18. April 2011
Spargel enthält vor allem die Vitamine A, C und E sowie mehrere B-Vitamine, z.B. auch Folsäure. Bereits eine normale Portion täglich liefert wesentliche Teile unseres täglichen Bedarfs an diesen Vitaminen.
Außerdem begünstigen die verschiedenen Ballaststoffe im Spargel gesunde Schleimhäute und haben einen positiven Effekt auf die Darmträgheit.
Die im Spargel enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe: Glykoside, Flavone und Saponine wirken gesundheitsförderlich auf den Körper. Vor allem die Saponine sind hervorragend zum Entgiften und Ausschwemmen von Schadstoffen, z. B. Schwermetallen geeignet.
Die im Spargel enthaltene Aminosäure Asparagin spielt im Harnstoffzyklus eine wichtige Rolle und wirkt harntreibend. Deshalb wird Spargel gern gegessen, um die Nierentätigkeit anzuregen. Bei chronischen Harnwegsinfektionen oder einer Reizblase kann Spargel Wunder wirken. Nur chronisch Nierenkranke sollten sich beim Verzehr größerer Mengen von Spargel zurückhalten, da er die Nieren zusätzlich reizen kann.
Auch Schwangere können Spargel genießen. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es keine Anhaltspunkte, dass der Verzehr von Spargel der Gesundheit des Babys schaden könnte. Denken Sie aber daran, dass Sie sich so abwechslungsreich wie möglich ernähren. Essen Sie also neben Spargel auch andere Gemüsesorten.
Guten Appetit!
11. April 2011
Dass in der Schwangerschaft ein wesentlich höherer Eisenbedarf besteht, bekommen viele Schwangere bereits bei Ihrem/Ihrer Frauenarzt/Frauenärztin gesagt. Aber viele Schwangere nehmen tatsächlich zu wenig Eisen auf.
Häufige Symptome bei Eisenmangel sind neben Müdigkeit, allgemeiner Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungskraft, auch Schwäche, Nervosität, blasse und spröde Haut und brüchige Fingernägel. Eine eindeutige Diagnose kann allerdings nur der Arzt anhand einer Blutuntersuchung stellen.
Aber was können Sie tun, um eine gute Eisenversorgung sicher zu stellen?
Eisen ist in unterschiedlichen Mengen vertreten in:
- Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel
- Fisch
- pflanzliche Nahrung (Hülsenfrüchte, Getreidemehl, getrocknete Früchte, grünes Blattgemüse, Kartoffeln und Wurzelpflanzen)
- Früchten
- aber auch Leber und Ei
Vor allem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte wie Linsen, weiße Bohnen und rotes Gemüse und Früchte liefern Eisen. Mageres Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Spinat gelten ebenso als gute Eisenlieferanten. Trinken Sie rote Säfte z.B. Holunder, Johannisbeeren und Trauben oder essen Sie Gemüse wie Rote Beete, Spinat, Rosenkohl oder Hülsenfrüchte.
Da der Körper Eisen nicht ohne Zuhilfenahme bestimmter anderer Stoffe, z.B. Vitamin C aufnehmen kann, sollten Sie zu jeder Mahlzeit einen frisch ausgepressten Orangensaft trinken.
In manchen Fällen wird Ihr Arzt ggf. ein Eisenpräparat verordnen. Denken Sie aber daran, während der Schwangerschaft sollten Sie nicht ohne die Absprache mit dem behandelnden Arzt Präparate jeglicher Art einnehmen.
Auch in Ihrem BabyCare-Handbuch erfahren Sie mehr zum wichtigen Thema Eisen.
31. März 2011
Eisen gehört zu den kritischen Mikronährstoffen, die besonders in der Schwangerschaft von zentraler Bedeutung sind, da sie nachgewiesen das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt reduzieren. Ein Problem dabei ist jedoch, dass die meisten Schwangeren die empfohlene und auch notwendige Menge an Eisen nicht durch die normale Ernährung aufnehmen.
Der tägliche Bedarf für schwangere Frauen liegt bei 20 mg pro Tag.
Dabei ist Eisen wichtig für alle sauerstoff-transportierenden und -umwandelnden Strukturen in den Körperzellen. Ein Eisenmangel führt zu einer Anämie (Blutarmut). Eine Anämie ist ein Mangel an roten Blutkörperchen, also Hämoglobin, welches den Sauerstoff im Blut transportiert. Sind zu wenige Sauerstoffträger da, ist also die Transportkapazität zu niedrig und es entsteht ein Sauerstoffmangel, welcher Auswirkungen auf den mütterlichen und kindlichen Organismus haben kann.
