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24. April 2015

Risiko Präeklampsie? – Doppler-Ultraschall sinnvoll

Präeklampsie kann durch frühen Ultraschall schneller diagnostiziert werden

Präeklampsie kann durch frühen Ultraschall schneller diagnostiziert werden

Die Vorsorgetermine während der Schwangerschaft sollen eine bestmögliche Kontrolle Ihrer Gesundheit sowie der gesunden Entwicklung Ihres Ungeborenen ermöglichen. Die Wissenschaft strebt dabei eine ständige Weiterentwicklung der medizinischen Verfahren an. Eine anerkannte Untersuchungsmethode ist der Ultraschall.

Nun ist es den forschenden Medizinern gelungen, mittels Doppler-Ultraschall einen bekannten Risikofaktor für Frühgeburten eher zu erkennen. (more…)

25. April 2014

Die Pollen fliegen wieder!

Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. In der Schwangerschaft kann dies Betroffenen besonders hart zusetzen.

Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. In der Schwangerschaft kann dies Betroffenen besonders hart zusetzen.

Ob Hausstauballergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Pollenallergie (Heuschupfen): Nicht wenige Menschen in Deutschland erleben irgendwann einmal eine allergische Reaktion. Wie die aktuelle Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) des Robert Koch-Instituts ergab, sind ca. 24 Prozent der Männer und ca. 36 Prozent der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen. Eine der häufigsten Allergien ist übrigens der Heuschupfen von dem ungefähr jede sechste erwachsene Frau und jeder achte erwachsene Mann bereits betroffen war. (more…)

14. April 2014

Die schöne Osterzeit und die Lust auf Ostereier

©hodihu/flickr

©hodihu/flickr

Das Osterfest steht unmittelbar vor der Tür. Kinder – aber auch Erwachsene – freuen sich auf das Verstecken und Suchen von Eiern oder den Eierlauf, und natürlich auch darauf, diese genüsslich zu essen. Zur Osterzeit fragen sich jedoch auch einige werdende Mütter, ob etwas gegen den Verzehr von Ostereiern während der Schwangerschaft spricht. Gerade in dieser Lebensphase tritt für viele Frauen das Thema Ernährung sehr stark in den Vordergrund. Und dies ist auch gut so, da eine ausgewogene und gesunde Ernährung für die Gesundheit der Schwangeren sowie für die Entwicklung des ungeborenen Kindes von großer Bedeutung ist. (more…)

21. Oktober 2011

Entbindung im „Hebammenkreißsaal“

Bei der Wahl der Geburtsklinik sollte es in erster Linie darum gehen, dass Sie sich sicher und geborgen fühlen. Das neue Versorgungskonzept „Hebammenkreißsaal“ soll Ihnen genau das umfassend bieten. Hier werden überwiegend gesunde Frauen in der Schwangerschaft, während und nach der Geburt sowie im Wochenbett eigenverantwortlich und selbstständig durch Hebammen betreut. Der Hebammenkreißsaal ersetzt nicht den üblichen – ärztlich geleiteten – Kreißsaal, sondern stellt eine Erweiterung des geburtshilflichen Angebotes der Klinik dar. Beide Abteilungen arbeiten in enger Kooperation miteinander, so dass im Falle einer sich entwickelnden Komplikation vor, während oder nach der Geburt die Frau vom Hebammenkreißsaal in die ärztliche Betreuung des üblichen Kreißsaals weitergeleitet werden kann. Grundlage hierfür ist ein interdisziplinär erarbeiteter Kriterienkatalog.

Ziel des in Skandinavien, England und Österreich entstandenen Konzeptes ist es, eine möglichst interventionsarme Geburtshilfe zu bieten. Hierbei spielt vor allem die vertrauensvolle Beziehung zur eigenen Hebamme eine tragende Rolle, die durch regelmäßigen Kontakt – bereits vor der Geburt – gefestigt wird.

Die wesentlichen Unterschiede zum „normalen“ Kreißsaal bestehen darin, dass unter der Geburt eine „Eins-zu-Eins-Betreuung“ – Patientin-Hebamme, angestrebt wird. Daneben werden zur Geburtserleichterung ausschließlich naturheilkundliche Verfahren angewendet, sollten diese nicht ausreichen, wird die Gebärende im normalen Kreißsaal weiter betreut. Während der eigentlichen Geburt kommt eine zweite Hebamme unterstützend hinzu. Sollten allerdings Komplikationen oder Regelwidrigkeiten auftreten wird ein Arzt ohne Wechsel der Räumlichkeiten herangezogen. Auch die Wochenbettbetreuung erfolgt durch das Hebammenteam.

Die Vorteile des Hebammenkreißsaals sehen Schwangere, die dort entbunden haben, hauptsächlich in der Selbstbestimmung, der Kontinuität der Betreuung und der Sicherheit im Falle des Falles doch auf ärztliche Unterstützung zählen zu können.
Der Hebammenkreißsaal stellt in Deutschland bisher eine Innovation dar. Nachfolgend finden Sie die existierenden Hebammenkreißsäle in Deutschland.

Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
Asklepios Klinik Hamburg-Harburg
Asklepios Klinik Hamburg-Barmbek
Klinikum Stuttgart, Krankenhaus Bad Cannstatt
Klinikum Niederberg, Velbert
Krankenhaus Nord-West, Frankfurt am Main
Martin-Luther-Krankenhaus Berlin
Klinikum Osnabrück
Klinikverbund Südwest, Krankenhaus Herrenberg
Universitätsklinikum Bonn

7. Oktober 2011

Zeit für Beikosteinführung!?

stillen

Um den 6. Lebensmonat sollten Sie über die Beikosteinführung nachdenken.

Der Übergang von der Muttermilch zu normaler Kost sollte behutsam, Schritt für Schritt erfolgen.
Dass Muttermilch die perfekte Nahrung für Ihr Neugeborenes ist, wissen Sie ja schon… aber um den 6. Lebensmonat sollten Sie sich auch über die Beikosteinführung Gedanken machen.

Aber wann genau kann bzw. soll man mit der Einführung von Beikost beginnen? Dazu sind Experten geteilter Meinung! So empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund das Anbieten von Beikost ab dem vollendeten 4. Lebensmonat. Die WHO empfiehlt jedoch die Einführung von Beikost nach dem vollendeten 6. Lebensmonat. Um den tatsächlich richtigen Zeitpunkt der Einführung von Beikost zu ermitteln, der individuell unterschiedlich sein kann, ist die Beobachtung folgender Beikostreifezeichen unabdingbar:

+ der Zungenstreckreflex hat sich bereits verloren
+ aktive Sitzbereitschaft
+ aktives Interesse an Essbarem

Der Übergang von der Muttermilch zu normaler Kost sollte behutsam, Schritt für Schritt erfolgen. Beginnen Sie mit einem Löffelchen und stillen Sie ihr Kind weiter, so lange Sie und Ihr Kind das wollen. Zu Beginn der Beikosteinführung reichen kleine Mengen an fein pürierter Beikost (2-3 Teelöffel) aus, die nach und nach erhöht werden sollten. Sobald das erste Lebensjahre abgeschlossen ist, sollte Ihr Baby im Familienrhythmus essen (Frühstück, Mittag, Abendbrot).

Mehr zum Thema Beikost finden Sie auch unter www.gesundinsleben.de

 

 

Foto: (c) Stefan Malmesjö / flickr CC BY 2.0