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14. November 2011

Nomen est Omen- Ein Name für Ihr Baby

Maximilian, Leonie, Emma oder auch Paul, Ihnen fallen sicher noch viel andere Namen für Ihr Kind ein. Aber welcher ist nun der Richtige?

Wir möchten Ihnen im Folgenden keine Rangliste der beliebtesten, ausgefallensten oder langweiligsten Namen geben. Sie sollen lediglich ein paar Tipps bekommen, worauf Sie bei der Namenswahl achten sollten.

Es ist zunächst erst einmal wichtig sich den Namen des Kindes noch während der Schwangerschaft zu überlegen, denn das Kind wird ihn sein Leben lang tragen und da sind spontane Einfälle sicherlich nicht die beste Lösung. Überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner einen Namen, der Ihnen beiden gefällt. Lassen Sie sich auch nicht von Familie oder Freunden rein reden, denn es ist Ihr Kind.

Klang:
Ein sehr wichtiges und oft vergessenes Kriterium für die Namenswahl ist ganz einfach der Klang des Namens. Ist es ein eher melodiöser Name oder klingt die Aussprache hart? Wie könnte der potentielle Vorname in Verbindung mit dem Familiennamen klingen? Zu langen Familiennamen passen eher kurze, prägnante Vornamen und umgekehrt.

Familientradition
In vielen Familien ist es Gang und gebe, dass die erstgeborene Tochter oder der erstgeborene Sohn den Namen der Mutter/ des Vaters annimmt, oftmals als Zweitname. Diese Tradition wird sicherlich schon seit mehreren Generationen so gelebt. Seien Sie sich aber sicher, dass Sie das auch möchten. Denn keiner kann Sie dazu zwingen diesen Namen zu wählen, wenn Sie das nicht wollen.

Einzigartigkeit
Um sich von der Masse abzuheben, bekommen immer mehr Kinder ausgefallene Namen wie Chanel Mercedes.
Sicherlich ist es bei einem Familiennamen wie Müller oder Schmidt ratsam einen etwas flotteren Vornamen zu wählen, aber bedenken Sie auch hierbei immer, dass Ihr Kind diesen Namen sein Leben lang haben wird. Gehen Sie vor allem bei ausgefallenen Ideen einfach mal von sich selber aus. Können Sie sich vorstellen ein Leben lang den Namen Ihres Kindes zu tragen?

Bedeutung
Was Ihnen vielleicht auch bei der Wahl behilflich sein kann, ist die Bedeutung des Namens.
Zwar ist die Bedeutung des eigenen Namens den meisten nicht bekannt, aber früher oder später interessiert man sich vielleicht doch dafür. Dann freut man sich als „Maximilian“ vielleicht mehr über die Bedeutung „der Erhabenste, der Größte“, als Silvia, was so viel bedeutet wie Wald.

Bedenken Sie bei der Namensauswahl auch, dass Ihr Kind aufgrund des Namens später vielleicht von anderen Kindern gehänselt werden könnte.

Im Internet gibt es viele Seiten mit Namensvorschlägen und deren Bedeutungen. Eine gute Seite mit weiteren wertvollen Tipps ist folgende: www.beliebte-vornamen.de .

Als Buch ist „Das große Lexikon der Vornamen“ von Bertelsmann empfehlenswert.

8. November 2011

Frühgeburten durch Masern

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Die WHO beobachtet derzeit in Westeuropa eine massive Zunahme von Maserninfektionen. Allein in Deutschland sind von Januar bis Oktober 2011 über 1500 Fälle aufgetreten, doppelt so viele wie 2010. Nach einer Ansteckung mit Masern in der Schwangerschaft kommen bis zu 25% der Babys zu früh zur Welt. Deshalb betont Prof. Klaus Friese, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Frauen mit Kinderwunsch sollten unbedingt gegen Masern geimpft sein, um eine mögliche Fehl- oder Frühgeburt als Erkrankungsfolge zu verhindern.“ Hier besteht ein erheblicher Nachholbedarf, so Prof. Friese: Die Masern-Immunität liegt in Deutschland auf einem denkbar schlechten Niveau, etwa auf gleichem Level wie die Masernimmunität in Rumänien. Beide Länder bilden in Sachen Masernschutz das Schlusslicht innerhalb der EU. Krankheitsausbrüche sind deshalb vorhersehbar.

