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16. November 2018

Mein zweites Baby ist da! Wie unterstütze mein Erstgeborenes in der neuen Situation am besten?

Sie können viel dafür tun, um Ihr Erstgeborenes auf die Ankunft des Geschwisterchens vorzubereiten

Sie haben bereits ein Kind und sind wieder schwanger? Oder ist Ihr zweites Baby schon auf der Welt und Ihrem Erstgeborenen schmeckt es gar nicht, nicht mehr Ihre volle Aufmerksamkeit zu bekommen? Dann beschäftigt Sie wahrscheinlich die Frage, wie Sie Ihrem Kind helfen können, mit dieser grundlegenden Veränderung in seinem Leben umzugehen. Wir haben hierzu einige Tipps für Sie.

Was sollte ich beachten, wenn ich mit meinem neuen Baby aus dem Krankenhaus nach Hause komme?

Beim ersten Kind kreiste die gesamte Aufmerksamkeit ums Baby – in der Familiensituation mit zwei oder mehr Kindern muss die Aufmerksamkeit entsprechend „geteilt“ werden. Damit Ihr Erstgeborenes dieses Teilen nicht als Verlust empfindet, ist es besonders wichtig, dass es auch weiterhin von Ihnen und anderen Bezugspersonen ausreichend wahrgenommen wird. Wichtig ist außerdem, dass Sie dem älteren Kind von Anfang an Gelegenheit geben, eine Beziehung zum Geschwisterkind aufzubauen, und es altersgerecht dabei unterstützen. Lassen Sie sich vom größeren Kind dabei helfen, das Geschwisterchen zu versorgen. So fühlt es sich „verantwortlich“ und weniger ausgegrenzt.

Unser Erstgeborenes ist sehr eifersüchtig auf das Baby. Wie können wir ihm helfen?

Am besten ist es, das Kind schon in der Phase der Babyplanung und im Schwangerschaftsverlauf auf ein Geschwisterchen vorzubereiten. Seien Sie nicht überrascht, wenn die Neuigkeit mit einer gewissen Eifersucht aufgenommen wird. Ihr Erstgeborenes möchte Zeit und Liebe nicht teilen, es lebt in einer Welt, in der es selbst der Mittelpunkt ist. Das ist normal und Sie können Ihrem Kind nur dann emotionale Sicherheit geben, wenn es sich geliebt fühlt. Beziehen Sie deshalb Ihr älteres Kind in die Fürsorge um das neue Baby ein, so viel wie es möchte. Ihr Kind kann beim Füttern, Baden und Anziehen helfen. Betonen Sie immer wieder, wie wichtig seine Hilfe ist! Gleichzeitig muss Ihr älteres Kind verstehen lernen, dass es nur in Ihrer oder Papas Anwesenheit sein Geschwisterchen „versorgen“ darf.

Fördern Sie die natürliche Rivalität nicht, etwa indem Sie die Kinder miteinander vergleichen. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, jedes Kind ist ein einmaliges Wesen. Jedes Kind muss gelobt werden für seine ganz individuelle Stärke.

Achten Sie darauf, dass Ihr älteres Kind auch Beachtung findet, wenn Gäste kommen: Sorgen Sie beispielsweise dafür, dass Besucher zuerst das ältere Geschwisterchen begrüßen und dann erst den Neuankömmling bewundern.

Bild-Copyright © Ben Grey (flickr)

9. November 2018

Chronische Krankheiten in der Schwangerschaft – Erkrankungen der Schilddrüse

Funktionsstörungen der Schilddrüse machen während der Schwangerschaft eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig

Bei Krankheiten unterscheidet man zwischen akuten Erkrankungen, wie beispielsweise einem grippalen Infekt, atopischen Erkrankungen wie Asthma und chronischen Krankheiten, wie bspw. Diabetes. Akute Erkrankungen können in der Schwangerschaft häufiger auftreten. Das liegt daran, dass das Immunsystem während der Schwangerschaft stark beansprucht wird. Somit sollten Sie sich jetzt besonders gut schützen.

