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26. März 2012

Hautpflege in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft macht der Körper einige Veränderungen durch, die unter anderem auch die Haut betreffen. Dabei kann es vorkommen, dass alt hergebrachte Produkte, auf die man schon immer gezählt hat nicht mehr ideal für die persönliche Pflege sind. Zum einen kommt das daher, dass der Körper Wasser einlagert und das Gewebe besser durchblutet wird, zum anderen daher, dass der weibliche Körper eine enorme hormonelle Veränderung erfährt. Das heißt man hat zwar eine rosige und straffe Gesichtshaut, aber es kann auch zu Pickeln, Trockenheit oder fettender Haut kommen.

Die Haut am Bauch, an den Hüften und am Gesäß ist während der Schwangerschaft am meisten strapaziert. Daher empfiehlt es sich täglich (ab dem 3. Monat 2 Mal täglich) die Haut mit einem guten Pflegeöl durch leichtes Zupfen oder kleine kreisende Bewegungen zu massieren, dies fördert die Durchblutung und verbessert so das Dehnungsvermögen des Bindegewebes. Diese Massage kann auch nach der Geburt bei der Rückbildung des Gewebes helfen. Bei der Neigung zu vorzeitigen Wehen, sollte auf große kreisende Bewegungen verzichtet werden. Wer vor der Schwangerschaft schon schwaches Bindegewebe hatte, der kann Dehnungsstreifen womöglich nicht ganz verhindern.

Leiden sie während der Schwangerschaft vor allem unter trockener und juckender Haut sollten sie seifenfreie Waschlotionen benutzen, nicht zu oft duschen und möglichst lange Schaumbäder meiden, um die Haut nicht übermäßig zu reizen. Nach einem Bad sollten sie Ihre Haut mit Öl oder harnstoffhaltigen Cremes pflegen.

Neben der Hormonumstellung kann der Körper allergisch auf Produkte oder Nebenwirkung eines Medikaments reagieren. Im Falle eines Ausschlags sprechen Sie bitte mit Ihrer Hautärztin/ Ihrem Hautarzt, um entsprechende Abhilfe zu schaffen.

Auch ein ausgiebiges Sonnenbad sollten sie möglichst unterlassen. Wenn Sie aber gar nicht auf die Sonne verzichten können, sollten sie zu unparfümierten und pH-Neutralen Sonnenschutzprodukten greifen. Bei Selbstbräunern sollten sie darauf achten, dass sie keine Psoralene enthalten, da sie im Verdacht stehen krebserregend zu sein.
Wenn sie vor der Schwangerschaft unter Akne litten, kann es sehr gut sein, dass die Hautprobleme während der Schwangerschaft deutlich zurückgehen. Wenn sich aber dennoch eine Verschlimmerung der Akne einstellt, müssen sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt halten, da viel Aknemittel während der Schwangerschaft nicht angewandt werden dürfen.

Wenn sie vor der Schwangerschaft keine Allergien oder Überempfindlichkeiten gegen Ihre Kosmetika hatten, können Sie diese durchaus weiter benutzen. Generell sollten Sie seifenfreie, unparfümierte und pH-neutrale Produkte zur Hautpflege während der Schwangerschaft heranziehen und bei gravierenden Hautproblemen Ihre Ärztin/ Ihren Arzt konsultieren.

12. Mai 2011

Sonnenlicht brauchen wir zum Leben

Eine Schwangerschaft ist kein Grund, sich gar nicht der Sonne auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Die Vitamin D-Zufuhr durch die Sonnenstrahlung ist absolut notwendig und wirkt sich außerdem positiv auf die Gemütslage aus.

Aber: Aufgrund der Umstellung der Hormone während der Schwangerschaft neigt die Haut eher zu Pigmentflecken und rötet sich schneller. Benutzen Sie daher hypoallergene Sonnenschutzmittel mit hohem UV-Schutz während der Schwangerschaft.

Schützen Sie Ihren Bauch! Denn die gespannte Haut über dem Babybauch ist jetzt so dünn wie die Haut eines Neugeborenen – nämlich nur ein Drittel so kräftig und widerstandsfähig wie sonst. Tragen Sie eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 20) auf und gehen Sie nicht länger als eine Viertelstunde in die direkte Sonne. Legen Sie zusätzlich ein dünnes Tuch über den Babybauch.
Cremen Sie sich mindestens alle zwei Stunden und nach jedem Baden mit Sonnenschutz ein. Denn der Eigenschutz der Haut hält nur kurze Zeit der Sonne stand (je nach Hauttyp).

Das Gesicht schützen Sie am besten mit einem Hut mit breiter Krempe. Denn es kann auch die sogenannte Schwangerschaftsmaske auftreten: d.h. eine Pigmentstörung, die bei rund der Hälfte aller Schwangeren auftritt. Die scharf begrenzten, bräunlichen Verfärbungen breiten sich schmetterlingsförmig über Stirn, Wangen und Oberlippe aus und werden durch die Sonne noch verstärkt (nach der Geburt verschwinden sie meistens wieder).

Setzen Sie sich auch möglichst nicht der direkten Sonne aus. Suchen Sie sich lieber ein schattiges Plätzchen. Außerdem belastet das den Kreislauf auch weniger. Trinken Sie ausreichend Wasser und Saftschorlen.

3. Februar 2011

Bauchnabelpiercing & Co

Ein Bauchnabelpiercing verursacht wahrscheinlich in der Schwangerschaft nur dann Probleme, wenn es noch relativ frisch ist. Viele Frauen mit Bauchnabelpiercing haben trotz enormer Spannung auf die Bauchwand am Ende der Schwangerschaft keine Probleme und lassen den Piercing auch während der Geburt im Bauchnabel. Achten Sie dennoch auf Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung oder Juckreiz und cremen Sie doppelt gut ein, damit die Haut dort elastisch bleibt.

Ein Brustwarzenpiercing kann in der Schwangerschaft oft als sehr unangenehm empfunden werden, denn die Brust vergrößert sich enorm und die Brustwarzen werden sehr empfindlich. Viele entfernen deshalb ihre Piercings in der Frühschwangerschaft. Stillende Frauen sollen jedoch zum Wohle des Kindes ihr Brustwarzenpiercing entfernen, denn die Gefahr einer Verletzung oder des Verschluckens von Piercingteilen während des Saugens ist hoch.

Piercings im Genitalbereich können bei der Geburt stören und zu Verletzungen führen. Ihr Frauenarzt kann Ihnen sagen, ob es nötig ist, den Schmuck zu entfernen.

Mehr erfahren Sie auch um BabyCare-Handbuch.