25. November 2009
Sodbrennen ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen in der Schwangerschaft. 75% der werdenden Mütter quälen sich gegen Ende der Schwangerschaft mit unangenehmem Brennen in der Speiseröhre. Auslöser für Schwangerschafts-Sodbrennen ist vor allem der zunehmende Druck auf den Magen in Kombination mit einer veränderten Hormonsituation, die den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen schwächt. Dadurch kann saurer Mageninhalt nach oben gelangen. Schwangere mit Sodbrennenproblematik sollten auf kleine Mahlzeiten umsteigen und auf Säureanregendes wie etwa Kaffee, Pfefferminztee oder Kohlensäure verzichten. Günstig sind in vielen Fällen Haferflocken, Weißbrot und Haselnüsse. Trotzdem lässt sich Sodbrennen oft nicht verhindern.
Hier noch ein paar Tipps die für Abhilfe sorgen:
+ das Kopfende des Bettes leicht erhöhen
+ mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen
+ nicht zu fettreich und zu üppig essen, vor allem nicht mehr nach 18.00 Uhr
+ leichtverdauliche Nahrungsmittel bevorzugen (z.B. Kartoffeln, Blattgemüse, Karotten, Reis)
+ Süßigkeiten, Kaffee und Tee meiden.
+ geschälte Mandeln essen
+ Magnesium sollte ausreichend aufgenommen werden
+ trockenes Brot kaufen
+ Kartoffelsaft ist ein sehr bewährtes Mittel bei Sodbrennen
+ Maishaartee trinken
Fragen Sie ggf. auch beim Frauenarzt oder bei Ihrer Hebamme nach.
19. November 2009
Die Bundesforschungsanstalt für Lebensmittel, Abt. Fleischforschung teilt mit, dass Toxoplasmoseerreger und Listerien nicht durch Rohwürste mit langer Reifezeit – wie Salami – übertragen werden, weil ihnen die Lebensbedingungen aufgrund des geringen Wassergehaltes und aufgrund der Begleitflora (Milchsäurebakterien) entzogen werden. Voraussetzung ist aber natürlich, dass die Salami entsprechend der guten Herstellpraxis produziert wurde. Dies ist am ehesten bei industrieller Herstellung gewährleistet, denn dort werden hohe Anforderungen an die Qualitätssicherung gestellt.
Schnittfeste Rohwurst wie Salami, Cervelat- oder Katenrauchwurst, Landjäger, Schlackwurst können Sie ohne Bedenken essen. Auf streichfähige Rohwurst wie Zwiebelmett, Teewurst sowie rohe Pökelfleischerzeugnisse (roher Kassler, Lachsschinken, Räucherspeck, Schinkenspeck) sollten Sie jedoch lieber verzichten.
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11. November 2009
Viele werdende Eltern machen sich Sorgen, dass laute Geräusche dem Gehör des Ungeborenen schaden könnten. Tatsächlich kann eine andauernde und extrem starke Lärmbelastung von mehr als 90dB während der Schwangerschaft beim Kind zu einem angeborenen Hörverlust im Hochfrequenzbereich führen. Zudem erhöht sich das Risiko einer Frühgeburt. Aus diesem Grund beziehen sich die Mutterschutzbestimmungen auch auf die Lärmbelastung am Arbeitsplatz. Schwangere dürfen auf keinen Fall mehr dort eingesetzt werden, wo während der Arbeit Gehörschutz vorgeschrieben ist.
Andererseits ist ein lauter Knall, z.B. eine zuschlagende Tür, Feuerwerk oder ein lauter Schrei, sicher nicht gefährlich für Ihr ungeborenes Kind. Auch ein lautes Pop-Konzert dürfen Sie während der Schwangerschaft ruhig noch genießen.
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4. November 2009
In der Schwangerschaft treten Kopfschmerzen besonders in der ersten Zeit bedingt durch die Hormonumstellung auf.
Gehen Sie bei Kopfschmerzen an die frische Luft oder legen Sie sich hin. Regelmäßige Bewegung, aber auch Entspannung und Ruhepausen sowie eine bewusste Körperhaltung können helfen. Eine kalte Kompresse oder Pfefferminzöl auf der Stirn wirkt oft Wunder. Und vermeiden Sie selbstverständlich die bekannten Auslöser von Kopfschmerzen wie Alkohol und Nikotin.
Zwar sollten Sie während der Schwangerschaft (außer in Notfällen) auf Medikamente so weit es geht verzichten, jedoch ist die Einnahme des Schmerzmittels Paracetamol entsprechend der Packungsbeilage (eine bis zwei Tabletten alle vier Stunden) aus ärztlicher Sicht unbedenklich. Als Mittel der zweiten Wahl ist Ibuprofen erlaubt, allerdings nicht mehr im letzten Schwangerschaftsdrittel. Diclofenac und Indometacin, beide sog. nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), führen nicht zu kindlichen Fehlbildungen, können aber möglicherweise eine Fehlgeburt auslösen. Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS) soll während der Schwangerschaft NICHT zur Behandlung von Kopfschmerzen, anderen Schmerzen oder Fieber angewendet werden.
Bitte sprechen Sie bei lang anhaltenden und starken Kopfschmerzen mit Ihrem Arzt darüber.
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