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23. Januar 2012

„Kugelrund Glücklich“

Von der Hanseatische Krankenkassen HEK gibt es jetzt eine neue APP, sowohl für iPhones als auch für Android Smartphones, die viele Informationen für die gesamte Schwangerschaft bietet. Hier können Sie Infos zu jeder Schwangerschaftswoche abrufen, sich über alle Vorsorgetermine informieren und sich auch an die jeweiligen Termine erinnern lassen sowie einen eigenen Schwangerschaftskalender führen, in den Sie auch die Vorsorgetermine eintragen können. Über die APP können Sie auch das BabyCare-Programm bestellen.

Das App kann jederzeit kostenlos heruntergeladen werden, auch wenn Sie nicht bei HEK versichert sind.

Weitere Informationenfinden Sie hier: HEK Schwangerschaftsapp.

19. Januar 2012

Vitamin D-Versorgung in der Schwangerschaft

Am 16.01.2012 war das Hauptthema in der aktuellen Ausgabe des “Spiegels” (03/16.01.2012) die Vitaminversorgung in Deutschland.
Wer diesen Artikel nun gelesen hat, stellt sich vielleicht die Frage „Warum nehme ich überhaupt noch Vitaminpräparate zu mir?“. Denn die Empfehlung lautet >>Finger weg von Vitaminpräparaten<<.
Dies mag vielleicht für gesunde Menschen gelten. Keinesfalls gilt dies aber für Schwangere, die bei nicht wenigen Mikronährstoffen einen Zusatzbedarf haben.
Im Rahmen unseres BabyCare Programms haben wir über 20.000 Ernährungsdaten von Teilnehmerinnen gesammelt. Diese Daten zeigen ganz klar, dass Schwangere selbst durch eine besonders bewusste Ernährung die erforderlichen Zufuhrmengen bestimmter Mikronährstoffe nicht erreichen. Augenmerk wird hierbei auf die ausreichende Versorgung mit Eisen, Folsäure, Vitamin C und eben auch Vitamin D gelegt.

Nun hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) den täglichen Vitamin D Bedarf zum 01.01.2012 von 5 Mikrogramm auf 20 Mikrogramm und somit um das vierfache angehoben. Vor Erhöhung der aufzunehmenden Menge Vitamin D hatten schon in etwa 50% der Frauen Probleme ausschließlich durch die Nahrung die empfohlene Menge zu sich zu nehmen. Durch die neue Regelung erreicht nun praktisch keine Frau, weder vor noch in der Schwangerschaft, die empfohlene Menge.
Wird der Vitamin D Bedarf in der Schwangerschaft nicht gedeckt, kann dies zu einem geringeren Geburtsgewicht des Kindes führen. Auch weitere Komplikationen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Speziell für Sie als werdende Mutter empfehlen wir sich zum einen selbstverständlich gesund und bewusst Vitaminreich zu ernähren, aber mit ärztlicher Absprache auch besonders wichtige Vitamine und Mikronährstoffe zu sich zu nehmen, um Ihnen und Ihrem Kind nicht zu schaden. Wie gut Sie bereits mit Mikronährstoffen versorgt sind lässt sich zunächst durch eine Ernährungsanalyse erkennen. Einen Schnelltest können Sie auch auf unserer Homepage machen: Ernährungscheck
Bleiben Ihnen aber dennoch Zweifel, sollten Sie eine Blutanalyse in Erwägung ziehen. Informieren Sie sich dazu bei Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt.
Vitamin D findet sich vor allem in den folgenden Lebensmitteln:
• Aal
• Hering
• Forelle
• Pflanzenmargarine
• Hühnerleber
• Rinderleber
• Champions
• Steinpilze
• Eier
• Schlagsahne
• Gouda
• Emmentaler

Weitere interessante Informationen auch zu anderen Vitaminen finden Sie auf unserer Homepage im FAQ-Bereich.

Eine Liste von Vitamin D-haltigen Nahrungsmittel finden sie auf der Internetseite www.vitalstoff-lexikon.de

Die aktuelle Pressemitteilung zum Bericht in „Der Spiegel“ von Herrn Dr. Wolf Kirschner (Leiter der Evaluationsforschung der FB+E GmbH) finden Sie hier.

16. Januar 2012

Machen auch Sie mit bei der Online-Umfrage von Betreut.de

Wir haben in unserem Blog (02. Juni 2010) bereits über Betreut.de berichtet. Hier finden Sie die passende Kinderbetreuung durch qualifizierte Kinderbetreuer (Babysitter, Tagesmütter, Kinderfrauen, Leihomas, Nannys, …). Dazu müssen Sie nur Ihre PLZ eingeben und sich die Betreuer-Profile in Ihrer Region anschauen. Zusätzlich können Nutzer eine kostenlose Suchanzeige aufgeben, auf die sich interessierte Kinderbetreuer bewerben können. Betreut.de hilft Ihnen schnell und einfach – egal ob für den Notfall oder für eine langfristige Unterstützung!