Masern sind eine schwere Infektionskrankheit. Die wichtigste Komplikation in der Schwangerschaft sind neben dem hohen Fieber schwere Lungenentzündungen. Wenn die Infektion sehr spät in der Schwangerschaft auftritt, so kann das Baby mit Masern geboren werden. Da Neugeborene noch kein ausgereiftes Immunsystem haben, können diese Erkrankungen lebensbedrohlich verlaufen. Fehlbildungen durch eine Maserninfektion sind allerdings nicht zu befürchten. Deshalb besteht keine Veranlassung für eine pränatale Diagnostik oder einen Schwangerschaftsabbruch, wenn eine Infektion während der Schwangerschaft auftritt. Das gilt übrigens auch für Masernimpfungen, die aus Versehen in einer frühen Phase der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Wenn eine Schwangere, die keinen Impfschutz hat, in Kontakt mit Infizierten kommt, so kann die sofortige Gabe von Immunglobulinen den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Wenn die Krankheit allerdings bereits voll ausgebrochen ist, ist diese Therapieform nicht mehr wirksam.

Personen, die in der Kindheit zweimal geimpft wurden, haben lebenslang einen ausreichenden Impfschutz. Wurde allerdings nur einmal oder gar nicht geimpft, so empfiehlt das Robert-Koch-Institut für für alle, die im Jahr 1970 oder später geboren sind, die Masernimpfung nachzuholen.

© DGGG 2011

29. September 2011

Schon im Mutterleib erkennen Babys Geschmacksstoffe

Ab der 28. Schwangerschaftswoche kann der Fötus riechen, einen Monat später reagiert dieser bereits auf Geschmacksveränderungen!

Bereits während der Schwangerschaft – im Mutterleib – beginnt die Geschmacksprägung eines Kindes, gesteuert durch das Essen der Mutter. Das ist eine große Chance, die Basis für eine lebenslang gesunde Ernährung zu legen. Aber kaum jemand weiß davon…

Der menschliche Geschmackssinn entwickelt sich durch Training, der Geschmack selbst verändert sich ein Leben lang. Die grundlegende Ausrichtung wird jedoch in der Schwangerschaft gelegt. D.h. wer im Bauch der Mutter vielfältige Geschmackserlebnisse macht, lässt sich später leichter auf neue, ungewohnte Nahrungsmittel ein. Auch wer während der Schwangerschaft gesund ernährt wurde, greift später eher zu gesundem Essen.

Eine Versuchsreihe mit Ratten (London, 2007) bestätigt dieses. Eine andere Studie (2001) belegt, dass früheste Geschmackserlebnisse von Kindern nicht vergessen werden, denn Säuren, Bitterstoffe und Aromen hinterlassen Geschmacksspuren im Fruchtwasser.

Wer also schwanger ist, sollte doppelt so gut essen…aber nicht doppelt so viel! Doppelt so viel Obst und Gemüse, dafür noch halb so viel Schokolade. Denn das Ungeborene benötigt zum Wachsen ausgeogenes und gesundes Essen.

Alle Säuglinge eint eine genetisch angelegte Vorliebe für Süßes. Bitteres lehnen Säuglinge zunächst ab. Salzig und Sauer lernt ein Kind erst mit der Zeit kennen. (Quelle: Beilage Hamburger Abendblatt – Kinder – September 2011)

19. September 2011

Mehr Zeit im Mutterleib

Ein Artikel unseres Kooperationspartners – Die Schwenninger Krankenkasse

Schwangere können das Risiko einer Frühgeburt durch persönliche Vorsorgemaßnahmen deutlich verringern
40 Wochen dauert eine Schwangerschaft auf dem Papier – zum Beispiel in einem Schwangerschaftskalender. Von der Befruchtung bis zur Geburt vergehen im Durchschnitt 38 Wochen. Lässt sich der Nachwuchs etwas mehr Zeit, ist das normalerweise kein Problem. Schwieriger wird es, wenn das Baby vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche als „Frühchen“ zur Welt kommt.

