22. April 2010
Magnesium ist wichtig für das Zusammenziehen und Entspannen der Muskulatur und fördert die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr, außerdem hat es eine wichtige Bedeutung für diverse Stoffwechselvorgänge im Körper und für die Mineralisierung der Knochen. Magnesium ist wichtig für das Wachstum der Gebärmutter und somit auch für die Versorgung und den Knochenaufbau des Fötus. Der Fötus lagert in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft täglich 5 – 7,5 mg Magnesium ein.
Magnesiummangel geht mit häufigen Wadenkrämpfen einher aber auch Taubheit in den Fingern, Ödeme (Wassereinlagerungen), Herzrasen, Abgeschlagenheit, Depressionen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können auftreten.
Der Bedarf an Magnesium wird mit 300 mg pro Tag angegeben. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 310 mg an. Andere Empfehlungen gehen von einem Bedarf von 450 mg pro Tag in der Schwangerschaft aus. Ein Mangel kann in der Schwangerschaft nicht nur zu Krämpfen führen. Besonders gefürchtet sind Auswirkungen wie frühzeitige Wehen und Fehlgeburten.
Natürliche Magnesiumquellen sind vor allem grünes Gemüse, Sonnenblumenkerne, Naturreis, Mandeln, Weizenvollkornmehl, Haferflocken, Bananen und Mineralwasser mit einem entsprechenden Magnesiumgehalt. Sehr viel Magnesium enthalten auch Sojabohnen, Sojamehl, Leinsamen, Mohn, Pinienkerne und Sesam.
Nehmen Sie keine zusätzlichen Präparate ohne die Absprache mit ihrem Arzt ein!
13. April 2010
Obwohl die Ursachen der Fertilitätsstörung zu 40-50 Prozent beim Mann liegen, begeben sich meistens zuerst die Frauen in eine Kinderwunschbehandlung. Bei etwa 15 Prozent aller Männer werden Fertilitätsstörungen durch Infektionen am Harn- und Geschlechtsorgan verursacht.
Am Häufigsten kommt hierbei das sogenannte Prostatitis-Syndrom vor. Diese zeichnet sich durch Schmerzen, vermehrten Harndrang und Ejakulationsschmerz aus. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Harnröhrenentzündung, die unter anderem durch Chlamydien oder Gonorrhoe (Tripper) verursacht wird. Typische Symptome sind hierbei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie eitriger Ausfluss. Auch Entzündungen des Nebenhodens werden durch die genannten Erreger verursacht und können zu Fertilitätsstörungen beim Mann führen. Symptome für diese Erkrankung sind Schmerzen, Hodenschwellungen, Schmerzen beim Wasserlassen und Fieber.
Männer, die akut oder in den letzten Jahren an Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane litten, sollten einen Urologen aufsuchen. Das gilt auch dann, wenn Fertilitätsstörungen beim Mann vermutet werden
31. März 2010
Seit Jahrzehnten häufen sich die vaginalen Infektionen und man kann sich oftmals nicht davor schützen.
Auslöser für diese Infektionen können verschiedene Erreger sein, wie zum Beispiel Bakterien, Viren, Pilze oder Trichomonaden. Jeder Erreger verursacht eine spezielle Krankheit und benützt eigene Übertragungswege – aber die meisten dieser Infektionen sind heilbar, wenn der Patient rechtzeitig behandelt wird!
Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten beim Frauenarzt eine Untersuchung auf das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose durchführen lassen. Dies gilt vor allem für Frauen mit früheren Frühgeburten. Die bakterielle Vaginose muss dann mit Antibiotika behandelt werden.
Hier noch hilfreiche Tipps:
- Waschen Sie Ihren Intimbereich mit Seifen, die keine Alkaliseife enthalten.
- Häufig wechselnde Partner wirken sich negativ auf die normale Scheidenflora aus.
- Nicht zuviel Zucker essen und auf ballaststoffreiche Nahrung achten (Hautpilze fühlen sich in zuckerreichem Gewebe besonders wohl).
- Auf enge synthetische Kleidung verzichten.
- Milchsäurezäpfchen aus der Apotheke helfen, das gesunde saure Scheidenmillieu wieder herzustellen.
- Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte!
Haben Sie weitere Fragen, dann besuchen Sie unsere Homepage.
25. Februar 2010
Die häufigste Störung bei der Pränataldiagnostik ist das Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Häufigkeit des Down-Syndroms hängt vom Alter der Mutter ab, deshalb hat man früher Schwangeren ab 35 Jahren eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten, die jedoch sehr ungenau ist, da nur 30 % aller Kinder mit einem Down-Syndrom entdeckt wurden. Frauen ab 35 Jahren sowie Frauen, in deren Verwandtschaft es bereits Fälle mit Chromosomenanomalien gab, sollten sich über diesen Eingriff genau informieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine 35 Jährige, ein Kind ohne solche Anomalien zu bekommen, ist mit 99,7 % sehr hoch. Laut Statistik steigt das Risiko, ein Baby mit Chromosomenanomalien zur Welt zu bringen erst ab einem Alter von 40 Jahren und zwar auf 1,4 %. Bei 45-jährigen Frauen liegt es bei 5,2 % und bei den 49 Jährigen bei 15,3 %.
Zum Ausschluss des Down-Syndroms gibt es Blutuntersuchungen, wie z.B. das Erst-Trimester Screening (die Kombination von PAPP-A (Serum-Marker im Blut) und freiem ß-HCG (Hormon)) sowie die Ultraschallmessung der Nackentransparenz des Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche.
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11. Februar 2010
Frauen ab 32 Jahren werden als Spätschwangere bezeichnet und Frauen, die bereits 35 Jahre alt sind oft fälschlicherweise als „Risikoschwangere.” Eine Altersgrenze von 35 Jahren, nach der vermehrt Risiken auftreten sollen, gibt es nicht. Fakt ist jedoch, dass mit steigendem Alter der Mutter zunehmend mehr Chromosomenanomalien auftreten. Die „Grenze 35 Jahre” basiert darauf, dass ab diesem Zeitpunkt die Kosten für entsprechende pränataldiagnostische Maßnahmen von den Krankenkassen übernommen werden.
Mit 40 steigt das Risiko, ein Kind mit Chromosomenanomalien zu bekommen, auf 1,4%.
Frauen ab 35 können, wie bereits erwähnt, spezielle Untersuchungen zur Feststellung bestimmter Chromosomenanomalien (z.B. Trisomie 21) auf Kosten der Krankenkassen durchführen lassen. Mit der Pränataldiagnostik können jedoch noch längst nicht alle möglichen Anomalien des Kindes nachgewiesen werden. Lassen Sie sich also, bevor Sie sich für pränataldiagnostische Maßnahmen entscheiden, gut beraten und wägen Sie Vor- und Nachteile für sich persönlich ab.
Sprechen Sie ggf. auch mit Ihrem Arzt darüber.
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