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Training und Sport in der Schwangerschaft – was tut gut, was nicht?

Auch bei Themen rund um Training und Sport ist in der Schwangerschaft einiges zu beachten

Darf ich meine Sportart in der Schwangerschaft weiterhin betreiben? Worauf muss ich als werdende Mutter beim Training achten? Welche Sportarten gehen jetzt gar nicht? Welche sind für die Geburt hilfreich? Auch die Themen rund um Sport und Bewegung werden in der Schwangerschaft kritisch hinterfragt. Heute beschäftigen wir uns daher mit einigen Fragen, die uns dazu von BabyCare Teilnehmerinnen im BabyCare Fragebogen gestellt haben.

Training der Bauchmuskeln – worauf kommt es in der Schwangerschaft an?

Übungen für den Bauch – wie auch für den Rücken und den Beckenboden – sind in der Schwangerschaft sehr wichtig. Dennoch sollten Sie ein isoliertes Training der geraden Bauchmuskulatur spätestens ab der 20. Schwangerschaftswoche vermeiden. Ein Training der schrägen Bauchmuskeln ist jedoch möglich. Dieses kann sogar dazu führen, dass sich die geraden Bauchmuskeln leicht öffnen. Dadurch bekommt die Gebärmutter ausreichend Platz. Wichtig dabei ist, dass Sie die Übungen kontrolliert und behutsam durchführen.

Trainieren Sie jetzt nur nach fachlicher Anleitung im Fitnessstudio oder in speziellen Schwangerenkursen. Im Fitnessstudio sollten Sie übrigens die Trainerin bzw. den Trainer unbedingt vor dem Training über Ihre Schwangerschaft informieren! Sie können auch immer Ihre Hebamme um Rat fragen, wenn Sie bei bestimmten Übungen unsicher sind. Eine zusätzliche Hilfe: Wenn Sie während der Übung Ihre Hand auf den Bauch legen, spüren Sie, ob die geraden Bauchmuskeln dabei angespannt werden. Verzichten Sie in diesem Fall ab sofort auf die entsprechende Übung.

Rückenmuskeln stärken und den Beckenboden auf die Geburt vorbereiten

Tatsächlich können Sie durch geeignete Gymnastikübungen Rückenschmerzen vorbeugen. In Schwangerschaftsgymnastikkursen und später auch in den Geburtsvorbereitungskursen lernen Sie deshalb Übungen kennen, die den Rücken entlasten und die Muskulatur um die Wirbelsäule stärken. Auch Übungen für den Beckenboden werden hier geübt. Damit können Sie den Beckenboden während der Schwangerschaft stärken und für die Entbindung vorbereiten.

Training auf dem Gymnastikball

Training auf dem Gymnastikball wird in der Schwangerschaft wärmstens empfohlen. Mit dem sogenannten Pezziball können Sie Ihre Muskulatur trainieren und er hilft bei der Entlastung der Bänder und des Rückens. So können Sie den Rücken zusammen mit Beinen und Beckenboden durch die Übungen stärken. Damit eignet sich das Üben mit dem Pezziball auch zur Geburtsvorbereitung besonders gut.

Während der Schwangerschaft fühlen sich Frauen oft unbeweglich und unförmig und möchten dennoch – oder gerade deswegen – nicht auf sportliche Betätigung verzichten. Für den Pezziball gibt es zahlreiche Übungen, um die Arm-, Bauch-, Bein-, Po-, und Rückenmuskulatur zu trainieren. Das Üben auf dem elastischen Ball ist besonders angenehm für Schwangere.

Sie können den Ball auch für Entspannungsübungen nutzen sowie als Alternative für Sofa oder Stuhl. Dies empfiehlt sich vor allem für Schwangere mit einem Job am Schreibtisch, wenn das Sitzen langsam mühsam wird. Schon wenn Sie sich nur im Sitzen leicht hin und her bewegen, entspannt das die Rückenmuskulatur und regt zudem den Blutfluss in den Beinen an.

Übrigens: Bei der Entbindung in einem modernen Kreißsaal werden Sie den Pezziball „wiedertreffen“.

Bild-Copyright © StockSnap pixabay

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