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Sport in der Schwangerschaft – was und wie viel tut mir gut?

Sport ist auch in der Schwangerschaft eine gute Idee. Doch dies trifft nicht auf alle Sportarten zu!

Sport ist auch in der Schwangerschaft eine gute Idee. Doch dies trifft nicht auf alle Sportarten zu!

Sport tut gut. Auch in der Schwangerschaft. In den ersten zwölf Wochen ist aber die Gefahr für eine Fehlgeburt am größten. Deshalb wird Schwangeren, die bereits ein oder mehrere Fehlgeburten erlitten haben, von einer körperlichen Aktivität in dieser Zeit abgeraten.

Zudem sollte in der Frühschwangerschaft ein hohes Sportpensum – also von mehr als 7 Stunden in der Woche – vermieden werden. So wie auch High-Impact-Sportarten, bei denen beide Füße für kurze Zeit den Bodenkontakt verlieren, wie zum Beispiel beim Joggen oder Springen.

Bis 12. Woche – beim Sport bitte kürzer treten!

Die fünfte bis 12. Woche ist außerdem die Zeit der Organbildung. Gerade in dieser Zeit wird eine Überhitzung des Körpers mit Fehlbildungen in Verbindung gebracht. Lassen Sie es also langsam angehen. Lassen Sie bei Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt zudem abklären, ob bei Ihnen etwas gegen die sportliche Betätigung spricht.

Danach sollten Sie nur im Hochleistungssport – und auch Risikosportarten pausieren. Außerdem können bestimmte Komplikationen während der Schwangerschaft dazu führen, dass Ihre Frauenärztin Ihnen von Sport abrät (siehe unten). Insgesamt kann man jedoch sagen: Während der Schwangerschaft tut Ihnen Bewegung gut. So treten zum Beispiel Thrombosen und Wassereinlagerungen bei sportlichen Schwangeren seltener auf und sie haben außerdem oft weniger Schmerzen bei der Entbindung. Für Schwangere gibt es mittlerweile viele unterschiedliche sportliche Angebote. So sind zum Beispiel Schwangerschaftsgymnastik und -Yoga speziell auf Schwangere abgestimmt. Diese Sportarten sind schonend und tun gut!

Wann muss ich auf Sport verzichten?

Sie sollten auf den gewohnten Sport verzichten, wenn Sie oft Schwindelanfälle bekommen oder in Atemnot geraten, unter Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen oder anderen chronischen Krankheiten leiden oder wenn Sie stark über- oder untergewichtig sind. In all diesen Fällen fragen Sie unbedingt Ihre Frauenärztin, die Sie entsprechend informieren und beraten wird. Sollte es bei oder nach dem Sport zu Blutungen, Wehen, Atemnot, Unwohlsein mit Augenflimmern und Kopfschmerzen kommen, informieren Sie sofort Ihre Frauenärztin und verzichten Sie vorerst auf weitere sportliche Betätigung.

Bild-Copyright © StockSnap/pixabay

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Info:
Sport in der Schwangerschaft – was und wie viel tut mir gut? ist Beitrag Nr. 5094
Author:
renate.kirschner am 8. September 2017 um 09:00
Category:
Allgemeine Informationen,Komplikationen,Sport
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