Winziges Leben
In der Regel bringt ein Frühchen weniger als 2.500 Gramm auf die Waage. Ärzte unterscheiden drei Gruppen:
• Schwangerschaftsdauer unter 28 Wochen; Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm
• Schwangerschaftsdauer von 28 bis 31 Wochen; Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm
• Schwangerschaftsdauer von 32 bis 37 Wochen; Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm

Zwar sind die Überlebenschancen für ein Frühchen heute höher denn je. Grundsätzlich steigen sie jedoch, je weiter die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist – denn nirgends entwickelt sich ein Baby so gut wie im Bauch der Mutter. Hinzu kommt: Viele Frühchen schaffen zwar den Sprung ins Leben, sind aber gesundheitlichen Risiken und Problemen ausgesetzt. Krankheiten oder auch Behinderungen treten häufiger auf.

Nach einer Frühgeburt ist häufig die mangelnde Lungenreife ein Problem. Die Lunge entwickelt sich etwa bis zur 34. Schwangerschaftswoche. Kommt ein Baby vorher zur Welt, kann das Atemnotsyndrom auftreten. Die Frühchen atmen dann sehr schnell oder kurzzeitig gar nicht und haben eine blasse bis bläuliche Haut. Kündigt sich eine Frühgeburt an, bleibt manchmal Zeit, um die Lungenentwicklung mit Medikamenten zu beschleunigen.

Rechtzeitig schlau machen
Das Risiko einer Frühgeburt lässt sich dank persönlicher Vorsorge deutlich senken. Paare und werdende Eltern sollten sich rechtzeitig informieren. Das Internet kann hier als erster nützlicher Ratgeber zur Seite stehen: So finden sich ausführliche Infos auf der Online-Plattform www.babyharmonie.de/schwangerschaft/fruehgeburt. Wer Unterstützung benötigt, kann sich zudem direkt an seine Krankenkasse wenden. So bietet etwa die Schwenninger Krankenkasse das Vorsorge-Begleitprogramm BabyCare an. Die Eltern erfahren beispielsweise, welche individuellen Risikofaktoren vorzeitige Wehen auslösen können. Bei den teilnehmenden Müttern hat BabyCare die Zahl der Frühgeburten um 25 Prozent gesenkt.

Wirkungsvoll vorbeugen
Grundsätzlich steigt das Risiko einer Frühgeburt mit zunehmendem Alter der Frau, vom 35. Lebensjahr an nimmt die Wahrscheinlichkeit zu. Im Gegensatz zum Alter lassen sich andere Risikofaktoren beeinflussen: Zu viel Stress und extreme sportliche Aktivitäten sind zu vermeiden, genauso wie Infektionen, mangelnde Mundhygiene, Übergewicht und falsche Ernährung. Aufs Rauchen und Alkohol sollten Schwangere komplett verzichten – Drogenkonsum jeglicher Art schadet dem Ungeborenen.
Demgegenüber empfehlen sich eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit täglich Obst und Gemüse sowie einer ausreichenden Versorgung an Vitaminen und Betakarotin, sowie Mineralstoffen (vor allem Eisen und Folsäure) – das vermindert zusätzlich das Risiko einer Fehlgeburt (Verlust eines Ungeborenen vor der 22. Schwangerschaftswoche). Moderater Sport und Entspannungstechniken gehören ebenfalls zur Vorsorge. Frauen mit Kinderwunsch sollten rechtzeitig vor einer Schwangerschaft ihren Zahnarzt besuchen, um eine Parodontitis – eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats – auszuschließen. Eine Auswertung der BabyCare-Daten zeigt, dass eine Parodontitis das Frühgeburtsrisiko um die Hälfte erhöht.

Zusammenfassung
Paare sollten sich bereits vor der Schwangerschaft über wirkungsvolle Frühgeburts-Vorsorge informieren. Spezielle Internet-Seiten wie www.babyharmonie.de liefern erste, hilfreiche Informationen. In einem zweiten Schritt empfiehlt sich die Teilnahme an Vorsorge-Programmen wie BabyCare, wie es die Schwenninger Krankenkasse anbietet. Dann sollte einer glücklichen und unbeschwerten Schwangerschaft nichts mehr im Wege stehen.

