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Naturheilverfahren und Homöopathie in der Schwangerschaft

Welche Naturheilverfahren können in der Schwangerschaft eingesetzt werden?

Winterzeit ist Erkältungszeit – das merken Sie spätestens, wenn Sie die Fülle an schniefenden Nasen um sich herum wahrnehmen – oder, schlimmer noch, wenn die unangenehmen Symptome in den eigenen Atemwegen einsetzen. Da die winterliche Kälte dem Immunsystem nicht zuträglich ist, kann es für werdende Mütter gerade sehr schwierig sein, Atemwegsinfektionen aus dem Weg zu gehen. Aufgrund der hormonellen Umstellung in der Schwangerschaft ist das mütterliche Immunsystem nämlich geschwächt. Doch in der Schwangerschaft ist es besser – außer bei chronischen Krankheiten – auf Medikamente zu verzichten.

Wenn Sie sich bereits mit Schwangerschaftsbeschwerden auseinandergesetzt haben, wissen Sie, dass dies auch auf dieses Thema zutrifft. Auch dürfen in der Schwangerschaft nicht alle Kräuter und Hausmittelchen verwendet werden, auf die Sie sonst zurückgreifen würden. So stellt sich die eine oder andere werdende Mama die Frage, wie sie den Organismus auf dem Weg zur Genesung am besten unterstützen kann – oder die schwangerschaftsbedingten Beschwerden lindern. Heute haben wir daher einige Informationen zu den Themen Naturheilverfahren und Homöopathie für Sie zusammengestellt.

Gibt es unterstützende Naturheilverfahren, die ich in der Schwangerschaft nutzen kann?

Während der Schwangerschaft können verschiedene Beschwerden auftreten, die am besten ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. Naturheilverfahren eignen sich dazu gut. Lassen Sie sich jedoch immer von Ihrer Frauenärztin oder Hebamme beraten, welche Verfahren und Maßnahmen in Ihrem individuellen Fall sinnvollerweise zum Einsatz kommen sollten. Die folgenden Naturheilverfahren können Sie jetzt gut nutzen:

– Verfahren wie die Hydrotherapie, in der Wasseranwendungen eingesetzt werden, oder auch die Bewegungstherapie. Eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung und Entspannung unterstützen die Naturheilverfahren sinnvoll.

– Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde arbeitet unter anderem mit Kräutern. Eine spezialisierte Frauenärztin oder Hebamme wird Sie beraten, da manche Kräuter während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden sollen.

– Die Aromatherapie arbeitet mit Düften und beispielsweise mit ätherischen Ölen. Diese sollten Sie nur in Absprache mit Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt oder der Hebamme einsetzen, da einige ätherische Öle für Schwangere nicht geeignet sind.

Darf ich während der Schwangerschaft homöopathische Mittel einnehmen?

Wenn Sie schon vorher bei Beschwerden zu homöopathischen Mitteln gegriffen haben, können Sie das auch in der Schwangerschaft beispielsweise bei Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit oder Kreislaufbeschwerden weiter tun.

Achtung – es ist wichtig, das richtige Mittel in der richtigen Potenz auszuwählen. Manche Homöopathika können beispielsweise in der Frühschwangerschaft Blutungen begünstigen. Deshalb sollten Sie homöopathische Mittel nicht nach eigenem Ermessen, sondern nur nach Verordnung einer homöopathisch ausgebildeten Ärztin / eines Arztes, einer Hebamme oder einer Heilpraktikerin / eines Heilpraktikers einnehmen.

Können Kräuter oder ätherische Öle negative Auswirkungen auf mein Ungeborenes haben?

Auch Heilkräuter können Nebenwirkungen haben, die möglicherweise die Schwangere oder ihr Kind beeinträchtigen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt oder der Hebamme, bevor Sie Heilkräuter oder ätherische Öle verwenden.

Bild-Copyright © Sammy JayJay / flickr

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Info:
Naturheilverfahren und Homöopathie in der Schwangerschaft ist Beitrag Nr. 5686
Autor:
BabyCare-Team am 28. Dezember 2018 um 09:00
Category:
Allgemeine Informationen,chronische Krankheiten,Infektionen,Naturheilverfahren
Tags:
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