Insgesamt treten chronische Krankheiten bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht so gehäuft aus. Für betroffene werdende Mütter  steht natürlich die Frage im Vordergrund, inwieweit ihre Erkrankung sich auf den Schwangerschaftsverlauf auswirken kann. Sie fragen sich auch, was sie beachten müssen, damit sich das Kind gesund entwickelt. Heute haben wir einige Fakten zum Thema Erkrankungen der Schilddrüse und Schwangerschaft zusammengestellt.

Erkrankungen der Schilddrüse

Ein veränderter Stoffwechselbedarf sowie hormonelle Veränderungen führen bei jeder Schwangeren zu einer physiologischen Anpassung der Schilddrüsenfunktion. Während der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an Jod. Dieses wird sowohl von der mütterlichen Schilddrüse als auch von der Schilddrüse des ungeborenen Kindes für die Produktion von Hormonen benötigt.

Funktionsstörungen der Schilddrüse machen während der Schwangerschaft eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig. Ansonsten können verschiedene Risiken entstehen, z. B. eine verzögerte oder auch schlechtere geistige Entwicklung des ungeborenen Kindes. Eine Unterfunktion kann medikamentös reguliert werde und muss  genauer beobachtet werden. Unbehandelt kann sie zu Komplikationen bis hin zu Beeinträchtigungen des Kindes führen oder eine Fehlgeburt auslösen.

Während der Schwangerschaft ist es meist erforderlich, die Medikation einer Unter- und Überfunktionen der Schilddrüse, die vor der Schwangerschaft verordnet wurde, anzupassen. Schwangere, die unter einer Schilddrüsenfunktionsstörung leiden, sollten sich deshalb mit ihrer behandelnden Ärztin besprechen.

Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Wie hoch ist das Risiko, dass mein Kind geschädigt wird, weil ich regelmäßig Hormone einnehmen muss?

Glücklicherweise kann eine Unterfunktion absolut sicher mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden, die richtig dosiert keine Nebenwirkungen haben und auch Ihrem Baby nicht schaden. Während der Schwangerschaft muss aber möglicherweise die Dosis erhöht werden.

Obwohl die Hormone für Ihre Schwangerschaft unbedenklich sind, sollten Sie mit Ihrer behandelnden Schilddrüsenärztin bzw. Ihrem Schilddrüsenarzt über Ihre Schwangerschaft oder mit Ihrer Frauenärztin/dem Frauenarzt über Ihre Schilddrüsenerkrankung bezüglich des Umgangs mit Jod sprechen. Denn je nach Krankheitsbild hat die Versorgung mit Jod einen besonderen Stellenwert.

So ist es bei einigen Schilddrüsenerkrankungen notwendig, viel Jod zu sich zu nehmen, bei anderen sollte auf Jod möglichst verzichtet werden. Da eine ausreichende Jodversorgung in der Schwangerschaft jedoch besonders wichtig ist, sollten Sie besprechen, wie in Ihrem Fall am besten vorzugehen ist, also ob und in welchem Umfang Sie während der Schwangerschaft Jod einnehmen sollen.

Photo by Tanja Heffner on Unsplash

2. November 2018

Zweite Geburt – Komplikationen vorprogrammiert?

Kommt es bei der zweiten Geburt zwangsläufig zu Komplikationen, wenn bei der ersten welche aufgetreten sind?

In der zweiten Schwangerschaft stellen sich zum Teil ganz andere Fragen als in der ersten. Natürlich ist vieles vertraut und die meisten Unsicherheiten der ersten Schwangerschaft machen sich gar so sehr nicht bemerkbar. Viele werdende Mütter können in der zweiten Schwangerschaft besser in sich reinhorchen und die Entwicklungen genießen. Je nachdem, wie die Erfahrungen der ersten Schwangerschaft waren, fiebert man den Ereignissen entgegen – oder eben nicht ganz. Vor allem um das Thema Geburt können sich – vor allem wenn während der ersten Entbindung Komplikationen aufgetreten sind – Ängste entwickeln. Doch sind bei der zweiten Geburt in solchen Fällen tatsächlich Komplikationen vorprogrammiert?

