit ihm wird auch der Geschmacksinn besonders geschärft (übrigens nimmt auch die Konsistenz von Lebensmitteln einen höheren Stellenwert bei der Entscheidung, was bevorzugt gegessen wird, ein). So soll sich bei verändertem Hormonspiegel ein eher süßlicher Geschmack im Mund entwickeln, der dann die Lust auf Herzhaftes und Salziges besonders verstärkt. Aber nicht nur Gelüste, sondern auch extreme Abneigungen gegenüber bestimmten Lebensmitteln können bei Schwangeren beobachtet werden. Damit kommen wir zu der zweiten Theorie zur Klärung des Mysteriums „Heißhunger in der Schwangerschaft“. Diese besagt, dass Gelüste und Abneigungen unterbewusst bzw. vom Gehirn aus gesteuerte Ausgleichversuche sind, Mangelerscheinungen des Körpers entgegenzuwirken. Man könnte auch sagen, der Körper hat besondere Lust auf das, was er tatsächlich braucht. Die Wissenschaft tappt jedoch noch immer im Dunkeln was sich tatsächlich im Körper abspielt.
Generell sollten Schwangere trotz allem Lamentieren der Umwelt ihrem Heißhunger nachgeben, zumindest solange er in geregelten Bahnen verläuft. Die Devise “in Maßen nicht in Massen“ sollte auch wenn man „in anderen Umständen“ ist immer berücksichtigt werden, um die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft im moderaten Umfang zu halten. Gegen Heißhunger auf Obst und Gemüse spricht schlichtweg gar nichts. Achten Sie dennoch immer besonders auf die ausreichende Zufuhr der sogenannten kritischen vier Mikronährstoffe Jod, Eisen, Folsäure und Magnesium. Geeignete Rezepte finden Sie im BabyCare-Programm.
Posten Sie uns die besonderen oder kuriosen Essgewohnheiten, die Sie in Ihrer Schwangerschaft erlebt haben.
In diesem Sinne wünschen wir einen guten Appetit!
16. April 2012
Dieser Schwangerschaftsmythos stimmt tatsächlich. Das ungeborene Kind bezieht die nötigen Nährstoffe, die für die jeweilige Entwicklungsstufe notwendig sind, aus den Reserven der Mutter. Somit ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig während der Schwangerschaft, da man nicht nur für sich, sondern auch für das Kind Sorge trägt.
Enthält der Körper der Mutter nicht genug von den benötigten Nährstoffen, so hilft sich das Kind zunächst selbst. Jedoch besteht die Gefahr, dass das Kind in eine Art Schutzmechanismus fällt und nur noch die überlebenswichtigen Funktionen des Körpers aufrechterhalten kann. In diesem Fall könnten Entwicklungsschritte übersprungen werden. Häufig kommen diese Mängel aber erst nach der Geburt und eventuell auch erst Jahren später zum Vorschein.
Ein Mangel an Vitaminen und Mineralien kann jedoch nicht nur zu einer mangelhaften Entwicklung, sondern auch zu Frühgeburten führen.
Deshalb ist es besonders wichtig auf den Versorgungsbedarf von Calcium, Eisen, Folsäure und Jod zu achten.
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