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9. November 2018

Chronische Krankheiten in der Schwangerschaft – Erkrankungen der Schilddrüse

Funktionsstörungen der Schilddrüse machen während der Schwangerschaft eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig

Bei Krankheiten unterscheidet man zwischen akuten Erkrankungen, wie beispielsweise einem grippalen Infekt, atopischen Erkrankungen wie Asthma und chronischen Krankheiten, wie bspw. Diabetes. Akute Erkrankungen können in der Schwangerschaft häufiger auftreten. Das liegt daran, dass das Immunsystem während der Schwangerschaft stark beansprucht wird. Somit sollten Sie sich jetzt besonders gut schützen.

Insgesamt treten chronische Krankheiten bei Frauen im gebärfähigen Alter nicht so gehäuft aus. Für betroffene werdende Mütter  steht natürlich die Frage im Vordergrund, inwieweit ihre Erkrankung sich auf den Schwangerschaftsverlauf auswirken kann. Sie fragen sich auch, was sie beachten müssen, damit sich das Kind gesund entwickelt. Heute haben wir einige Fakten zum Thema Erkrankungen der Schilddrüse und Schwangerschaft zusammengestellt.

Erkrankungen der Schilddrüse

Ein veränderter Stoffwechselbedarf sowie hormonelle Veränderungen führen bei jeder Schwangeren zu einer physiologischen Anpassung der Schilddrüsenfunktion. Während der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an Jod. Dieses wird sowohl von der mütterlichen Schilddrüse als auch von der Schilddrüse des ungeborenen Kindes für die Produktion von Hormonen benötigt.

Funktionsstörungen der Schilddrüse machen während der Schwangerschaft eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig. Ansonsten können verschiedene Risiken entstehen, z. B. eine verzögerte oder auch schlechtere geistige Entwicklung des ungeborenen Kindes. Eine Unterfunktion kann medikamentös reguliert werde und muss  genauer beobachtet werden. Unbehandelt kann sie zu Komplikationen bis hin zu Beeinträchtigungen des Kindes führen oder eine Fehlgeburt auslösen.

Während der Schwangerschaft ist es meist erforderlich, die Medikation einer Unter- und Überfunktionen der Schilddrüse, die vor der Schwangerschaft verordnet wurde, anzupassen. Schwangere, die unter einer Schilddrüsenfunktionsstörung leiden, sollten sich deshalb mit ihrer behandelnden Ärztin besprechen.

Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Wie hoch ist das Risiko, dass mein Kind geschädigt wird, weil ich regelmäßig Hormone einnehmen muss?

Glücklicherweise kann eine Unterfunktion absolut sicher mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden, die richtig dosiert keine Nebenwirkungen haben und auch Ihrem Baby nicht schaden. Während der Schwangerschaft muss aber möglicherweise die Dosis erhöht werden.

Obwohl die Hormone für Ihre Schwangerschaft unbedenklich sind, sollten Sie mit Ihrer behandelnden Schilddrüsenärztin bzw. Ihrem Schilddrüsenarzt über Ihre Schwangerschaft oder mit Ihrer Frauenärztin/dem Frauenarzt über Ihre Schilddrüsenerkrankung bezüglich des Umgangs mit Jod sprechen. Denn je nach Krankheitsbild hat die Versorgung mit Jod einen besonderen Stellenwert.

So ist es bei einigen Schilddrüsenerkrankungen notwendig, viel Jod zu sich zu nehmen, bei anderen sollte auf Jod möglichst verzichtet werden. Da eine ausreichende Jodversorgung in der Schwangerschaft jedoch besonders wichtig ist, sollten Sie besprechen, wie in Ihrem Fall am besten vorzugehen ist, also ob und in welchem Umfang Sie während der Schwangerschaft Jod einnehmen sollen.

Photo by Tanja Heffner on Unsplash

3. August 2018

Allergie beim Baby – wie erkenne ich sie und was kann ich tun?

Wie erkenne ich, ob mein Kind eine Allergie hat und was kann ich tun?

Wie erkenne ich, ob mein Kind eine Allergie hat und was kann ich tun?

