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Wespenallergie in der Schwangerschaft

Wespenallergie und schwanger? - dieses Thema sollten Sie nicht unterschätzen

Wespenallergie und schwanger? – dieses Thema sollten Sie nicht unterschätzen

Endlich ist es so weit – auch wenn anfangs noch zögerlich, so ist der Frühling da! Und nicht nur wir Menschen freuen uns über die milderen Temperaturen und die ersten stärkeren Sonnenstrahlen – auch so manche Insekten.

Wespenallergie darf nicht unterschätzt werden

Besonders bei Schwangeren, die eine Wespenallergie haben, ist Vorsicht geboten. Die Wespenallergie gehört ebenso wie die Bienenallergie zu den Insektengiftallergien. Ein Stich kann für einen Menschen, der eine Insektengiftallergie hat, sehr gefährlich werden. Durch den Stich gelangen die Allergene in den Blutkreislauf und lösen eine Reihe körperlicher Reaktionen aus, wie Schweißausbrüche, Atemnot, Hautausschläge, aber auch Schwindel sowie Herzrasen und Übelkeit. Diese Reaktionen können auch in einem anaphylaktischen Schock münden. All dies ist in der Schwangerschaft besonders gefährlich.

Sind meine Präparate in der Schwangerschaft geeignet?

Um diesen Reaktionen im Falle eines Stiches entgegenzuwirken, tragen die meisten Allergiker ein Notfallset bei sich. Bitte besprechen Sie direkt zu Beginn Ihrer Schwangerschaft mit Ihrem Frauenarzt bzw. Ihrer Frauenärztin, welche Mittel und Präparate aus dem Set auch während der Schwangerschaft verwendet werden dürfen, und tauschen Sie gegebenenfalls ungeeignete gegen geeignete Mittel aus. In der Schwangerschaft sollten Sie, wenn Sie unter einer Wespenallergie leiden, nun auch noch dringender versuchen, einen Stich zu vermeiden.

Hilfreiche Tipps bei Wespenallergie

– Verzichten Sie draußen auf Essen und Trinken.

– Unterlassen Sie das Pflücken von Blumen oder Obst und meiden Sie deren Nähe sowie die zu Abfalleimern.

– Verzichten Sie am besten auch auf Gartenarbeit.

– Tragen Sie im Sommer immer Schuhe.

– Auch bei der Wahl der Kleidung gibt es einiges zu beachten. Lange Ärmel und Hosenbeine sind zu bevorzugen. Weite Kleider in Schwarz oder farbige Blumenprints sind zu vermeiden.

– Auch Ihr Geruch kann Insekten anziehen. Unterlassen Sie alles, was Sie ins Schwitzen bringt, und meiden Sie künstliche Duftstoffe.

– Durch Netze an den Fenstern bleiben die Insekten draußen.

– Bleiben Sie ruhig, wenn eine Wespe oder Biene sich nähert.

– Falls Sie doch gestochen werden, entfernen Sie den Stachel und versorgen Sie sich mit dem auf die Schwangerschaft angepassten Notfallset.

Gegen die allergischen Reaktionen kann auch eine Hyposensibilisierung helfen. Diese sollten Sie jedoch nicht während einer Schwangerschaft starten. Falls Sie jedoch bereits eine Hyposensibilisierung begonnen haben, dürfen Sie diese während der Schwangerschaft – wenn sie gut vertagen wird – fortführen. Stimmen Sie sich dazu mit Ihrem Frauenarzt bzw. Ihrer Frauenärztin ab.

Bild-Copyright © Free for Commercial Use/flickr (CC BY-SA 2.0)

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