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25. April 2014

Die Pollen fliegen wieder!

Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. In der Schwangerschaft kann dies Betroffenen besonders hart zusetzen.

Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. In der Schwangerschaft kann dies Betroffenen besonders hart zusetzen.

Ob Hausstauballergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Pollenallergie (Heuschupfen): Nicht wenige Menschen in Deutschland erleben irgendwann einmal eine allergische Reaktion. Wie die aktuelle Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) des Robert Koch-Instituts ergab, sind ca. 24 Prozent der Männer und ca. 36 Prozent der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen. Eine der häufigsten Allergien ist übrigens der Heuschupfen von dem ungefähr jede sechste erwachsene Frau und jeder achte erwachsene Mann bereits betroffen war. (more…)

4. Juni 2012

Die Pollen fliegen wieder

Auch in diesem Sommer heißt es wieder juckende Nasen, geschwollene Augen, Husten und Niesen. Die Pollen sind unterwegs. Bäume und Sträucher wie Birke, Haselnuss oder Erle sowie die Pollen von Gräsern, Kräutern und Getreide verursachen Leiden bei Allergikern.
Haben Sie das Gefühl, dass einige von den oben genannten Symptome, aber auch geschwollene Schleimhäute, tränende Augen, Atemnot bei Ihnen vorkommen, sollten Sie sich in die Beratung Ihrer Ärztin /Ihres Arztes begeben. Meist werden dann Hauttests oder auch serologische Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob Sie eine allergische Reaktion aufweisen und wenn ja, auf was Sie empfindlich sind.

Bei einer Allergie antwortet das Immunsystem übermäßig mit der Bildung von Antikörpern gegen spezifische Stoffe. Der Körper will Fremdstoffe bekämpfen, tut dies aber auf eine unangemessene überstürzte Weise, auch Überempfindlichkeit genannt. Ob sich in einer Schwangerschaft eine allergische Erkrankung auf das Kind auswirkt, ist abhängig von der Anzahl der Betroffenen in der Familie. Haben Paare keine Allergie, liegt eine mögliche Erkrankung des Kindes bei 2%, jedoch bei 10%, wenn Mutter und Vater unter derselben Allergie leiden.

Die Gabe von Medikamenten ist erforderlich, um die Symptome zu lindern. Hierbei greifen Ärzte meist auf Antihistaminika oder andere Mittel, welche die Immunreaktion unterdrücken, zurück. In schweren Fällen werden auch Kortison oder Theophyllin verschrieben.
Sind Sie Allergikerin und zugleich schwanger, gilt es natürlich auf die Einnahme von Medikamente besonders zu achten. Sie sollten in jedem Fall die Einnahme mit Ihrer Ärztin /Ihrem Arzt besprechen.

Ebenfalls können Sie auf folgendes achten:

  • auf Pollenflugvorhersagen achten
  • nicht allzu lange Spaziergänge
  • Lüften, wenn weniger Pollen fliegen
  • Pollenschutzgitter, vor allem im Schlafzimmer
  • Beim Autofahren Fenster geschlossen halten

Download Pollenkalender 2012

19. Mai 2011

Erste Hilfe bei Bienen- oder Wespenstich

Bienen- oder Wespenstiche sind extrem schmerzhaft und können unter Umständen auch wirklich gefährlich werden. Vor allem, wenn Sie eine Allergie gegen das Insektengift haben und der Stich zu stark anschwillt. Dann sollten Sie in jedem Fall den Notarzt rufen, denn wenn Sie eine Allergie haben, kann auch Gefahr für das Baby bestehen.

Normalerweise sind Bienen- bzw. Wespenstiche in der Schwangerschaft nicht dramatisch. Zur Schmerzlinderung haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

– Kühlen Sie den Bienenstich sofort mit kalten Kompressen oder Umschlägen, denn so kann eine zu starke Schwellung verhindert werden und die Schmerzen werden weniger
– Eine Zwiebel halbieren und mit der Schnittfläche auf den Stich legen. Der Saft der Zwiebel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. So wird verhindert, dass sich der Stich entzünden kann und gleichzeitig wird die Heilung gefördert.
– Auch Essig kann helfen – diesen mit etwas Wasser verdünnt als Kompresse auflegen und die Kompresse erst erneuern, wenn der Essig eingetrocknet ist.

