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28. Juni 2019

Schadstoffbelastung und Feinstaub – Wie schädlich ist das Einatmen von Abgasen?

Schadstoffbelastung durch Feinstaub kann auch für Ungeborene gesundheitliche Folgen mit sich bringen

Dass Feinstaub und Co der Lunge nicht zuträglich sind, ist keine Neuigkeit. Als werdende Mama überlegen Sie möglicherweise – insbesondere, wenn Sie in einer Großstadt leben, oder in einem Ballungsraum – ob die verschmutzte Stadtluft auch negative Folgen für Ihr Baby haben könnte.

Schadstoffbelastung und ihre Folgen für das Ungeborene

Obwohl das Ungeborene im Mutterleib noch nicht über die Lunge atmet, kann eine Dauerexposition der Mutter mit Abgasen dazu führen, dass der Schadstoffspiegel im mütterlichen Blut ansteigt, was über die Plazenta auch zu einer erhöhten Schadstoffbelastung des Kindes führt. Zu diesem Thema gibt es viele unterschiedliche Studien. So sollen Frühgeburten laut einer Studie, die in Schweden durchgeführt wurde, mit hoher Schadstoffbelastung durch Abgase einhergehen. Laut einer Schweizer Studie [1] kann durch sehr große Luftverschmutzung bzw. Feinstaubbelastungen (more…)

12. Oktober 2018

Ihr Kind lernt Laufen – Es kommt Bewegung ins Spiel!

Wenn Ihr Kind Laufen lernt, kommt viel Bewegung ins Spiel!

Ihr Kind hat das Robben, Krabbeln und Hochziehen schon gemeistert und steht langsam einigermaßen stabil auf den eigenen kleinen Füssen? Dann kommt auch für Sie Bewegung ins Spiel! Wahrscheinlich bewegt Sie aber erstmal die Frage, wie Sie Ihr Kind beim Laufen lernen am besten unterstützen können. Hier haben wir einige Tipps für Sie!

Wie kann ich mein Kind beim Laufen lernen unterstützen?

Beim Stehen und den ersten Gehversuchen unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie sich ihm zuwenden, ihm immer wieder die Hand anbieten. Daran kann es sich selbst hochziehen. Sehr wichtig ist, dass nicht Sie Ihr Kind nach oben ziehen oder gar zum Laufen „nötigen“. Ihr Kind soll selber aktiv werden und Sie ihm nur zum Abstützen oder Festhalten zur Verfügung stehen. (more…)

24. August 2018

Entwicklung des Kindes: Krabbeln und Stehen

Robben, krabbeln, stehen – irgendwann im zweiten Lebenshalbjahr unternehmen die meisten Babys die ersten Fortbewegungsversuche

Robben, krabbeln, stehen – irgendwann im zweiten Lebenshalbjahr unternehmen die meisten Babys die ersten Fortbewegungsversuche

Ihr Kleines kann schon selbständig sitzen? Dann warten Sie wahrscheinlich gespannt auf die ersten Fortbewegungsversuche. Auch hier beobachten die Eltern ganz genau Ihre Babys, denn neben der Frage nach der altersgerechten Entwicklung wird damit allmählich das Thema Kindersicherheit wichtig. Doch zunächst wollen wir uns der ersten Fragestellung widmen und haben daher einige Infos zu den Entwicklungsschritten Krabbeln und Stehen für Sie zusammengestellt.

Ab wann wird mein Baby beginnen zu krabbeln?

Im Alter von etwa acht bis zehn Monaten (bei manchen früher, bei manchen später) kann sich ein Kind aus dem Liegen aufrichten, stabil frei sitzen, sich nach vorn beugen und dehnen. Die meisten Kinder versuchen jetzt, sich fortzubewegen, indem sie rollen, robben, rutschen, kriechen oder krabbeln. Dabei lernen sie permanent, sich immer koordinierter zu bewegen und sich räumlich besser und besser zu orientieren.

Die motorische und die geistige Entwicklung des Kindes hängen eng miteinander zusammen: Je besser es sich fortbewegen kann, umso genauer kann es seine Umwelt erkunden und Neues entdecken. Auch für das soziale und emotionale Verhalten sind diese Erfahrungen wichtig. Das Kind probiert sich aktiv aus und erlebt dabei Emotionen – es freut sich, wenn etwas gelingt, und ist frustriert, wenn nicht. Immer wieder sucht es dabei auch Kontakt zu Mutter oder Vater und sichert sich damit gewissermaßen ab, dass alles in Ordnung ist.

