Zum Inhalt springen


-


30. April 2010

Schwanger? Heißhunger auf Rollmops und Co? Aber kann ich dieses als Schwangere überhaupt essen?

Bei einem Bratrollmops handelt es sich um ein heiß gegartes Fischereierzeugnis, das Sie während der Schwangerschaft ohne Bedenken genießen können. Rollmops hingegen gehört zu den kalt gegarten Fischereierzeugnissen. Das bedeutet, er wird aus rohem Hering hergestellt. Da Rollmöpse jedoch stark gesalzen werden, sind Sie aus hygienischer Sicht sicher und es spricht nichts gegen den Verzehr in der Schwangerschaft.

Der Verzehr so genannter kalt gegarter Fischereierzeugnisse, die stark gesalzen, gesäuert oder gezuckert sind, stellt kein Risiko für die Übertragung von Listerien dar. Zu dieser Gruppe gehören Matjesheringe, Bismarckhering, marinierter Hering, Rollmops oder Salzhering.

Auch heiß gegarte und industriell verpackte Fischereierzeugnisse sind wie andere erhitzte Lebensmittel ganz unbedenklich, vorausgesetzt die Verpackungen sind frisch geöffnet. Aber auch in diesem Fall, empfehlen Experten, industriell hergestellte Erzeugnisse zu bevorzugen, denn Lebensmittelhersteller haben heute gute Qualitätssicherungsprogramme. In allen Fällen sollte eine geöffnete Verpackung in 2-3 Tagen aufgebraucht werden.

BabyCare - für eine gesunde Schwangerschaft!

22. April 2010

Magnesium

Magnesium ist wichtig für das Zusammenziehen und Entspannen der Muskulatur und fördert die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr, außerdem hat es eine wichtige Bedeutung für diverse Stoffwechselvorgänge im Körper und für die Mineralisierung der Knochen. Magnesium ist wichtig für das Wachstum der Gebärmutter und somit auch für die Versorgung und den Knochenaufbau des Fötus. Der Fötus lagert in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft täglich 5 – 7,5 mg Magnesium ein.

Magnesiummangel geht mit häufigen Wadenkrämpfen einher aber auch Taubheit in den Fingern, Ödeme (Wassereinlagerungen), Herzrasen, Abgeschlagenheit, Depressionen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können auftreten.

Der Bedarf an Magnesium wird mit 300 mg pro Tag angegeben. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 310 mg an. Andere Empfehlungen gehen von einem Bedarf von 450 mg pro Tag in der Schwangerschaft aus. Ein Mangel kann in der Schwangerschaft nicht nur zu Krämpfen führen. Besonders gefürchtet sind Auswirkungen wie frühzeitige Wehen und Fehlgeburten.

Natürliche Magnesiumquellen sind vor allem grünes Gemüse, Sonnenblumenkerne, Naturreis, Mandeln, Weizenvollkornmehl, Haferflocken, Bananen und Mineralwasser mit einem entsprechenden Magnesiumgehalt. Sehr viel Magnesium enthalten auch Sojabohnen, Sojamehl, Leinsamen, Mohn, Pinienkerne und Sesam.

Nehmen Sie keine zusätzlichen Präparate ohne die Absprache mit ihrem Arzt ein!

13. April 2010

Die wichtigsten Infektionskrankheiten des Mannes, die zu Fertilitätsstörungen führen können

Obwohl die Ursachen der Fertilitätsstörung zu 40-50 Prozent beim Mann liegen, begeben sich meistens zuerst die Frauen in eine Kinderwunschbehandlung. Bei etwa 15 Prozent aller Männer werden Fertilitätsstörungen durch Infektionen am Harn- und Geschlechtsorgan verursacht.

Am Häufigsten kommt hierbei das sogenannte Prostatitis-Syndrom vor. Diese zeichnet sich durch Schmerzen, vermehrten Harndrang und Ejakulationsschmerz aus. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Harnröhrenentzündung, die unter anderem durch Chlamydien oder Gonorrhoe (Tripper) verursacht wird. Typische Symptome sind hierbei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie eitriger Ausfluss. Auch Entzündungen des Nebenhodens werden durch die genannten Erreger verursacht und können zu Fertilitätsstörungen beim Mann führen. Symptome für diese Erkrankung sind Schmerzen, Hodenschwellungen, Schmerzen beim Wasserlassen und Fieber.

Männer, die akut oder in den letzten Jahren an Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane litten, sollten einen Urologen aufsuchen. Das gilt auch dann, wenn Fertilitätsstörungen beim Mann vermutet werden