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Mutterschaftsvorsorge und Mutterpass – einige Infos

Mutterschaftschaftsvorsorge – ein wichtiges Thema in der Schwangerschaft

Wie viele Vorsorgeuntersuchungen finden während meiner Schwangerschaft statt? Soll ich sie wirklich alle in Anspruch nehmen? Wieso ist der Mutterpass so wichtig? Das sind nur einige der Fragen, die sich – gerade in der ersten Schwangerschaft – zum Thema Mutterschaftsvorsorge stellen.

Was beinhaltet die Mutterschaftsvorsorge?

In der Mutterschaftsvorsorge sind mindestens zehn Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen. Am Anfang der Schwangerschaft erfolgen diese monatlich, nach der 32. Schwangerschaftswoche finden sie 14-tägig statt. Es kann sein, dass Sie noch häufiger einbestellt werden, wenn während Ihrer Schwangerschaft Ereignisse auftreten, die eine häufigere Kontrolle erforderlich machen. Wenn der Geburtstermin bereits überschritten ist, werden Sie alle zwei Tage zur Kontrolle einbestellt.

Sie sollten alle Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge unbedingt wahrnehmen, denn nur so kann regelmäßig geschaut werden, ob mit Ihrer Schwangerschaft und dem Baby alles in Ordnung ist.

Sie können auch zu einer Hebamme zur Vorsorge gehen. Bis auf die Ultraschalluntersuchungen kann die Hebamme alle Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls durchführen. Es gibt auch Ärzte, die mit Hebammen in ihren Praxisräumen zusammenarbeiten. Die Untersuchungen können dann teilweise bei der Frauenärztin und teilweise bei der Hebamme stattfinden. Die Hebamme wird die Schwangere an den Arzt „überweisen“, wenn sie Auffälligkeiten in der Schwangerschaft feststellt, die medizinisch geklärt werden müssen.

Die Untersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt und bieten Ihnen die Sicherheit, professionell betreut zu werden, sodass bei eventuellen Problemen sofort gehandelt werden kann. Deshalb sollten Sie nicht darauf verzichten.

Wofür ist der Mutterpass gut?

Der Mutterpass ist ein Heftchen, das Sie am Anfang der Schwangerschaft von Ihrer Frauenärztin bzw. Ihren Frauenarzt oder Ihrer Hebamme bekommen. In diesem werden sämtliche Untersuchungsergebnisse und wichtige Daten der Schwangerschaft festgehalten. Sie sollten den Mutterpass zu jeder Vorsorgeuntersuchung vorlegen, auch, wenn Sie zusätzliche Untersuchungen wahrnehmen und schließlich zur Entbindung in die Klinik oder ins Geburtshaus gehen. So können sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte oder die Klinik schnell einen Überblick verschaffen und entsprechend handeln.

Der Mutterpass sollte während der Schwangerschaft immer mitgeführt werden. Er ist wie eine Art Ausweis und gibt sofort Auskunft darüber, dass Sie schwanger sind. Dies kann sehr wichtig werden, falls Beschwerden oder Komplikationen auftreten. Nur so können die Maßnahmen und Behandlungen, die möglicherweise nötig werden, auf Ihren individuellen Schwangerschaftsverlauf abgestimmt werden.

Bild-Copyright © MedicalPrudens / pixabay

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