Mein Kind krabbelt gar nicht. Muss ich mir Sorgen machen?

Irgendwann im zweiten Lebenshalbjahr unternehmen die meisten Babys die ersten Fortbewegungsversuche. Zwischen dem zehnten und zwölften Monat sind dann viele auf allen vieren unterwegs, um ihre Umwelt zu erkunden. Auch hier gilt aber: Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich. Manche krabbeln nur sehr kurz und laufen bald darauf, andere überspringen diese Phasen vollständig, beginnen plötzlich, sich aus dem Sitzen hochzuziehen, und starten mit ersten Stehversuchen. Lassen Sie Ihrem Kind in seiner Entwicklung einfach seine Individualität und sein eigenes Tempo.

Wann kann mein Kind stehen?

Das passiert bei vielen Babys irgendwann im Laufe des Krabbelns, oft kurz vor den ersten Laufversuchen. Aber ganz allgemein kann man sagen: Ihr Baby kann stehen, sobald es selbst versucht, sich aufzurichten und schließlich selbstständig die Balance in der Senkrechten zu halten. Bei vielen Kindern geschieht das mit acht bis zehn Monaten.

Die meisten Babys sind sehr neugierig und unternehmungslustig. Wenn Sie ein geliebtes Spielzeug oder einen anderen interessanten Gegenstand so in Sichtweite Ihres Kindes platzieren, dass es sich an einem Tischbein oder Stuhl nach oben ziehen muss, um an das Objekt der Begierde zu gelangen, regen Sie es dazu an, sich weiterzuentwickeln. Aber seien Sie bitte nicht zu ehrgeizig, jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo.

Bild-Copyright © Ryan McDonough/flickr

4. Mai 2018

Durchfall beim Neugeborenen – das sollten Sie wissen!

Wirklicher Durchfall ist vor allem bei gestillten Säuglingen schwer zu erkennen

Wirklicher Durchfall ist vor allem bei gestillten Säuglingen schwer zu erkennen

Wirklicher Durchfall ist vor allem bei gestillten Säuglingen schwer zu erkennen, da der normale Stuhl ohnehin eher weich und meist dünnflüssig ist. Ein Anzeichen dafür, dass Ihr Baby Durchfall hat, ist, dass pro Tag mehr als 5-mal dünnflüssiger Stuhl abgeht. Zudem kann der Stuhl übelriechend, wässriger als sonst und eventuell auch schleimig sein.

Oftmals treten vor einer Durchfallerkrankung andere Symptome wie Fieber, Bauchschmerzen oder Erbrechen auf.

Wodurch wird Durchfall beim Baby verursacht? Ab wann wird es gefährlich?

Durchfall kann beispielsweise durch Viren oder Bakterien, zum Beispiel bei einer Magen-Darm-Infektion oder einer Erkältung, ausgelöst werden. Jedoch können dem Durchfall auch schwerwiegende Erkrankungen zugrunde liegen, vor allem wenn der Stuhl blutig ist.

Zur Abklärung der Ursache und aufgrund des erheblichen Verlusts von Wasser und Elektrolyten sollten Sie bei Anzeichen einer Durchfallerkrankung mit Ihrem Kind die Kinderärztin aufsuchen.

Hat das Kind häufig kleine Mengen Stuhlgang und ist dieser giftgrün mit Schleimbeimengungen, kann dies ein Anzeichen für eine Infektion mit dem Rotavirus sein, die aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlustes (more…)

6. April 2018

Entwickelt sich mein Baby richtig? – Die Fontanelle

Als Fontanelle werden die weichen Stellen an der Schädeldecke bezeichnet.

Als Fontanelle werden die weichen Stellen an der Schädeldecke bezeichnet.

Als Fontanelle werden die weichen Stellen an der Schädeldecke bezeichnet. Dabei handelt es sich um Öffnungen zwischen den Schädelplatten, welche noch nicht zusammengewachsen sind und sich dadurch unter der Geburt noch verschieben können, um den Durchtritt durchs Becken zu erleichtern. Deswegen haben einige Kinder nach der Geburt einen leicht deformierten Kopf, was sich aber kurze Zeit später wieder zurückbildet.

Fontanelle – wie viele gibt es und welche Rolle erfüllen sie?

Insgesamt gibt es sechs solcher Fontanellen oder Öffnungen. Die große Fontanelle verläuft rautenförmig über der Stirn. Die kleine Fontanelle ist dreieckig und am Hinterkopf zu finden. Dann gibt es noch vier ganz kleine, die an den Seiten auf Höhe der Schläfen positioniert sind. (more…)