Betreut.de ermittelte bereits im Dezember 2010, wie zufrieden befragte Familien mit der Kinderbetreuung in Deutschland sind und ob und in welcher Form möglicherweise auf private Betreuungspersonen zurückgegriffen wird. Dazu wurden alle Nutzer des Portals aufgerufen, über Erfahrungen und Bedarfe Auskunft zu geben. Die Ergebnisse dieser Befragung finden Sie hier.

Nun wird diese Online-Befragung erneut durchgeführt. Dazu benötigt Betreut.de Ihre Mithilfe. Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und beantworten Sie anonym die Fragen unter Betreut-Umfrage-zur-Kinderbetreuung-in-Deutschland-2012.

9. Januar 2012

Geburtsangst bewältigen

Viele Frauen haben Angst vor der Geburt, dies ist ganz normal. Gerade Frauen die das erste Mal schwanger sind wissen nicht was auf sie zukommt. Hinzu kommt meist, dass sich werdende Mütter mit anderen Müttern austauschen und Horrorgeschichten hören (z.B. nicht rechtzeitig in der Klinik zu sein, den Partner nicht erreicht zu haben, Kaiserschnitt, Komplikationen). Negatives – das in der Regel leider auch eher im Kopf verbleibt- schürt die Geburtsangst. Wer sich ihr frühzeitig widmet und Strategien zur Bewältigung entwickelt, wird, wie die meisten Frauen weltweit eine normale, komplikationsfreie Geburt erleben. Aufklärung und Information sind die besten Waffen gegen die Geburtsangst.

Die Hebamme und der Geburtsvorbereitungskurs können erste Anlaufstellen sein, um Ihnen etwaige Bedenken zu nehmen. Sie erlernen die gängigsten Atemtechniken, um den Geburtsschmerz zu verkraften. Auch eine enge, vertrauensvolle Bindung zu Ihrer Hebamme hilft die Nervosität zu besiegen. Scheuen Sie sich nicht die Hebamme zu wechseln, wenn die „Chemie“ zwischen Ihnen nicht stimmt.

Lassen Sie sich vor allem nicht von Aussagen Ihres Arztes/Ihrer Ärztin wie “Ihr Kind ist etwas groß (klein, leicht, schwer) für diese Schwangerschaftswoche …” beunruhigen, keine Schwangerschaft verläuft nach einem bestimmten Schema. Klären Sie Ihre Unsicherheiten oder Fragen mit dem Arzt/der Ärztin oder Ihrer Hebamme.

Wählen Sie sich eine Geburtsumgebung in der Sie sich geborgen, und wo Sie sich ebenso von den anwesenden Geburtshelfern gut umsorgt fühlen. Am besten besuchen sie die Wunschklinik im Vorfeld und melden sich an. In Ihrer Akte können dann Ihre Wünsche und Bedürfnisse festgehalten und später berücksichtigt werden.

Eine Art, sich ganz offensiv mit den Ängsten auseinanderzusetzen wäre, eine Liste mit den verschiedenen Angst-Punkten. Wenn Sie sich dann damit beschäftigen, werden Sie sehen, dass es für alle Dinge mindestens ein Gegenargument oder eine Lösung gibt.

Zum Beispiel: Ich habe Angst vor der Geburt weil ich…
… die Wehen und die Schmerzen fürchte. Lösung: Wenn ich es nicht aushalte, kann ich eine PDA in Anspruch nehmen.

… Angst vor Verletzungen an meinem Körper bzw. vor einem Kaiserschnitt habe. Lösung: In der heutigen Medizin muss niemand unnötig unter Schmerzen leiden. Es gibt Medikamente die Schmerzen lindern und die Wunden heilen meist recht schnell. Es ist gut, dass es für komplizierte Geburten eine solche Lösung gibt!

… befürchte nicht rechtzeitig im Krankenhaus anzukommen oder meinen Partner nicht dabei zu haben. Lösung: Wir haben einen Plan, was wir machen, wenn es schneller gehen muss. Ich habe die Nummer des Rettungsdienstes in meinem Telefon gespeichert und falls mein Partner nicht schnell genug da sein kann, habe ich jemanden (Freundin, Schwester, Mutter), der es auf alle Fälle rechtzeitig schafft und mich unterstützt.

… Komplikationen befürchte, die das Baby oder mich sterben lassen. Lösung: Niemand hat eine Garantie, dass alles gut geht aber es hilft weder mir noch dem Kind, wenn ich mir mit Zweckpessimismus den schlimmsten Fall ausmale. Ärzte und Hebammen werden sich gut um mich und mein Baby kümmern.

Machen Sie sich bewusst, dass sie aktiv am Geburtsvorgang beteiligt sind und ihr angeborener Instinkt ihnen den Weg zeigt. Sie sollten während der Wehen auf ihre innere Stimme hören und Geräte, Medikamente und Hebamme nur als Unterstützung verstehen.

Mehr zum Thema Geburt finden Sie im BabyCare-Buch.

2. Januar 2012

Das BabyCare-Team wünscht allen Teilnehmerinnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012!

Ein neues Jahr hat neue Pflichten,
Ein neuer Morgen ruft zu frischer Tat.
Stets wünsche ich ein fröhliches Verrichten,
und Mut und Kraft zur Arbeit früh und spät.

(Johann Wolfgang von Goethe)