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Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft

Am Ende der Schwangerschaft können vermehrt Wadenkrämpfe auftreten

Am Ende der Schwangerschaft können vermehrt Wadenkrämpfe auftreten

Eine Schwangerschaft verändert Ihr Leben in vielen Bereichen, dabei sind einige Frauen besonders von verschiedenen körperlichen Beschwerden betroffen. Ab der zweiten Schwangerschaftshälfte können häufiger unangenehme Beschwerden auftreten, dazu zählen Wadenkrämpfe. Zu Wadenkrämpfen kommt es meist nachts beim Ausstrecken der Beine. Die Krämpfe können so heftig sein, dass Sie aufstehen und umhergehen müssen.

Ursachen der Wadenkrämpfe

Die Ursachen der Wadenkrämpfe sind Durchblutungsstörungen oder ein Mangel an Magnesium, aber auch an anderen Nährstoffen wie Kalium, Kalzium oder Vitamin B. Auch heißes Wetter, Krampfadern oder Blutarmut können eine Rolle spielen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Häufigkeit und Stärke der Krämpfe zu verringern.

Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

  • Tragen Sie bequeme Schuhe. Die Füße sollen ausreichend Spielraum haben. Flache Schuhe sind oft bequemer als solche mit hohem Absatz.
  • Gönnen Sie Ihren Füßen immer wieder und Ihrem Körper kleine Gymnastikeinheiten. Eine Übung für die Füße einfach durchzuführen. Ziehen Sie barfuß die Fußspitzen an und kreisen Sie mit den Füßen. Massieren Sie Ihre Fußsohlen mit einem Tennisball oder einem Noppenball.
  • Versuchen Sie sich möglichst viel zu bewegen und leichten Sport zu treiben. Spazierengehen und Schwimmen eignen sich in der Schwangerschaft dafür am besten.
  • Auch Kneippsche Anwendungen wie Wechselduschen fördern die Durchblutung: Brausen Sie dafür mit der Handdusche die Unterschenkel abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser ab. Beenden Sie die Wechseldusche stets mit kaltem Wasser.
  • Die Durchblutung wird auch durch kräftige Massagen angekurbelt. Dies ist vor allem vor dem Schlafengehen gegen die Wadenkrämpfe zu empfehlen
  • Wichtig: Legen Sie zwischendurch so oft es möglich ist die Beine hoch, vor allem wenn Sie eine sitzende Tätigkeit ausüben.
  • Schnelle Hilfe: Stemmen Sie die Füße gegen das Fußende des Bettes, falls möglich. Oder Sie strecken das Bein aus und ziehen die Zehen hoch. Das wirkt fast immer: Stellen Sie sich hin und drücken Sie die Fußsohlen nacheinander kräftig gegen den Boden, indem Sie jeweils Ihr Gewicht auf ein Bein verlagern. Manchmal hilft es auch, eine Wärmflasche unter die Waden zu legen, um sie zu entspannen.
  • Außerdem hilft es meist, wenn Sie sich magnesium- und kalziumreich ernähren. Geeignete Nahrungsmittel sind Milchprodukte, Bananen, Aprikosen, Vollkornprodukte, Weizenkeime und Weizenkleie, Naturreis, Nüsse und Mandeln, grünes Gemüse, Spinat und Hülsenfrüchte sowie Kakao.
  • Regelmäßig eingenommene Mineralstoff- und Vitaminpräparate mit Magnesium, Kalzium und Vitamin B können ebenfalls helfen (in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich).

Sollten diese Tipps nicht weiterhelfen, suchen Sie Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt auf und lassen Sie die Ursachen für Ihre Wadenkrämpfe abklären. Sie wird dann gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen. In sehr seltenen Fällen können Wadenkrämpfe, die einseitig auftreten, ein Anzeichen für eine Venenentzündung sein. Falls das schmerzende Bein auch geschwollen und gerötet ist, suchen Sie umgehend Ihre Frauenärztin auf.

Bild-Copyright © Greyerbaby_pixabay

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Info:
Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft ist Beitrag Nr. 5000
Author:
BabyCare-Team am 21. Juli 2017 um 09:00
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Allgemeine Informationen
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