13. April 2010
Obwohl die Ursachen der Fertilitätsstörung zu 40-50 Prozent beim Mann liegen, begeben sich meistens zuerst die Frauen in eine Kinderwunschbehandlung. Bei etwa 15 Prozent aller Männer werden Fertilitätsstörungen durch Infektionen am Harn- und Geschlechtsorgan verursacht.
Am Häufigsten kommt hierbei das sogenannte Prostatitis-Syndrom vor. Diese zeichnet sich durch Schmerzen, vermehrten Harndrang und Ejakulationsschmerz aus. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Harnröhrenentzündung, die unter anderem durch Chlamydien oder Gonorrhoe (Tripper) verursacht wird. Typische Symptome sind hierbei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie eitriger Ausfluss. Auch Entzündungen des Nebenhodens werden durch die genannten Erreger verursacht und können zu Fertilitätsstörungen beim Mann führen. Symptome für diese Erkrankung sind Schmerzen, Hodenschwellungen, Schmerzen beim Wasserlassen und Fieber.
Männer, die akut oder in den letzten Jahren an Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane litten, sollten einen Urologen aufsuchen. Das gilt auch dann, wenn Fertilitätsstörungen beim Mann vermutet werden
10. September 2009
Der Partner spielt während der Schwangerschaft und natürlich danach eine sehr große Rolle. Er begleitet seine Partnerin durch die gesamte Schwangerschaft und ist somit an allem beteiligt, was die Veränderungen im Körper der Frau angeht. Daraus ergibt sich, dass es für den Mann nicht immer einfach ist, sich in die Gefühle der Partnerin hineinversetzen zu können.
Die Frau übernimmt zwar die körperlichen Belastungen der Schwangerschaft, die dem Mann erspart bleiben, was aber nicht heißt, dass der werdende Vater ganz verschont bleibt. Auch er sucht nach Antworten auf seine Fragen und hat Angst vor einer neuen Situation, der er eventuell nicht gewachsen ist. Er fragt sich, ob er denn die Rolle des Vaterseins meistern wird, ob er dieser überhaupt gerecht werden kann. Diese psychischen Belastungen führen häufig dazu, dass auch Männer in der Zeit der Schwangerschaft über körperliche Beschwerden klagen.
Während die Mutter von Beginn der Schwangerschaft durch die ständige körperliche Nähe zum Kind eine gute Bindung zu diesem aufbauen kann, fällt es dem Partner oft ein bisschen schwerer. Von daher kann es nur von Vorteil sein, wenn beide Partner gemeinsam an diversen Veranstaltungen bezüglich des neuen Familienmitgliedes teilnehmen. Elterngespräche, Schwangerengruppentreffen und Geburtsvorbereitungskurse sind nur ein kleiner Auszug aus den zahlreichen Möglichkeiten, die beide Partner wahrnehmen können. So können sich beide werdenden Eltern mit eben dieser Rolle als zukünftige Mutter und Vater vielleicht stärker identifizieren und sich gezielt darauf vorbereiten.
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