Zur Schwenninger Krankenkasse:
Die Schwenninger Krankenkasse befindet sich mit rund 330.000 Kunden unter den Top 20 der bundesweit geöffneten Gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 14 Geschäftsstellen. Insgesamt beschäftigt die bundesweit aktive Schwenninger rund 600 Mitarbeiter. Die Kasse wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom Handelsblatt als einer der kundenorientiertesten Dienstleister Deutschlands 2010. Als einzige deutsche Krankenkasse ist die Schwenninger vom TÜV Hessen als Gesamtunternehmen TÜV-zertifiziert. Die Schwenninger erhebt keinen Zusatzbeitrag und wird sowohl in diesem Jahr, als auch 2012 darauf verzichten.

Pressekontakt der Schwenninger Krankenkasse:
Roland Frimmersdorf
Stabsbereichsleiter Politik/
Unternehmenssprecher

Die Schwenninger Krankenkasse
Spittelstraße 50
78056 Villingen-Schwenningen

Telefon 07720 97 27 – 11500
Fax 07720 97 27 – 12500

R.Frimmersdorf@Die-Schwenninger.de
www.Die-Schwenninger.de
Büro Berlin:
Telefon 07720 97 27 – 61150

12. September 2011

Schreibaby – was tun?

Glücklicherweise müssen sich nicht alle Eltern mit diesem Problem auseinandersetzen, aber wenn Sie nach der Geburt Ihres gesunden Kindes bemerken, dass es

- 3 oder mehrere Stunden täglich, an
- 3 oder mehreren Tagen pro Woche, über
- 3 Wochen untröstlich weint
(„Drei-Monatskolik“) gerät wahrscheinlich jedes Elternpaar irgendwann an seine Grenzen.

Bevor Sie weitere Schritte einleiten ist es zunächst außerordentlich wichtig, körperliche Beschwerden des Kindes, wie zum Beispiel die Reflux-Krankheit (entzündliche Erkrankung der Speiseröhre) oder eine Milcheiweißallergie, durch ärztliche Untersuchungen auszuschließen.
Nachdem Sie sicher sein können, dass Ihr Kind keine behandelbaren Schmerzen oder Gebrechen aufweist, möchten wir Ihnen nun einige unterstützende Tipps und Hinweise geben, wie Sie mit dieser nervenaufreibenden Situation umgehen können.

Den verschiedenen Möglichkeiten geht eines voraus, strahlen Sie selbst Ruhe und Harmonie aus. Lassen Sie sich nicht verunsichern oder verfallen in Hektik, es würde sich auf Ihr Kind übertragen und negativ auswirken. Machen Sie sich bewusst wie Ihr Baby die Veränderung von dem Leib der Mutter hinaus in die Welt erlebt. Also sollte es das A und O sein, besonders durch Interaktion mit dem Kind, Entspannung zu vermitteln:

• Sprechen Sie in einem ruhigen und sanften Tonfall mit Ihrem Baby
• Körperkontakt: legen Sie Ihr Kind auf den nackten Oberkörper oder in den Schoß
• Wenn es sich mit steifem Rücken streckt, beugen Sie es wieder in eine gekrümmte Position
• monotone Klänge und Geräusche (Meeresrauschen, tickende Uhr, fließendes Wasser)

Der amerikanische Kinderarzt Dr. Harvey Karp („The happiest baby on the block“; dt. „Das glücklichste Baby der Welt“) hat eine besondere Methode etabliert und in einem Buch veröffentlicht. Die Technik der fünf „S“:

Straffwickeln (Anleitungen für diese spezielle Wickeltechnik finden Sie im Internet) Seiten-/Bauchlage
SchSch-sagen
Schaukeln und bewegen
Saugen

Genaue Beschreibungen zur Anwendung der fünf „S“ finden Sie im Internet oder in seinem Buch. Außerdem gibt es zahlreiche Plattformen und Foren die sich mit dem Thema „Schreibaby“ auseinandersetzen und Ihnen mit Rat zur Seite stehen.