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5. Juli 2011

Sommer, Sonne…Sonnenbrand!

Nicht die UV-Strahlen der Sonne sind für das Baby gefährlich, sondern die zu starke Erwärmung des Körpers der Mutter bei hohen Temperaturen. Steigt die Temperatur bei einem Sonnenbad über 39 Grad, wird der Organismus von Mutter und Kind zu extrem belastet. Die Folgen sind massive Kreislaufprobleme. Verzichten Sie daher auf Sonnenbäder bei extrem heißen Temperaturen. Denken Sie daran, auch im Schatten können Sie langsam bräunen.

Und: Achten Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie sich unwohl oder heiß fühlen, suchen Sie sich lieber ein schattiges Plätzchen.

Trinken Sie viel Wasser oder Kräutertees.

Denken Sie daran, jede schwangere Frau reagiert unterschiedlich. Achten Sie stets auf die Signale Ihres Körpers. Dann wissen Sie genau, was Ihr Wohlbefinden fördert und was nicht.

Hat der Sonnenbrand Sie doch erwischt, kühlen Sie die betroffenen Hautstellen und schützen Sie sich vor weiterer Sonneneinstrahlung. Auch kühlende oder feuchtigkeitsspendende Cremes können Abhilfe schaffen. Aber Hausmittel (z. B. Quark) sollten Sie nicht verwenden, da es aufgrund der Bakterien in Milchprodukten zu Infektionen kommen kann.

12. Mai 2011

Sonnenlicht brauchen wir zum Leben

Eine Schwangerschaft ist kein Grund, sich gar nicht der Sonne auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Die Vitamin D-Zufuhr durch die Sonnenstrahlung ist absolut notwendig und wirkt sich außerdem positiv auf die Gemütslage aus.

Aber: Aufgrund der Umstellung der Hormone während der Schwangerschaft neigt die Haut eher zu Pigmentflecken und rötet sich schneller. Benutzen Sie daher hypoallergene Sonnenschutzmittel mit hohem UV-Schutz während der Schwangerschaft.

Schützen Sie Ihren Bauch! Denn die gespannte Haut über dem Babybauch ist jetzt so dünn wie die Haut eines Neugeborenen – nämlich nur ein Drittel so kräftig und widerstandsfähig wie sonst. Tragen Sie eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 20) auf und gehen Sie nicht länger als eine Viertelstunde in die direkte Sonne. Legen Sie zusätzlich ein dünnes Tuch über den Babybauch.
Cremen Sie sich mindestens alle zwei Stunden und nach jedem Baden mit Sonnenschutz ein. Denn der Eigenschutz der Haut hält nur kurze Zeit der Sonne stand (je nach Hauttyp).

Das Gesicht schützen Sie am besten mit einem Hut mit breiter Krempe. Denn es kann auch die sogenannte Schwangerschaftsmaske auftreten: d.h. eine Pigmentstörung, die bei rund der Hälfte aller Schwangeren auftritt. Die scharf begrenzten, bräunlichen Verfärbungen breiten sich schmetterlingsförmig über Stirn, Wangen und Oberlippe aus und werden durch die Sonne noch verstärkt (nach der Geburt verschwinden sie meistens wieder).

Setzen Sie sich auch möglichst nicht der direkten Sonne aus. Suchen Sie sich lieber ein schattiges Plätzchen. Außerdem belastet das den Kreislauf auch weniger. Trinken Sie ausreichend Wasser und Saftschorlen.

22. Juli 2010

Tipps für den Urlaub

Schwangere sollten intensive Sonnenbäder vermeiden, da die Wärme die Blutgefäße erweitert und eine erhebliche zusätzliche Kreislaufbelastung darstellt. Die Sonneneinstrahlung kann auch die ungeliebten Schwangerschaftsflecken verstärken.
Am verträglichsten für Schwangere und ihr Baby im Bauch sind Ferienorte, an denen die Temperaturen 28 Grad nicht übersteigen.

Wichtig: Gehen Sie nie allein auf Touren, auch wenn Sie sich voll leistungsfähig fühlen. Führen Sie auch möglichst ein Handy für Notfälle mit. Zu starke körperliche Belastung bei intensivem Sport oder bei Tauchgängen kann zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch führen, was zu Lasten der Blutversorgung der Gebärmutter geht.
Vermeiden Sie Sportarten mit erhöhtem Unfallrisiko, denn als Schwangere sind Sie einerseits in der Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt, zum anderen haben Unfälle dramatischere Folgen.

Bei einem Urlaub in den Bergen sollten Sie auf Gipfeltouren (auch mit der Seilbahn) verzichten. Weil der Luftdruck nach oben abnimmt, geraten Schwangere oberhalb 1800 Metern nämlich leicht in Sauerstoffnot. Höhenausflüge ab 2.000 Meter (für Schwangere, die vom Flachland kommen) und mehr sollten Sie unbedingt vermeiden, da in dieser Höhe bereits ein spürbarer Sauerstoffmangel herrscht.

Mehr dazu finden Sie auch in Ihrem BabyCare-Handbuch.