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10. Juli 2011

Tipps für die Urlaubssaison

Schwangere sollten intensive Sonnenbäder vermeiden, da die Wärme die Blutgefäße erweitert und eine erhebliche zusätzliche Kreislaufbelastung darstellt. Die Sonneneinstrahlung kann auch die ungeliebten Schwangerschaftsflecken verstärken.
Am verträglichsten für Schwangere und ihr Baby im Bauch sind Ferienorte, an denen die Temperaturen 28 Grad nicht übersteigen.

Wichtig: Gehen Sie nie allein auf Touren, auch wenn Sie sich voll leistungsfähig fühlen. Führen Sie auch möglichst ein Handy für Notfälle mit. Zu starke körperliche Belastung bei intensivem Sport oder bei Tauchgängen kann zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch führen, was zu Lasten der Blutversorgung der Gebärmutter geht.
Vermeiden Sie Sportarten mit erhöhtem Unfallrisiko, denn als Schwangere sind Sie einerseits in der Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt, zum anderen haben Unfälle dramatischere Folgen.

Bei einem Urlaub in den Bergen sollten Sie auf Gipfeltouren (auch mit der Seilbahn) verzichten. Weil der Luftdruck nach oben abnimmt, geraten Schwangere oberhalb 1800 Metern nämlich leicht in Sauerstoffnot. Höhenausflüge ab 2.000 Meter (für Schwangere, die vom Flachland kommen) und mehr sollten Sie unbedingt vermeiden, da in dieser Höhe bereits ein spürbarer Sauerstoffmangel herrscht.

Mehr dazu finden Sie auch in Ihrem BabyCare-Handbuch.

5. Juli 2011

Sommer, Sonne…Sonnenbrand!

Nicht die UV-Strahlen der Sonne sind für das Baby gefährlich, sondern die zu starke Erwärmung des Körpers der Mutter bei hohen Temperaturen. Steigt die Temperatur bei einem Sonnenbad über 39 Grad, wird der Organismus von Mutter und Kind zu extrem belastet. Die Folgen sind massive Kreislaufprobleme. Verzichten Sie daher auf Sonnenbäder bei extrem heißen Temperaturen. Denken Sie daran, auch im Schatten können Sie langsam bräunen.

Und: Achten Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie sich unwohl oder heiß fühlen, suchen Sie sich lieber ein schattiges Plätzchen.

Trinken Sie viel Wasser oder Kräutertees.

Denken Sie daran, jede schwangere Frau reagiert unterschiedlich. Achten Sie stets auf die Signale Ihres Körpers. Dann wissen Sie genau, was Ihr Wohlbefinden fördert und was nicht.

Hat der Sonnenbrand Sie doch erwischt, kühlen Sie die betroffenen Hautstellen und schützen Sie sich vor weiterer Sonneneinstrahlung. Auch kühlende oder feuchtigkeitsspendende Cremes können Abhilfe schaffen. Aber Hausmittel (z. B. Quark) sollten Sie nicht verwenden, da es aufgrund der Bakterien in Milchprodukten zu Infektionen kommen kann.

6. Januar 2011

Winterzeit – Ski-Zeit!? Auch in der Schwangerschaft?

Beim Alpinski gilt es zu bedenken, dass immer wieder Stürze und Unfälle passieren – auch durch das Verschulden anderer Skifahrer. Daher sollten Sie das Risiko sorgfältig abwägen und rasante, harte Abfahrten sowie unübersichtliche Stellen, Buckelpisten sowie Höhen über 2000 Metern (dieses gilt vor allem für Schwangere, die vom Flachland kommen) meiden. Gleiches gilt beim Snowboarden. Aufgrund der hohen Sturzgefahr sollten Sie Ihrem Baby zuliebe darauf verzichten. Denn bei einem Sturz kann es unter ungünstigen Umständen zu schweren Verletzungen kommen. Schlimmstenfalls kann es dann bei schweren Erschütterungen zu einem Blasensprung oder einer vorzeitigen Lösung des Mutterkuchens kommen.

Langlauf (klassisch) ist für die werdende Mutter eine optimale Wintersportart. Da hier die Bewegungen fließend sind, werden die Bänder und Gelenke nur minimal belastet. Wichtig ist aber auch, dass Sie einfache, flache Loipenverläufe bevorzugen und Höhenloipen über 2000 Metern Seehöhe meiden.

Beim Wintersport in der Schwangerschaft ist zu beachten:
+ Aufenthalte oberhalb von 2.500 Metern sind für Schwangere aufgrund von weniger Sauerstoff grundsätzlich nicht zu empfehlen. Dann kann die optimale Versorgung des Kindes gefährdet werden.
+ Planen Sie Pausen ein, trinken Sie reichlich und wählen Sie einfach zu bewältigende Loipen, Abfahren und Touren.
+ Denken Sie auch an die richtigen Sachen, sowohl Überhitzung wie Unterkühlung sind für Ihr Baby gleichermaßen schlecht.

4. November 2010

Kreislaufprobleme im Solarium

Grundsätzlich ist gegen den Besuch eines Solariums auch während der Schwangerschaft nichts einzuwenden, denn Zusammenhänge zwischen häufiger Exposition mit ultravioletter Strahlung und Schwangerschafts-verlaufskomplikationen sind nicht gesichert.
Durch die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft kann jedoch die Empfindlichkeit der Pigment bildenden Zellen ansteigen und so vermehrt auf die UV-Bestrahlung reagieren. Leider erfolgt dies nicht gleichmäßig, so dass es eben zu keiner flächendeckenden Bräune, sondern zu Flecken kommt. Für Ihr ungeborenes Kind sind indessen keine Risiken bekannt.
Aber! Übertreiben Sie es nicht, denn bei zu langer Benutzung kann es auch im Bauch zu einer nicht ganz harmlosen Überwärmung kommen. Auch zu langes auf dem Rücken liegen, könnte zu Kreislaufproblemen führen.

22. Juli 2010

Tipps für den Urlaub

Schwangere sollten intensive Sonnenbäder vermeiden, da die Wärme die Blutgefäße erweitert und eine erhebliche zusätzliche Kreislaufbelastung darstellt. Die Sonneneinstrahlung kann auch die ungeliebten Schwangerschaftsflecken verstärken.
Am verträglichsten für Schwangere und ihr Baby im Bauch sind Ferienorte, an denen die Temperaturen 28 Grad nicht übersteigen.

Wichtig: Gehen Sie nie allein auf Touren, auch wenn Sie sich voll leistungsfähig fühlen. Führen Sie auch möglichst ein Handy für Notfälle mit. Zu starke körperliche Belastung bei intensivem Sport oder bei Tauchgängen kann zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch führen, was zu Lasten der Blutversorgung der Gebärmutter geht.
Vermeiden Sie Sportarten mit erhöhtem Unfallrisiko, denn als Schwangere sind Sie einerseits in der Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt, zum anderen haben Unfälle dramatischere Folgen.

Bei einem Urlaub in den Bergen sollten Sie auf Gipfeltouren (auch mit der Seilbahn) verzichten. Weil der Luftdruck nach oben abnimmt, geraten Schwangere oberhalb 1800 Metern nämlich leicht in Sauerstoffnot. Höhenausflüge ab 2.000 Meter (für Schwangere, die vom Flachland kommen) und mehr sollten Sie unbedingt vermeiden, da in dieser Höhe bereits ein spürbarer Sauerstoffmangel herrscht.

Mehr dazu finden Sie auch in Ihrem BabyCare-Handbuch.