Einmal Dammriss – immer Dammriss?

Ob es bei der zweiten Entbindung zu Geburtsverletzungen kommt, hängt von der Art und dem Schweregrad der Geburtsverletzungen bei der ersten Geburt ab. Dammrisse sind dabei die häufigsten Geburtsverletzungen, wobei hier der Schweregrad entscheidend ist für Probleme bei der Folgegeburt. Man unterscheidet (more…)

26. Oktober 2018

Welcher Tee ist in der Schwangerschaft gut? – Einige Informationen rund um Aufgussgetränke

Welchen Tee kann ich in der Schwangerschaft ohne Bedenken genießen?

Der schwarze, der grüne oder der aus Kräutern? Auch beim Thema Tee müssen Schwangere nicht selten ihre Gewohnheiten auf den Prüfstand stellen und manchmal sich sogar in Verzicht üben. Wir haben heute einige Informationen dazu zusammengestellt, welcher Tee in der Schwangerschaft Mama und Baby gut tut, und worauf Sie beim Teegenuss achten sollten.

Schwarz, grün oder Kräuter – welcher Tee ist zu empfehlen und wieso?

Von Schwarztee sollten Sie wegen des Gehalts an Tein (Koffein) nicht mehr als drei Tassen täglich konsumieren. Diese Menge gilt auch für grünen Tee, trotz seiner positiven gesundheitlichen Wirkungen (vor allem bindet er zellschädigende freie Radikale an sich). Denn neben seinem Teingehalt ist grüner Tee auch ein Folsäureantagonist. Das heißt, er hemmt die Aufnahme des in der Schwangerschaft so wichtigen Vitamins Folsäure.

Einige weitere Teesorten – ebenso wie manche Gewürze – sollten Sie während der Schwangerschaft meiden. Diese könnten nämlich in den für die Teezubereitung üblichen Mengen vorzeitige Wehen unterstützen.

Verzichten Sie auf Tees mit den Pflanzeninhaltsstoffen Estragol oder Methyleugenol. Diese finden sich in (more…)

19. Oktober 2018

Hautprobleme in der Schwangerschaft? – das können Sie tun

Hautprobleme in der Schwangerschaft? – das können Sie tun!

Rosige, reine Haut sollte ein kleiner Schwangerschaftsbonus sein – dies stimmt auch in sehr vielen Fällen. Durch gesteigertes Blutvolumen und Änderungen im Hormonhaushalt bekommen in der Tat die meisten werdenden Mütter einen strahlenden Teint. Doch die hormonelle Umstellung kann auch Gegenteiliges bewirken: Entstehung von Hautunreinheiten bis hin zur Akne oder das Auftreten von sogenannter Hyperpigmentierung. Ob Ihnen das Thema Hautprobleme neu ist oder nicht – ein unangenehmes Phänomen ist es allemal. Zu bedenken gibt es hier auch, dass in der Schwangerschaft nicht alle Mittel geeignet sind, um Hautprobleme in den Griff zu bekommen. Wir haben in dem heutigen Blogbeitrag einige Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

Plötzlich Hautprobleme! – wie gehe ich damit um?

Falls Sie plötzlich massive Hautprobleme haben, sollten Sie zu einer Hautärztin gehen. Wenn jedoch nur ein paar Hautunreinheiten auftreten, können Sie sich auch erst einmal in der Apotheke beraten lassen. Möglicherweise reagiert Ihre Haut unter dem Einfluss der Hormone jetzt nur etwas empfindlicher als sonst. Manchmal helfen auch (more…)