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28. April 2017

Schwangerschaftsdiabetes – welche Risiken trägt dies mit sich?

Unbehandelt kann der Schwangerschaftsdiabetes den Schwangerschaftsverlauf negativ beeinflussen, daher ist eine frühe Diagnose wichtig.

Unbehandelt kann der Schwangerschaftsdiabetes den Schwangerschaftsverlauf negativ beeinflussen, daher ist eine frühe Diagnose wichtig.

Wenn Sie als Schwangere an Diabetes leiden, sollte dies im Auge behalten werden! Aber auch für Frauen mit unentdeckter Insulinresistenz (Prä-Diabetes) kann es während der Schwangerschaft viele gesundheitliche Risiken und Probleme geben. Mindestens 4 Prozent der Schwangeren erkranken an einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Dies bedeutet, dass eine Diabetes-Erkrankung erstmals während der Schwangerschaft auftritt, meist weitestgehend symptomlos verläuft und nach der Entbindung vergeht.

Bei folgenden Faktoren besteht ein höheres Risiko für das Auftreten eines Schwangerschaftsdiabetes:

  • Alter >= 30 Jahre
  • Starkes Übergewicht (BMI >= 30)
  • Diabetes in engerer Familie
  • Bereits Geburt eines Kindes >= 4500 Gramm
  • Wiederholte Fehlgeburten
  • Nachweis von Glukose im Harn
  • Vermehrte Fruchtwassermenge (Hydramnion)

Aber auch bei einem normalen BMI kann ein Schwangerschaftsdiabetes auftreten! (more…)

20. Mai 2016

Schwangerschaftsdiabetes – Auswirkungen auf das Kind

Schwangerschaftsdiabetes verschwindet in den meisten Fällen von alleine nach der Geburt - aber nicht immer

Schwangerschaftsdiabetes verschwindet in den meisten Fällen von alleine nach der Geburt – aber nicht immer

Etwa 3,7 % der Frauen entwickeln in der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes. In den meisten Fällen verschwindet dieser direkt nach der Geburt wieder. Trotzdem sollten nach der Geburt einige Untersuchungen vorgenommen werden, um abzuklären, ob dies auch bei Ihnen der Fall ist.

Schwangerschaftsdiabetes – nach der Geburt Zuckerwerte überprüfen

Muss die werdende Mutter aufgrund ihres Schwangerschaftsdiabetes Insulin spritzen, sollten am zweiten Tag nach der Geburt Blutzuckerbestimmungen erfolgen – die erste nüchtern und die zweite etwa zwei Stunden nach dem Frühstück. Bei erhöhten Werten sollten Sie unbedingt bei einer diabetologischen Schwerpunktpraxis vorstellig werden.

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21. August 2013

Alles auf Zucker! Der Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)

Der Gestationsdiabetes (GDM) ist eine Form des Diabetes mellitus, welche erstmalig während einer Schwangerschaft auftritt. Mit 20% betroffenen Frauen ist er eine der häufigsten Krankheiten während der Schwangerschaft.

Es handelt sich dabei um eine Kohlenhydratstoffwechselstörung bzw. Glukoseintoleranz, die durch das Fehlen oder die verminderte Wirksamkeit von Insulin zustande kommt. Im normalen Verlauf gibt die Bauchspeicheldrüse das Hormon zum Abbau des Blutzuckerspiegels und Bereitstellung des Zuckers für die Zellen in das Blut ab. (more…)

12. März 2012

Test auf Schwangerschaftsdiabetes wird von Krankenkassen bezahlt

Bereits in unserem Blog im Dezember 2009 haben wir darauf hingewiesen, dass es wichtig ist Tests auf Schwangerschaftsdiabetes wahrzunehmen.

In Zukunft werden diese Tests auf Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) von den Krankenkassen übernommen. Dies wurde am 15. Dezember 2011 vom Gemeinsamen Bundesausschuss, dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland beschlossen.

Werden bestimmte Werte des Blutzuckers in der Schwangerschaft überschritten, spricht man von Gestationsdiabetes, welches das Risiko für spezifische, ungewöhnliche Geburtskomplikationen erhöht. Laut einem Artikel des Sterns am 3. Mai 2010 leiden immer mehr Schwangere unter der Zuckerkrankheit, wie durch Diabetes-Experten berichtet wird. Die Folgen für die Mutter und natürlich auch für das Kind können erheblich sein. Nach Informationen der Deutschen Diabetes Gesellschaft waren von allen Frauen, die im Jahr 2008 ein Kind zur Welt brachten, 4,4% an Diabetes erkrankt.  3,4% der Frauen erkrankten während der Schwangerschaft an Gestationsdiabetes. Wird die Erkrankung nicht behandelt, ist das Auftreten von Geburtskomplikationen um das fünffache erhöht. Dies verdeutlicht die Wichtigkeit der Durchführung von Screenings auf die Zuckererkrankung bei Schwangeren.

Für die Schwangeren sind zwei Tests vorgesehen. Der Vortest soll die Frauen erkennen, bei denen dann der entscheidende zweite Zuckertest durchgeführt wird. Wird die Schwangere positiv auf  Diabetes getestet, ist es meist durch die Änderung der Ernährung sowie der körperlichen Tätigkeit möglich, eine Verbesserung der Werte zu erzielen.

Dieser Beschluss über die Einführung eines Screenings auf Schwangerschaftsdiabetes tritt ab dem 3. März 2012 in Kraft.

Den Beschlusstext, tragende Gründe sowie die Pressemitteilung finden Sie beim Gemeinsamen Bundesausschuss unter folgendem Link: www.bg-a.de