28. Juli 2010
Seit 1.7.2010 sind schon wieder einige Krankenkassen verschwunden, d.h., sie haben mit anderen Kassen fusioniert. Das bedeutet für uns, dass wir wieder einmal unseren Webauftritt mit den kooperierenden Krankenkassen aktualisieren mussten.
So gibt es jetzt z.B. neu eine Vereinigte BKK und eine Vereinigte IKK, die beide ihren Versicherten BabyCare kostenfrei anbieten.
Hat auch Ihre Krankenkasse inzwischen einen anderen Namen? Ein Blick auf unsere Krankenkassenliste unter www.baby-care.de (unter Service) zeigt alle aktuellen Kooperationspartner von BabyCare an, es sind immer noch ca. 100 Krankenkassen und durch die Fusionen kommen manchmal Versicherte in den Genuss der Kostenerstattung von BabyCare, die vorher das Programm selbst zahlen mussten.
Sollte Ihre Kasse nicht zu den Kooperationspartnern gehören, fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, denn nicht nur die Frage des Zusatzbeitrages und wenn ja in welcher Höhe sollte ein Kriterium der Kassenwahl sein, sondern auch das Leistungsangebot bei den Zusatzleistungen, z.B. in der Schwangerschaft bzw. für junge Familien.
30. Juni 2010
Heute finden nur noch wenige Geburten zu Hause statt. Viele zukünftige Eltern scheuen sich, die Verantwortung für die Geburt voll und ganz zu übernehmen. Wenn allerdings die Schwangerschaft problemlos verlaufen ist, die Frau gesund ist und auch sonst keine Risiken bekannt sind, wenn die Hausgeburt von einer erfahrenen und versierten Hebamme geleitet werden kann, dann ist eine Hausgeburt nicht gefährlicher als eine medizinisch kontrollierte Geburt im Krankenhaus. Voraussetzung einer Hausgeburt ist allerdings, dass die Vorsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahrgenommen wurden, um Abweichungen vom normalen Schwangerschaftsverlauf von vornherein auszuschließen.
Der Vorteil einer Hausgeburt ist zum einen, dass Sie in Ihrem bekannten Umfeld entbinden. Außerdem können Sie in dieser einzigartigen Stresssituation Ihren persönlichen und individuellen Bedürfnissen nachgehen und über den Geburtsverlauf frei mitentscheiden. Sie können im Kreise Ihrer Lieben entbinden. Denn oftmals sind im häuslichen Umfeld auch die Geschwister bei der Geburt des Kindes dabei. Falls es während einer Hausgeburt zu ernsten Problemen kommt, wird die Hebamme eine Einweisung ins Krankenhaus veranlassen.
Bei jeder Geburt können Komplikationen auftreten, die eine sofortige Operation oder andere invasive medizinische Maßnahmen notwendig machen. So können auch ohne Vorwarnungen schlechte Herzfrequenzmuster auftreten (z.B. durch Nabelschnurvorfall), die einen sofortigen Kaiserschnitt notwendig machen. Auch in der Nachgeburtsperiode können z.B. Blutungen auftreten, die sofort behandelt werden müssen. In solchen Situationen sind durch den Zeitverlust während des Transportes in das nächste Krankenhaus gesundheitliche Schäden für Mutter und Kind möglich.
Zu beachten ist aber, dass Hausgeburten nur für Frauen ohne vorhersehbare Geburtsrisiken wie z.B. schwangerschaftsbedingter Gesundheitsstörungen (EPH-Gestose, extrem niedriger Hb-Wert, Nierenschwäche), ungewöhnlicher Geburtslage (Querlage, ungünstige Art der Beckenendlage), zu tief liegender Plazenta (Placenta praevia) und anderer mit dem Arzt bzw. der Hebamme zu klärender Faktoren möglich sind.
Es gibt zahlreiche freiberufliche Hebammen, die Ihnen Ihr Arzt empfehlen kann. Setzen Sie sich frühzeitig mit der Hebamme in Verbindung. Viele Hebammen bieten Informationstreffen und Geburtsvorbereitungskurse an.
16. Juni 2010
Das Elterngeld beläuft sich auf 67% des Nettogehaltes des Elternteils (nur auf das laufende Nettoeinkommen, Sonderzahlungen werden nicht berücksichtigt), der nach der Geburt des Kindes zu Hause bleibt, für max. 12 Monate. Das Elterngeld beträgt mindestens 300,00 EUR/Monat, maximal 1800,00 EUR/Monat. Während der Elterngeldzeit ist Teilzeitbeschäftigung unter 30 Stunden wöchentlich möglich.
Das Elterngeld wird mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet!