Symptome für einen Eisenmangel sind bspw. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Luftnot und blasse Haut. Wenn ihnen diese Symptome auffallen, dann sollten sie dies von ihrem Arzt noch einmal überprüfen lassen, um so ein geeignetes Präparat verschrieben zu bekommen.
Eisen kann zusammen mit Vitamin C besser aufgenommen werden. Deshalb sollten Schwangere viel mit Zitrone würzen.
Auch in Ihrem BabyCare-Handbuch erfahren Sie mehr zum wichtigen Thema Eisen.
16. September 2010
Wichtig um einem Mangel vorzubeugen, ist eine ausgewogene, vollwertige Ernährung. Die empfohlene Eisenzufuhr für Schwangere beträgt 30 mg.
Besonders viel Eisen enthalten Fleisch, Innereien, Gemüse und Hülsenfrüchte. Gleichzeitig verzehrte Lebensmittel und Säfte, die Vitamin C enthalten, verbessern die Eisenaufnahme.
Tipps!
+ 3-4 mal die Woche eine Portion mageres Fleisch
+ Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte wie Linsen oder weiße Bohnen liefern Eisen und andere wertvolle Mineralstoffe
+ Vitamin C hilft bei der Eisenaufnahme. Kombinieren Sie z.Bsp. Müsli mit frischen Früchten oder einem Glas Orangensaft. Auch um die Aufnahme von Eisen aus Gemüse zu erhöhen, sollte zum Essen ein Glas Orangensaft getrunken werden.
+ Keinen Kaffee oder Tee zu eisenreichen Mahlzeiten trinken! Mindestens eine halbe Stunde Abstand halten!
+ Sehr viel Eisen ist auch in Nüssen, besonders Paranüssen, enthalten. Auch Zartbitterschokolade, Leberwurst – (Achtung! Enthält auch viel Vitamin A! In Schwangerschaft nicht zu viel!), Hirse, Mandeln, Sonnenblumen- und Kürbiskerne sind Eisenlieferanten.
+ Viel Calcium und Phosphat ist schlecht für die Eisenaufnahme. Also nicht unbedingt Milch zum Schnitzel!
+ Bei drohendem Eisenmangel Kräuterblutsaft ergänzend einnehmen!
Viel Eisen befindet sich in magerem Fleisch. Gemüse, Obst und Milchprodukte enthalten nur geringe bis mittlere Mengen Eisen, wobei das Eisen aus Gemüse sehr viel schwieriger vom Darm aufgenommen wird.
19. August 2010
Jede Schwangere weiß, während der Schwangerschaft steigt der Energie- und Nährstoffbedarf an. Der Körper braucht mehr Energie, um das Blut zur Plazenta zu transportieren und das Kind ausreichend zu versorgen, damit es sein Skelett und die Organe aufbauen kann. Schwangere müssen jedoch nicht für „Zwei” essen. Aber sie sollten den erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf mit einer ausgewogenen Ernährung ausgleichen. Der Körper eines Kindes wird aus den Nährstoffen aufgebaut, die die Mutter ihm liefert. Deshalb spielt für eine gesunde Entwicklung des Kindes die Ernährung der Mutter eine wichtige Rolle. Fehlen der Schwangeren wichtige Nährstoffe, leidet auch das Kind an dem Mangel. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt deutlich niedriger ist, wenn die Ernährung stimmt.
Da Schwangere über eine normale Ernährung meist nicht die empfohlenen Mengen (vor allem Folsäure = 600 Mikrogramm) erreichen können, ist es wichtig entsprechende Präparate einzunehmen. Eine sinnvolle Vorbeugung um den Mehrbedarf an Nährstoffen in der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken ist die tägliche Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels.
BabyCare-Teilnehmerinnen sollten auf die Ergebnisse der BabyCare-Ernährungsanalyse achten, damit sie genau die Vitamine und Mineralstoffe supplementieren, die durch die normale Ernährung nicht ausreichend vorhanden sind. Auch in der BabyCare-Rezeptbroschüre können Schwangere Rezepte für eine optimierte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen während der Schwangerschaft finden.
Aber! Bevor Schwangere irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollten sie immer mit ihrem Arzt darüber sprechen.
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