26. Januar 2011
Für Nettoeinkommen ab 1.200 Euro und mehr vor der Geburt des Kindes sinkt künftig die Ersatzrate des Elterngeldes moderat von 67 auf 65 Prozent (bei Voreinkommen von 1.240 Euro und mehr zu 65 Prozent, bei Voreinkommen von 1.220 Euro zu 66 Prozent).
Der Elterngeldanspruch entfällt künftig für Elternpaare, die im Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes gemeinsam ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 500.000 Euro hatten. Für Alleinerziehende entfällt der Anspruch ab mehr als 250.000 Euro.
Elterngeld und Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag: Das Elterngeld wird künftig vollständig als Einkommen angerechnet – dies betrifft auch den Mindestbetrag von 300 Euro.
Es gibt aber eine Ausnahme: Alle Elterngeldberechtigten, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen und die vor der Geburt ihres Kindes erwerbstätig waren, erhalten ab dem 1. Januar 2011 einen Elterngeldfreibetrag. Der Elterngeldfreibetrag entspricht dem Einkommen vor der Geburt, beträgt jedoch höchstens 300 Euro. Bis zu dieser Höhe bleibt das Elterngeld bei den genannten Leistungen weiterhin anrechnungsfrei und steht damit zusätzlich zur Verfügung.
Alle Änderungen finden Sie auch unter diesem Link.
17. Januar 2011
Das „Sonnenvitamin“ D wird vor allem bei Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet.
Wozu Vitamin D?
Es sorgt für den Erhalt der Knochengesundheit und die effiziente Nutzung von Kalzium im Körper. Kalzium wiederum ist für die reguläre Funktion des Nervensystems, für das Knochenwachstum und für die Aufrechterhaltung der Knochendichte wichtig. Ein Mangel kann für die werdende Mutter langfristig zu Osteoporose und beim Neugeborenen zu Mangelerscheinungen führen.
Im Sommer beispielsweise reicht eine halbe Stunde täglich in der Sonne aus, um den Bedarf an Vitamin D zu decken. Es ist nicht nötig, ein vollständiges Sonnenbad zu nehmen. Die Haut von Gesicht und Händen bilden, sogar im Schatten, genug Vitamin D. Wichtig ist nur, dass Sie nach draußen gehen.
Um aber auch im grauen Winter kräftig Vitamin D zu tanken, sollten Sie soviel wie möglich an die frische Luft gehen, denn UV-Strahlen sorgen dafür, dass der Köper dieses Vitamin selbst produziert. Vor allem im Winter kann Vitamin D aber auch über die Nahrung zugeführt werden. Vor allem in Butter, Kuhmilch, Pflanzenöl, Hühner- und Schweinefleisch und vorwiegend fettem Seefisch ist es enthalten.
Aber wie viel Vitamin D braucht eine Schwangere?
Die Empfehlungen hierfür sind unterschiedlich. Vielfach wird davon ausgegangen, dass der Bedarf von 5 Mikrogramm auch während der Schwangerschaft ausreichend ist. Da aber der Kalziumbedarf während der Schwangerschaft ansteigt, kann auch etwas mehr Vitamin D nicht schaden.
Also: Bewegen Sie sich auch an kalten Tagen (warm anziehen) an der frischen Luft, vor allem sonnige Tage sollten Sie nutzen.
6. Januar 2011
Beim Alpinski gilt es zu bedenken, dass immer wieder Stürze und Unfälle passieren – auch durch das Verschulden anderer Skifahrer. Daher sollten Sie das Risiko sorgfältig abwägen und rasante, harte Abfahrten sowie unübersichtliche Stellen, Buckelpisten sowie Höhen über 2000 Metern (dieses gilt vor allem für Schwangere, die vom Flachland kommen) meiden. Gleiches gilt beim Snowboarden. Aufgrund der hohen Sturzgefahr sollten Sie Ihrem Baby zuliebe darauf verzichten. Denn bei einem Sturz kann es unter ungünstigen Umständen zu schweren Verletzungen kommen. Schlimmstenfalls kann es dann bei schweren Erschütterungen zu einem Blasensprung oder einer vorzeitigen Lösung des Mutterkuchens kommen.
Langlauf (klassisch) ist für die werdende Mutter eine optimale Wintersportart. Da hier die Bewegungen fließend sind, werden die Bänder und Gelenke nur minimal belastet. Wichtig ist aber auch, dass Sie einfache, flache Loipenverläufe bevorzugen und Höhenloipen über 2000 Metern Seehöhe meiden.
Beim Wintersport in der Schwangerschaft ist zu beachten:
+ Aufenthalte oberhalb von 2.500 Metern sind für Schwangere aufgrund von weniger Sauerstoff grundsätzlich nicht zu empfehlen. Dann kann die optimale Versorgung des Kindes gefährdet werden.
+ Planen Sie Pausen ein, trinken Sie reichlich und wählen Sie einfach zu bewältigende Loipen, Abfahren und Touren.
+ Denken Sie auch an die richtigen Sachen, sowohl Überhitzung wie Unterkühlung sind für Ihr Baby gleichermaßen schlecht.
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