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19. August 2010

Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft

Jede Schwangere weiß, während der Schwangerschaft steigt der Energie- und Nährstoffbedarf an. Der Körper braucht mehr Energie, um das Blut zur Plazenta zu transportieren und das Kind ausreichend zu versorgen, damit es sein Skelett und die Organe aufbauen kann. Schwangere müssen jedoch nicht für „Zwei” essen. Aber sie sollten den erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf mit einer ausgewogenen Ernährung ausgleichen. Der Körper eines Kindes wird aus den Nährstoffen aufgebaut, die die Mutter ihm liefert. Deshalb spielt für eine gesunde Entwicklung des Kindes die Ernährung der Mutter eine wichtige Rolle. Fehlen der Schwangeren wichtige Nährstoffe, leidet auch das Kind an dem Mangel. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt deutlich niedriger ist, wenn die Ernährung stimmt.

Da Schwangere über eine normale Ernährung meist nicht die empfohlenen Mengen (vor allem Folsäure = 600 Mikrogramm) erreichen können, ist es wichtig entsprechende Präparate einzunehmen. Eine sinnvolle Vorbeugung um den Mehrbedarf an Nährstoffen in der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken ist die tägliche Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels.

BabyCare-Teilnehmerinnen sollten auf die Ergebnisse der BabyCare-Ernährungsanalyse achten, damit sie genau die Vitamine und Mineralstoffe supplementieren, die durch die normale Ernährung nicht ausreichend vorhanden sind. Auch in der BabyCare-Rezeptbroschüre können Schwangere Rezepte für eine optimierte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen während der Schwangerschaft finden.

Aber! Bevor Schwangere irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollten sie immer mit ihrem Arzt darüber sprechen.

5. Mai 2010

Tonic enthält Chinin

Es gibt eine Reihe von Stoffen, die im Verdacht stehen, Wehentätigkeit auszulösen. Dazu zählt Chinin, das in Tonicdrinks enthalten ist. In größeren Mengen konsumiert, kann Chinin gesundheitlich problematisch sein. Mögliche Risiken sieht das Bundesinstitut für Risikobewertung insbesondere für Schwangere: In der wissenschaftlichen Literatur wird über „Entzugserscheinungen” bei einem Neugeborenen berichtet, dessen Mutter während der Schwangerschaft täglich über einen Liter Tonic Water getrunken hatte. 24 Stunden nach der Geburt wurde festgestellt, dass der Säugling nervös zitterte. In seinem Urin konnte Chinin nachgewiesen werden. Zwei Monate später konnten diese Symptome nicht mehr beobachtet werden.

Auf was Sie bei der Ernährung in der Schwangerschaft noch achten sollten, erfahren Sie auf unserer BabyCare Internetseite

30. April 2010

Schwanger? Heißhunger auf Rollmops und Co? Aber kann ich dieses als Schwangere überhaupt essen?

Bei einem Bratrollmops handelt es sich um ein heiß gegartes Fischereierzeugnis, das Sie während der Schwangerschaft ohne Bedenken genießen können. Rollmops hingegen gehört zu den kalt gegarten Fischereierzeugnissen. Das bedeutet, er wird aus rohem Hering hergestellt. Da Rollmöpse jedoch stark gesalzen werden, sind Sie aus hygienischer Sicht sicher und es spricht nichts gegen den Verzehr in der Schwangerschaft.

Der Verzehr so genannter kalt gegarter Fischereierzeugnisse, die stark gesalzen, gesäuert oder gezuckert sind, stellt kein Risiko für die Übertragung von Listerien dar. Zu dieser Gruppe gehören Matjesheringe, Bismarckhering, marinierter Hering, Rollmops oder Salzhering.

Auch heiß gegarte und industriell verpackte Fischereierzeugnisse sind wie andere erhitzte Lebensmittel ganz unbedenklich, vorausgesetzt die Verpackungen sind frisch geöffnet. Aber auch in diesem Fall, empfehlen Experten, industriell hergestellte Erzeugnisse zu bevorzugen, denn Lebensmittelhersteller haben heute gute Qualitätssicherungsprogramme. In allen Fällen sollte eine geöffnete Verpackung in 2-3 Tagen aufgebraucht werden.

22. April 2010

Magnesium

Magnesium ist wichtig für das Zusammenziehen und Entspannen der Muskulatur und fördert die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr, außerdem hat es eine wichtige Bedeutung für diverse Stoffwechselvorgänge im Körper und für die Mineralisierung der Knochen. Magnesium ist wichtig für das Wachstum der Gebärmutter und somit auch für die Versorgung und den Knochenaufbau des Fötus. Der Fötus lagert in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft täglich 5 – 7,5 mg Magnesium ein.

Magnesiummangel geht mit häufigen Wadenkrämpfen einher aber auch Taubheit in den Fingern, Ödeme (Wassereinlagerungen), Herzrasen, Abgeschlagenheit, Depressionen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können auftreten.

Der Bedarf an Magnesium wird mit 300 mg pro Tag angegeben. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 310 mg an. Andere Empfehlungen gehen von einem Bedarf von 450 mg pro Tag in der Schwangerschaft aus. Ein Mangel kann in der Schwangerschaft nicht nur zu Krämpfen führen. Besonders gefürchtet sind Auswirkungen wie frühzeitige Wehen und Fehlgeburten.

Natürliche Magnesiumquellen sind vor allem grünes Gemüse, Sonnenblumenkerne, Naturreis, Mandeln, Weizenvollkornmehl, Haferflocken, Bananen und Mineralwasser mit einem entsprechenden Magnesiumgehalt. Sehr viel Magnesium enthalten auch Sojabohnen, Sojamehl, Leinsamen, Mohn, Pinienkerne und Sesam.

Nehmen Sie keine zusätzlichen Präparate ohne die Absprache mit ihrem Arzt ein!

26. März 2010

Vorsicht vor Vitamin A

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Gesundheit lebensnotwendig und müssen während der Schwangerschaft und der Stillzeit in erhöhtem Maße über die Nahrung zugeführt werden.

Doch Vorsicht, zu viel Vitamin A kann bei Schwangeren in der Frühschwangerschaft zu Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Leberschäden oder Schäden an den Augen des Kindes führen. Deshalb sollten Schwangere keine Leber essen und auch keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, in denen Vitamin A enthalten ist. Bei Nahrungsergänzungspräparaten können auch noch Monate später Schädigungen auftreten, obwohl schon lange kein Vitamin A Präparat mehr zu sich genommen wurde.

Auch Frauen, die schwanger werden wollen, sollten den Vitamin A-Konsum verringern und keine Multivitaminpräparate verwenden, da diese oft viel Vitamin A enthalten. Das gilt nur für Vitamin A, wobei Betakarotin unbedenklich aufgenommen werden kann. Huflattich, Beinwell, Muskatnuss und Safran sind in größeren Mengen tabu.

Durch unsere Ernährungsanalyse erfahren Sie wie Sie mit Mikronährstoffen versorgt sind. Bestellen Sie hier gleich unseren Fragebogen.