Die allergischen Erkrankungen nehmen vor allem in den Industrieländern stark zu. Auch immer mehr Babys sind davon betroffen. Welche Allergien manifestieren sich am häufigsten bereits im Babyalter? Wie erkennt man eine Allergie? Was sind die Ursachen? Was können die Eltern tun, wenn das Kind eine allergische Erkrankung hat? Diese Fragen wollen wir heute ansprechen.

Die häufigsten Allergien und die möglichen Auslöser

Die allergischen Krankheiten, die am häufigsten schon bei Babys auftreten, sind Erkrankungen der Haut und der Atemwege wie Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma. Auch Nahrungsmittelallergien oder allergische Reaktionen wie Sonnen- oder eine (more…)

11. Mai 2018

Schneller, moderner, intuitiver: Unsere App BabyCare – Gesund & Schwanger 2.0 ist da!

Die verbesserte BabyCare - Gesund & Schwanger 2.0 ist da!

Die verbesserte BabyCare – Gesund & Schwanger 2.0 ist da!

Alles neu macht der Mai! Passend dazu präsentieren wir voller Freude und Stolz: Unsere App BabyCare – Gesund & Schwanger 2.0! Um Sie in der aufregenden Zeit der Schwangerschaft noch besser zu begleiten und zu unterstützen haben wir die App komplett umgestaltet.

BabyCare – Gesund & Schwanger 2.0: Was ist neu?

Was uns sehr am Herzen lag, war vor allem die allgemeine Verbesserung der Nutzererfahrung. Dafür haben wir:

  • Das Layout moderner gestaltet, klarer und einheitlicher.
  • Die Benutzerführung neu gedacht, für mehr Übersichtlichkeit und intuitivere Bedienung.
  • Hierfür auch die Inhalte neu strukturiert. Nun sind einige (more…)
26. Mai 2017

Wespenallergie in der Schwangerschaft

Wespenallergie und schwanger? - dieses Thema sollten Sie nicht unterschätzen

Wespenallergie und schwanger? – dieses Thema sollten Sie nicht unterschätzen

Endlich ist es so weit – auch wenn anfangs noch zögerlich, so ist der Frühling da! Und nicht nur wir Menschen freuen uns über die milderen Temperaturen und die ersten stärkeren Sonnenstrahlen – auch so manche Insekten.

Wespenallergie darf nicht unterschätzt werden

Besonders bei Schwangeren, die eine Wespenallergie haben, ist Vorsicht geboten. Die Wespenallergie gehört ebenso wie die Bienenallergie zu den Insektengiftallergien. Ein Stich kann für einen Menschen, der eine Insektengiftallergie hat, sehr gefährlich werden. Durch den Stich gelangen die Allergene (more…)

28. April 2017

Schwangerschaftsdiabetes – welche Risiken trägt dies mit sich?

Unbehandelt kann der Schwangerschaftsdiabetes den Schwangerschaftsverlauf negativ beeinflussen, daher ist eine frühe Diagnose wichtig.

Unbehandelt kann der Schwangerschaftsdiabetes den Schwangerschaftsverlauf negativ beeinflussen, daher ist eine frühe Diagnose wichtig.

Wenn Sie als Schwangere an Diabetes leiden, sollte dies im Auge behalten werden! Aber auch für Frauen mit unentdeckter Insulinresistenz (Prä-Diabetes) kann es während der Schwangerschaft viele gesundheitliche Risiken und Probleme geben. Mindestens 4 Prozent der Schwangeren erkranken an einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Dies bedeutet, dass eine Diabetes-Erkrankung erstmals während der Schwangerschaft auftritt, meist weitestgehend symptomlos verläuft und nach der Entbindung vergeht.

Bei folgenden Faktoren besteht ein höheres Risiko für das Auftreten eines Schwangerschaftsdiabetes:

  • Alter >= 30 Jahre
  • Starkes Übergewicht (BMI >= 30)
  • Diabetes in engerer Familie
  • Bereits Geburt eines Kindes >= 4500 Gramm
  • Wiederholte Fehlgeburten
  • Nachweis von Glukose im Harn
  • Vermehrte Fruchtwassermenge (Hydramnion)

Aber auch bei einem normalen BMI kann ein Schwangerschaftsdiabetes auftreten! (more…)