Viele Familien erhalten weniger Elterngeld als gedacht. Die zum 1. Januar eingeführte staatliche Leistung wird nämlich in den ersten zwei Monaten nach der Geburt mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet. Es lohne sich aber, den Antrag auf Elterngeld direkt zu stellen, da es auch anteilig ausgezahlt werde. Wer kein Mutterschaftsgeld erhält, bekommt von Anfang an Elterngeld. Das heißt: “Man kann nicht beide Leistungen in voller Höhe beziehen”. Arbeitnehmerinnen erhalten zumeist erst ab dem dritten Monat Elterngeld, da die Mutterschutzleistungen ihres Arbeitgebers und ihrer Krankenkasse in den ersten beiden Monaten nach der Geburt zumeist höher sind. Anschließend hätten sie nur noch höchstens zehn Monate Anspruch auf Elterngeld, zwei weitere Monate Elterngeld bekommt man, wenn der Partner zu Hause bleibt.
Bestellen Sie sich doch die Broschüre Elterngeld und Elternzeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dort stehen alle wichtigen Informationen drin. Bestellbar im Internet http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/root.html unter dem Link Elterngeld-Broschüre zum Elterngeld und Elternzeit.
Auf unserer BabyCare Homepage erhalten Sie weitere Informationen zum Thema
12. Juni 2010
Herpesviren können nicht nur die bekannten Herpesbläschen auf der Lippe oder im Genitalbereich verursachen, sondern auch andere Infektionskrankheiten wie Windpocken und Gürtelrose, Pfeiffersches Drüsenfieber oder Zytomegalie.
Auslöser ist bei allen Infektionen der Herpes-simplex-Virus.
Man unterteilt in zwei Typen des Herpes-simplex-Virus. Der HSV Typ 1 äußert sich durch schmerzhafte Bläschen am Mund (Herpes labialis) und wird über den Bläscheninhalt und Speichel übertragen. Die Herpes-Viren sind hochinfektiös. Enger Hautkontakt, Küssen, Schmusen, gemeinsames Verwenden eines Glases oder Löffels oder Benutzen derselben Zahnbürste und Tröpfcheninfektion (z.B. beim Niesen) führen mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Ansteckung. Besonders ansteckend ist Herpes, wenn die mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen gerade aufplatzen, denn die Bläschenflüssigkeit enthält wiederum eine hohe Konzentration von Viren, die weiter übertragen werden können.
Nach der akuten Phase trocknen die Bläschen ein und heilen innerhalb von einigen Tagen ab, jedoch bleiben die Viren unbemerkt im Körper. Die meisten Menschen haben sich schon in der Kindheit angesteckt und sind Träger dieses Herpes-simplex-Virus, wissen es jedoch nicht.
Sonnenbaden, Stress, Monatsblutungen und Verletzungen oder hormonelle Umstellung (Schwangerschaft) können die Abwehrkräfte des Körpers vermindern, das Virus wieder aktivieren und zu erneuten Symptomen, den Bläschen, führen.
Aber für den Schwangerschaftsverlauf und die Geburt hat der Lippenherpes praktisch keine Bedeutung. Hat die Mutter des Neugeborenen gerade einen frischen Schub von Lippenbläschen, muss ein Mundschutz getragen und auf konsequente Händedesinfektion geachtet werden – vor allem nach dem Auftragen von Salbe auf die Bläschen. Eine Behandlung ist umso erfolgreicher, je früher sie beginnt. Lippensalbe, die den Wirkstoff Aciclovir enthält, ist auch in der Schwangerschaft unbedenklich. Eine englische Studie fand jetzt heraus, dass auch Teebaumöl oder der Wirkstoff der Melisse (als Salbe aufgetragen) genauso wirkungsvoll sind.
Der zweite Typ des Virus wird über die Schleimhäute (Mund und Geschlechtsorgane) übertragen, ist damit also eine sexuell übertragbare Krankheit. Genitalherpes (Herpes genitalis) lässt sich an schmerzhaftem Ausschlag und Bläschen im Innen- und Außenbereich der Scheide erkennen und kann in der Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt oder zu einer schweren Erkrankung des Neugeborenen führen.
Lesen Sie auf unserer BabyCare Internetseite mehr.
2. Juni 2010
Gerade in der Schwangerschaft treten vaginale Infektionen aufgrund des veränderten Hormonhaushalts besonders häufig auf und sind oft die Ursache einer Frühgeburt. Die Infektionen können sich bis in die Gebärmutter ausbreiten und zu Veränderungen des Muttermundes, zu vorzeitigen Wehen, zu einem vorzeitigen Blasensprung und schließlich zur Frühgeburt führen. Je früher eine solche Infektion bemerkt wird, umso leichter kann sie behandelt werden.
Die Bestimmung des Scheiden-pH-Wertes mittels CarePlan®VpH-Testhandschuh ist für betroffene Schwangere unablässig. Besonders Frauen, die übermäßig viele Vaginalinfektionen in ihrem Leben bzw. eine Infektion im letzten Jahr vor der Schwangerschaft hatten oder schon eine Frühgeburt erleiden mussten, wird von uns empfohlen, regelmäßig selber zu Hause den Scheidenwert zu messen. Eine Messung des vaginalen pH-Wertes sollte zweimal wöchentlich, vom Beginn der Schwangerschaft bis möglichst zur Entbindung erfolgen.
Erkennen Sie Vaginalinfektionen frühzeitig und beugen Sie aktiv Frühgeburten vor - BabyCare unterstützt Sie dabei!
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