Bei Einstichstellen im Mundraum oder Rachen muss sofort der Notarzt gerufen werden. Denn in diesen Fällen kann das Gift schneller über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Dann besteht Erstickungsgefahr.

24. März 2011

Kaum fängt der Frühling an ist auch schon die Allergie da…

Allergien werden meist mit Antihistaminika behandelt. Falls Sie derartige (oder andere) Medikamente bisher verwendet haben, sollten Sie Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt fragen, ob diese während der Schwangerschaft weiterhin eingenommen werden dürfen.

Allergien werden meist mit Antihistaminika behandelt. Ob Sie derartige Medikamente während der Schwangerschaft weiterhin einnehmen dürfen, sollten Sie mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt abklären.

Die Allergie gegenüber Baumpollen, Graspollen, Tieren (Haus- und Nutztiere), Schimmelpilzen und Hausstaubmilben wirkt sich im Allgemeinen auf das Atmungssystem aus. Eine Atemwegsallergie kann Niesen, Juckreiz, tränende Augen, Nasenrinnen, ja sogar Asthma auslösen. Heuschnupfen (Rhinitis) und/oder Asthma sind die häufigsten Erscheinungsformen von Atemwegsallergien.

Die Ursache von Allergien ist die unnötige Produktion von Antikörpern gegen natürliche Substanzen in der Umwelt (z.B. Pollen). Das Immunsystem reagiert dabei so, als ob es auf etwas Schädliches reagieren müsste. Warum sich das Immunsystem bei der Erkennung von harmlosen Stoffen irrt, konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Sie können aber nur gegen jene Substanzen allergisch werden, denen Sie bereits ausgesetzt waren (= Sensibilisierung). Die Möglichkeit, eine Allergie zu entwickeln, ist eng an Erbanlagen und Umweltbedingungen gekoppelt. Noch ist der Vorgang, durch den eine Allergie vererbt wird, nicht vollständig geklärt. Auch wenn andere Familienmitglieder gegen Pollen allergisch sind, kommt es vor, dass man vollkommen andere Allergien entwickelt (wie z.B. die Hausstaubmilbenallergie).

Ein erhöhtes Allergierisiko besteht beispielsweise bei Vererbung:

  • beide Elternteile sind/waren allergisch,
  • ein Elternteil oder ein Geschwisterteil ist/war allergisch.

Oder bei Belastung:

  • man ist (Zigaretten-)Rauch ausgesetzt – besonders in früher Kindheit
  • man hat im Wohnbereich viel Kontakt mit Pelztieren – besonders in früher Kindheit
  • in der nächsten Umgebung tritt eine hohe Konzentration an Allergenen auf, z.B. Hausstaubmilben oder Schimmel(-Pilze)
  • man wird während der ersten sechs Lebensmonaten primär durch Kuhmilch, Eiweiß oder Fisch ernährt.

Allergien werden meist mit Antihistaminika behandelt. Falls Sie derartige (oder andere) Medikamente bisher verwendet haben, sollten Sie Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt fragen, ob diese während der Schwangerschaft weiterhin eingenommen werden dürfen. Die Plasmakonzentrationen topischer Antihistaminika sind bei empfohlener Dosierung relativ gering, so dass das Sicherheitsprofil für diese Präparate in der Schwangerschaft als günstig zu bewerten ist – dennoch lassen Sie sich dazu fachlich beraten.

Eine Hyposensibilisierung sollten Sie während einer Schwangerschaft nicht beginnen. Falls Sie aber bereits begonnen haben und diese gut vertragen wird, kann diese auch während einer Schwangerschaft weitergeführt werden. Fragen Sie auch dazu Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt.

Mehr zum Thema erfahren Sie auch in Ihrem BabyCare-Handbuch ab Seite 117.

 

Foto: (C)thephilippena/pixabay.com