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26. Juli 2011

Knüpfen Sie ein Lebensband!

Jede Unterschrift zählt: Mit der Jahreskampagne “Lebensband” ruft CARE 2011 zum gemeinsamen Kampf gegen die weltweit hohe Müttersterblichkeit auf. Alle 90 Sekunden stirbt eine Frau an Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt – Komplikationen, die oft schon durch Hebammen zu bewältigen wären. Für das Millenniumsziel Nr. 5 – die Müttersterblichkeit weltweit bis 2015 um 75 Prozent zu senken – ist bis heute am wenigsten erreicht worden. CARE ruft zur Unterschriften-Aktion auf – damit das Lebensband zwischen Müttern und Kindern nicht abreißt: www.care-lebensband.de.

CARE setzt sich seit über 50 Jahren für Frauen ein. 25 Projekte für Mütter und Neugeborene in 20 Ländern zeigen Erfolge: In Ayacucho, Peru, konnte CARE die Müttersterblichkeit durch seine Programme um 49 Prozent senken. In Laos sichern mobile Geburtsstationen das Überleben von Müttern in schwer zugänglichen Bergdörfern. Im vom Bürgerkrieg zerstörten Südsudan hilft CARE beim Wiederaufbau von Geburts- und Gesundheitsstationen, bildet Hebammen aus und klärt Mütter zu Schwangerschaftsrisiken, Neugeborenenpflege und Familienplanung auf. Gemeinsam mit allen CARE-Organisationen möchten wir bis 2015 30 Millionen Frauen mit dieser Hilfe erreichen. Helfen Sie uns dabei! Schenken Sie mit Ihrer Unterschrift Müttern und Neugeborenen Gehör!

Unterstützt wird die Kampagne “Lebensband” von vielen Prominenten wie Jessica Wahls von den No Angels oder Prof. Dr. Rita Süssmuth

20. Juli 2011

Schwanger!? Erste Anzeichen…

Es gibt Schwangerschaftsanzeichen, die oft schon vor dem Ausbleiben der Periode auf eine Schwangerschaft hindeuten:

+ Verändertes Essverhalten – Plötzlich auftretender Heißhunger auf ungewöhnliche Speisenkombinationen -saure Gurke mit Sahne – kann ein Schwangerschaftsanzeichen sein.
+ Übelkeit: Ein Anzeichen für eine Schwangerschaft kann es sein, wenn allein der Gedanke an Essen ein Würgen auslöst aber auch Erbrechen kann für eine Schwangerschaft sprechen.
+ Veränderung der Brust – Viele Frauen bewegt auch das Gefühl geschwollener und spannender Brüste dazu, einen Schwangerschaftstest zu machen. In der Schwangerschaft verändern sich die Brüste durch den Hormonanstieg im Körper auffällig: Sie werden zunehmend empfindlicher gegenüber Berührungen.
+ Eine dunkle Verfärbung der Haut um die Brustwarzen herum.
+ Müdigkeit – Bleierne Müdigkeit und Erschöpfung sind die häufigsten Schwangerschaftsanzeichen. Während der ersten vier Monate ist der Körper schwer damit beschäftigt, das „Versorgungswerk” für das Neugeborene, die Plazenta, aufzubauen. Diese körperliche Höchstleistung ist enorm anstrengend.
+ Häufiger Toilettengang als Schwangerschaftsanzeichen

In der Früh-Schwangerschaft (ab der 6. Schwangerschaftswoche) bemerken zudem fast alle Schwangeren, dass sie häufiger zur Toilette müssen. Das ist vor allem auf das vermehrt im Körper produzierte Progesteron zurückzuführen, das eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur hat. Die verstärkte Durchblutung regt die Nierentätigkeit an, so dass mehr Urin produziert wird.

Die sichersten Schwangerschaftsanzeichen gehen vom Ungeborenen selbst aus. Dazu gehören die kindlichen Herztöne und die Erhöhung der Körpertemperatur (Basaltemperatur) kurz nach dem Aufwachen. Gewöhnlich liegt sie bei 36 bis 37,5 Grad. Kurz vor dem Eisprung steigt sie um circa 0,5 Grad an. Bei einer Schwangerschaft bleibt die Temperatur auf dem erhöhten Niveau.

Das deutlichste Schwangerschaftanzeichen ist das Ausbleiben der Regel.

Bei manchen Frauen ist es aber auch nur „so ein Gefühl”. Sie ahnen, dass „es” passiert ist. Spätestens mit einem Schwangerschaftstest haben sie das Ergebnis dann aber schwarz auf weiß.

10. Juli 2011

Tipps für die Urlaubssaison

Schwangere sollten intensive Sonnenbäder vermeiden, da die Wärme die Blutgefäße erweitert und eine erhebliche zusätzliche Kreislaufbelastung darstellt. Die Sonneneinstrahlung kann auch die ungeliebten Schwangerschaftsflecken verstärken.
Am verträglichsten für Schwangere und ihr Baby im Bauch sind Ferienorte, an denen die Temperaturen 28 Grad nicht übersteigen.

Wichtig: Gehen Sie nie allein auf Touren, auch wenn Sie sich voll leistungsfähig fühlen. Führen Sie auch möglichst ein Handy für Notfälle mit. Zu starke körperliche Belastung bei intensivem Sport oder bei Tauchgängen kann zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch führen, was zu Lasten der Blutversorgung der Gebärmutter geht.
Vermeiden Sie Sportarten mit erhöhtem Unfallrisiko, denn als Schwangere sind Sie einerseits in der Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt, zum anderen haben Unfälle dramatischere Folgen.

Bei einem Urlaub in den Bergen sollten Sie auf Gipfeltouren (auch mit der Seilbahn) verzichten. Weil der Luftdruck nach oben abnimmt, geraten Schwangere oberhalb 1800 Metern nämlich leicht in Sauerstoffnot. Höhenausflüge ab 2.000 Meter (für Schwangere, die vom Flachland kommen) und mehr sollten Sie unbedingt vermeiden, da in dieser Höhe bereits ein spürbarer Sauerstoffmangel herrscht.

Mehr dazu finden Sie auch in Ihrem BabyCare-Handbuch.

5. Juli 2011

Sommer, Sonne…Sonnenbrand!

Nicht die UV-Strahlen der Sonne sind für das Baby gefährlich, sondern die zu starke Erwärmung des Körpers der Mutter bei hohen Temperaturen. Steigt die Temperatur bei einem Sonnenbad über 39 Grad, wird der Organismus von Mutter und Kind zu extrem belastet. Die Folgen sind massive Kreislaufprobleme. Verzichten Sie daher auf Sonnenbäder bei extrem heißen Temperaturen. Denken Sie daran, auch im Schatten können Sie langsam bräunen.

Und: Achten Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie sich unwohl oder heiß fühlen, suchen Sie sich lieber ein schattiges Plätzchen.

Trinken Sie viel Wasser oder Kräutertees.

Denken Sie daran, jede schwangere Frau reagiert unterschiedlich. Achten Sie stets auf die Signale Ihres Körpers. Dann wissen Sie genau, was Ihr Wohlbefinden fördert und was nicht.

Hat der Sonnenbrand Sie doch erwischt, kühlen Sie die betroffenen Hautstellen und schützen Sie sich vor weiterer Sonneneinstrahlung. Auch kühlende oder feuchtigkeitsspendende Cremes können Abhilfe schaffen. Aber Hausmittel (z. B. Quark) sollten Sie nicht verwenden, da es aufgrund der Bakterien in Milchprodukten zu Infektionen kommen kann.