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28. Oktober 2009

Die Zähne

Vor allem in der Schwangerschaft ist die richtige Zahnpflege ein Muss. Denn gerade das Zahnfleisch ist in der Schwangerschaft sehr empfindlich. Durch den Einfluss der Hormone wird das Zahnfleisch während der Schwangerschaft stärker durchblutet und die Gefäße schwellen an. Dadurch kann es öfter mal zu Zahnfleischbluten kommen, da diese Mundpartie schon auf kleinste Berührungen empfindlich reagiert. Sie sollten deshalb aber nicht weniger sorgsam putzen. Im Gegenteil! Durch mangelnde oder nachlässige Pflege entstehen häufiger Parodontose (Zahnbettentzündung) und Karies.

Nachgewiesen ist, dass eine Parodontitis zum einen zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen kann, zusätzlich jedoch das Risiko einer Frühgeburt erhöht. Eine Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, dessen erste Anzeichen sich in Zahnfleischbluten äußern können. Um das Risiko einer drohenden Frühgeburt, die durch eine Parodontitis verursacht wird, abzuwenden, sollte man schon vor einer Schwangerschaft eine Behandlung beim Zahnarzt durchführen lassen, um die Gesundheit der Zähne zu überprüfen.

In der Schwangerschaft säubern Sie Ihre Zähne am besten mit einer weichen Bürste, das ist besonders bei empfindlichem und entzündetem Zahnfleisch angenehm. Anschließend reinigen Sie auch die Zwischenräume mit Zahnseide oder Mikrobürsten, auch wenn Ihr Zahnfleisch dabei etwas bluten sollte.

Auch während der Schwangerschaft sollten Sie mindestens einmal zum Zahnarzt gehen. Wenn möglich, sollten notwendige Reparaturen nicht auf die Zeit nach der Geburt verschoben werden. Am besten ist es, im zweiten Schwangerschaftsdrittel (4. bis 6. Monat) zum Zahnarzt zu gehen. Dort können Sie sich z.B. auch die richtige Putztechnik zeigen lassen.

Bei der Behandlung von Löchern und Wurzeln während der Schwangerschaft können spezielle Betäubungsspritzen verabreicht werden, die keine nachweisbare Wirkung auf den Uterus haben. Lassen Sie sich vom Arzt beraten.

Ernähren Sie sich während der Schwangerschaft kalziumreich mit Milchprodukten. Das stärkt die Zähne.

Lesen Sie mehr zum Thema Zahnpflege in der Schwangerschaft.

21. Oktober 2009

Dauerwelle in der Schwangerschaft

Die chemischen Substanzen beim Färben oder bei der Dauerwelle werden über die Haarwurzel ins Blut aufgenommen. Es ist nicht bekannt, wie diese Chemikalien auf das Baby wirken aber es wird generell davon abgeraten. Wenn Sie sich ohne diese Behandlung nicht im Spiegel ansehen mögen, warten Sie zumindest bis zum zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Achtung! Ihre Haare können in der Schwangerschaft auf die Dauerwellenflüssigkeit anders reagieren als vorher. Sie müssen sich also eventuell auf Überraschungen gefasst machen. Es gibt aber bisher keinen Anhalt dafür, dass für das ungeborene Kind dadurch ein Risiko entsteht.

Lesen Sie mehr auf unserer Homepage.

13. Oktober 2009

Stress und Schwangerschaft

Stress ist eine ganz natürliche Reaktion auf alle möglichen Umweltreize. Ohne ihr Reaktionsvermögen auf Geräusche, Gerüche und optische Signale wären Menschen und Tiere nicht überlebensfähig. Denn bei Stress werden bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet und es werden verschiedenste körperliche Reaktionen angestoßen (schnellerer Herzschlag, bessere Versorgung des Gehirns und der Lunge mit Sauerstoff etc.). Normalerweise ist das nichts Schlechtes. Problematisch wird es erst, wenn dieser Zustand – STRESS – anhält. Andauernde Belastungen, d.h. andauernder Stress kann sogar dramatische Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.

Vorwegzuschicken ist, ein Zusammenhang zwischen Stress und Komplikationen bei Mutter und Kind ist noch nicht ausreichend untersucht.

Eine Untersuchung der John Hopkins Bloomberg School of Public Health’s Department of Population and Family Health Sciences zeigt sogar, dass leichter Stress während der Schwangerschaft den Reifeprozess eines Kindes fördert. Normale Ängste und Stress, verursacht durch die Ansprüche der modernen Zeit, sollen keinen negativen Einfluss auf das ungeborene Kind haben. Die Wissenschafter folgern, dass werdende Mütter keine Bedenken um ihren emotionalen Zustand haben müssen (Quelle: http://www.jhsph.edu/).

Andere Studien wiederum halten Stress für genauso gefährlich wie Rauchen in der Schwangerschaft.

Es ist allerdings sicher, dass lang andauernder Stress zu vermehrten Frühgeburten führt. Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie können zu Ihrer Entspannung, d.h. zum Abbau von Stress, viel beitragen (Bewegung an der frischen Luft, legen Sie kurze Ruhepausen ein, treiben Sie Sport etc.).

Lesen Sie hier mehr zu Entspannungstechniken.

Die BabyCare-CD wurde speziell zur Entspannung in der Schwangerschaft entwickelt.

Sprechen Sie ggf. auch mit Ihrem Frauenarzt darüber oder suchen Sie sich Hilfe bei Fachleuten.

7. Oktober 2009

Betreuung in der Schwangerschaft – Die Hebamme

Hebammen sind ausgebildete Fachfrauen, die die Mütter während der Schwangerschaft, Geburt und der Zeit nach der Geburt bis zum Ende der Stillzeit begleiten.

Bei Fragen zum Verlauf der Schwangerschaft kann so oft wie nötig Kontakt mit der Hebamme aufgenommen werden. Die erfahrene Hebamme kann abwägen, ob genannte Beschwerden normale Schwangerschaftsbeschwerden sind, bei welchen sie der Schwangeren mit nützlichen Tipps und beruhigenden Massagen oder Übungen helfen kann. Die Hebamme kann auch durch Methoden der Naturheilkunde Geburtswehen anregen, um so den Gebrauch von Wehenmitteln zu vermeiden.

Da nach dem deutschen Recht eine „Hinzuziehungspflicht“ besteht, muss bei jeder Geburt eine Hebamme anwesend sein, es kann nur im Notfall eine Geburt vom Arzt ohne Hebamme vorgenommen werden. Angefangen von den ersten Wehen, ist die Hebamme bis zu zwei Stunden nach der Geburt anwesend, um sich davon zu überzeugen, dass mit Mutter und Kind alles in Ordnung ist.

Die Wochenbettbesuche, die in den ersten 10 Tagen täglich stattfinden (bei Bedarf die ersten 8 Wochen weitere 16 Mal), unterstützen die Mutter bei Fragen zum Stillen, zur Ernährung etc. und der Nabel des Kindes wird durch die Hebamme versorgt. Außerdem beobachtet sie die Rückbildungs- und Heilungsprozesse der Mutter.

Wenn Sie die Angebote einer Hebamme nutzen wollen und es als wichtig erachten, eine Hebamme zu finden, die zu Ihnen passt, dann bemühen Sie sich um eine rechtzeitige Suche, indem Sie sich bei Ihrem Frauenarzt, Gesundheitsamt oder einer Entbindungsklinik eine Übersichtsliste der Hebammen besorgen.

Unter http://www.hebammensuche.de/ finden Sie Adressen von Hebammen in Ihrer Nähe.

Lesen Sie mehr zum Thema Hebamme in unserem Bereich Wissenswertes.