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25. Februar 2010

Test zum Ausschluss des Down-Syndroms

Die häufigste Störung bei der Pränataldiagnostik ist das Down-Syndrom (Trisomie 21). Die Häufigkeit des Down-Syndroms hängt vom Alter der Mutter ab, deshalb hat man früher Schwangeren ab 35 Jahren eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten, die jedoch sehr ungenau ist, da nur 30 % aller Kinder mit einem Down-Syndrom entdeckt wurden. Frauen ab 35 Jahren sowie Frauen, in deren Verwandtschaft es bereits Fälle mit Chromosomenanomalien gab, sollten sich über diesen Eingriff genau informieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine 35 Jährige, ein Kind ohne solche Anomalien zu bekommen, ist mit 99,7 % sehr hoch. Laut Statistik steigt das Risiko, ein Baby mit Chromosomenanomalien zur Welt zu bringen erst ab einem Alter von 40 Jahren und zwar auf 1,4 %. Bei 45-jährigen Frauen liegt es bei 5,2 % und bei den 49 Jährigen bei 15,3 %.

Zum Ausschluss des Down-Syndroms gibt es Blutuntersuchungen, wie z.B. das Erst-Trimester Screening (die Kombination von PAPP-A (Serum-Marker im Blut) und freiem ß-HCG (Hormon)) sowie die Ultraschallmessung der Nackentransparenz des Fötus in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche.

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30. September 2009

Zwillingsschwangerschaften

zwillinge_NewsletterZwillinge sind in der Regel sehr selten – nur ungefähr jede 85. Geburt ist eine Zwillingsgeburt.

Von diesen sind lediglich nur 25% eineiige Zwillinge, welche das gleiche Geschlecht, das gleiche Erbgut und ein sehr ähnliches Aussehen haben. Eineiige Zwillinge kommen zustande, wenn ein Spermium eine Eizelle befruchtet, aus der sich dann zwei Embryonen entwickeln.

Die restlichen 75% sind zweieiige Zwillinge. Diese können gleich- oder verschiedengeschlechtlich sein und haben unterschiedliches genetisches Erbgut, ähneln sich also wie andere Geschwister auch.

Durch die Mehrbelastung bei Zwillingsschwangerschaften kommt es bei Zwillingsmüttern häufiger zu Schwangerschaftsbeschwerden und ernsteren Problemen als bei einer Einlingsschwangerschaft. Auch erhöhen Zwillingsschwangerschaften das Risiko von vorzeitiger Wehentätigkeit und einer Frühgeburt.

Daher ist es wichtig, dass bis zur 28. Schwangerschaftswoche alle 14 Tage und danach alle 7 Tage Untersuchungen stattfinden und dass regelmäßig Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden (alle 2 Wochen).

Das Stillen von Zwillingen stellt in der Regel kein Problem dar, da von den Babys der doppelte Saugreiz ausgeübt wird und somit auch mehr Milch produziert wird.

Was bei Zwillingsschwangerschaften noch zu beachten ist, können Sie im BabyCare Ratgeber finden.

 

Bild-Copyright: ©badelcap/pixabay.com (CC0 Public Domain)

14. Juli 2009

Die Fehlgeburt – ein trauriges Ende einer Schwangerschaft

Unter einer Fehlgeburt, die von Medizinern auch Abort genannt wird, versteht man den Verlust eines Ungeborenen vor der 22. bis 24. Schwangerschaftswoche in der Regel mit einem Gewicht von unter 500 Gramm. Etwa 20 Prozent aller diagnostizierten Schwangerschaften enden auf diese Weise. Viele Schwangere wissen von diesen Zahlen nichts.

Die Häufigkeit von Fehlgeburten ist aber noch viel höher, wenn man die Schwangeren berücksichtigt, bei denen der Embryo unbemerkt abgeht, bevor die Schwangerschaft überhaupt festgestellt wurde.

Fehlgeburten treten meist in einem ganz frühen Stadium der Schwangerschaft auf. Im Zeitraum bis zur 9. Schwangerschaftswoche ereignen sich 43 Prozent der Fehlgeburten, weitere 37 Prozent bis zur 13. Schwangerschaftswoche. Ab der 14. Schwangerschaftswoche treten Fehlgeburten dann glücklicherweise nur noch selten auf.

Häufig bleibt die Ursache für eine Fehlgeburt leider unklar. Man nimmt aber an, dass in der überwiegenden Anzahl der Fälle Fehlgeburten eine „Selbsthilfemaßnahme der Natur“ sind. Sie verhindern, dass ein schwerkrankes oder nicht lebensfähiges Kind heranreift.

Bereits vor der Schwangerschaft kann das Risiko einer Fehlgeburt deutlich verringert werden, indem man täglich Obst und Gemüse zu sich nimmt. Vitamine und Mineralstoffe(vor allem Eisen und Folsäure) einnimmt und täglich zwei bis drei Stückchen Schokolade isst. Dies sollten Sie auch in der Schwangerschaft tun. Das Risiko für eine Fehlgeburt ist um bis zu 72 Prozent erhöht, wenn Schwangere untergewichtig sind. Daher sollten Sie, wenn Sie einen Body Maß Index unter 18,5 haben, die Ernährung umstellen, um annähernd Normalgewicht zu erreichen. Sie sollten aber eines vermeiden, wenn Sie diese Information gelesen haben: Hören Sie nicht täglich ängstlich in sich hinein. Vermeiden Sie Stress und ernähren Sie sich ausgewogen.