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17. Juni 2011

EHEC-Keim von Mensch auf Essen übertragen

Wie aktuell bekannt wurde, infizierte eine Catering-Mitarbeiterin aus Hessen die Gäste einer Feier mit den lebensbedrohlichen EHEC Bakterien. So wurde der Keim vom Mensch auf die Lebensmittel übertragen und hat sich ausgebreitet.

Händewaschen sehr wichtig – Wenn grundlegende Regeln wie Händewaschen nach dem Toilettengang eingehalten werden, könne es eigentlich nicht zu einer Übertragung des Keims kommen, so Experten. Möglich sei aber auch, dass ein infizierter Gebrauchsgegenstand des Catering Betriebes eine Rolle spielte, dieses wird aber noch untersucht.

Aber Achtung: Zurzeit liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, ob sich EHEC in Pflanzen findet, die aus verunreinigtem Saatgut gezogen wurden, teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung mit. Die Verzehr-Warnung gilt deshalb nur für rohe Sprossen. Die Behörde rät auch von selbstgezogenen rohen Sprossen und Keimlingen ab.

Beachten Sie als Schwangere vor allem die Hygienehinweise und verzichten Sie weiterhin auf rohe Sprossen!

12. Juni 2010

Herpes labialis und Schwangerschaft

Mit Herpes-Viren werden oft nur Herpes-simplex-Virus 1 und Herpes-simplex-Virus 2 gemeint, generell umfasst die Gruppe der Herpesviren aber acht verschiedene humanpathogene Herpesviren (HHV).

Herpes labialis ordnet man dem Herpes-simplex-Virus 1 (HSV-1) zu. Die Infektion zeigt sich meist durch schmerzhafte Bläschen am Mund; das Virus wird über den Bläscheninhalt und Speichel übertragen. Die Herpes-Viren sind hochinfektiös. Enger Hautkontakt, Küssen, Schmusen, gemeinsames Verwenden eines Glases oder Löffels oder Benutzen derselben Zahnbürste sowie Tröpfcheninfektion (z.B. beim Niesen) führen mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Ansteckung.

Nach der akuten Phase trocknen die Bläschen ein und heilen innerhalb von einigen Tagen ab, die Viren bleiben jedoch unbemerkt im Körper. Die meisten Menschen haben sich bereits in der Kindheit angesteckt und sind Träger dieses Herpes-simplex-Virus.

Sonnenbaden, Stress, Monatsblutungen und Verletzungen oder hormonelle Umstellung (Schwangerschaft) können die Abwehrkräfte des Körpers vermindern, das Virus wieder aktivieren und zum erneuten Ausbruch des Herpes labialis führen.

Der Lippenherpes ist während der Schwangerschaft unbedenklich. Hat die Mutter des Neugeborenen gerade einen frischen Schub von Lippenbläschen, muss ein Mundschutz getragen und auf konsequente Händedesinfektion geachtet werden – vor allem nach dem Auftragen von Salbe auf die Bläschen. Eine Behandlung ist umso erfolgreicher, je früher sie beginnt. Lippensalbe, die den Wirkstoff Aciclovir enthält, ist auch in der Schwangerschaft unbedenklich – während der Anwendung darf auch gestillt werden. Eine englische Studie fand jetzt heraus, dass auch Teebaumöl oder der Wirkstoff der Melisse (als Salbe aufgetragen) genauso wirkungsvoll sind.

Der zweite Typ des Virus wird über die Schleimhäute (Mund und Geschlechtsorgane) übertragen, ist damit also eine sexuell übertragbare Krankheit. Genitalherpes (Herpes genitalis) lässt sich an schmerzhaftem Ausschlag und Bläschen im Innen- und Außenbereich der Scheide erkennen und kann in der Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt oder zu einer schweren Erkrankung des Neugeborenen führen.

Lesen Sie auf unserer BabyCare Internetseite mehr.

2. Juni 2010

Regelmäßige Anwendung des CarePlan®VpH -Messhandschuhs während der Schwangerschaft

Gerade in der Schwangerschaft treten vaginale Infektionen aufgrund des veränderten Hormonhaushalts besonders häufig auf und sind oft die Ursache einer Frühgeburt. Die Infektionen können sich bis in die Gebärmutter ausbreiten und zu Veränderungen des Muttermundes, zu vorzeitigen Wehen, zu einem vorzeitigen Blasensprung und schließlich zur Frühgeburt führen. Je früher eine solche Infektion bemerkt wird, umso leichter kann sie behandelt werden.

Die Bestimmung des Scheiden-pH-Wertes mittels CarePlan®VpH-Testhandschuh ist für betroffene Schwangere unablässig. Besonders Frauen, die übermäßig viele Vaginalinfektionen in ihrem Leben bzw. eine Infektion im letzten Jahr vor der Schwangerschaft hatten oder schon eine Frühgeburt erleiden mussten, wird von uns empfohlen, regelmäßig selber zu Hause den Scheidenwert zu messen. Eine Messung des vaginalen pH-Wertes sollte zweimal wöchentlich, vom Beginn der Schwangerschaft bis möglichst zur Entbindung erfolgen.

Erkennen Sie Vaginalinfektionen frühzeitig und beugen Sie aktiv Frühgeburten vor – BabyCare unterstützt Sie dabei!

30. April 2010

Heißhunger auf Rollmops und Co?

rollmops

Rollmöpse werden stark gesalzen und sind daurch aus hygienischer Sicht sicher.

Bei einem Bratrollmops handelt es sich um ein heiß gegartes Fischereierzeugnis, das Sie während der Schwangerschaft ohne Bedenken genießen können. Rollmops hingegen gehört zu den kalt gegarten Fischereierzeugnissen. Das bedeutet, er wird aus rohem Hering hergestellt. Da Rollmöpse jedoch stark gesalzen werden, sind sie aus hygienischer Sicht sicher und es spricht nichts gegen den Verzehr in der Schwangerschaft.

Der Verzehr so genannter kalt gegarter Fischereierzeugnisse, die stark gesalzen, gesäuert oder gezuckert sind, stellt kein Risiko für die Übertragung von Listerien dar. Zu dieser Gruppe gehören Matjesheringe, Bismarckhering, marinierter Hering, Rollmops oder Salzhering.

Auch heiß gegarte und industriell verpackte Fischereierzeugnisse sind wie andere erhitzte Lebensmittel unbedenklich, vorausgesetzt die Verpackungen sind frisch geöffnet. Aber auch in diesem Fall, empfehlen Experten, industriell hergestellte Erzeugnisse zu bevorzugen, denn Lebensmittelhersteller haben heute gute Qualitätssicherungsprogramme. In allen Fällen sollte eine geöffnete Verpackung in 2-3 Tagen aufgebraucht werden.

 

Bild-Copyright © Alpha / flickr (CC BY-SA 2.0)

 

13. April 2010

Die wichtigsten Infektionskrankheiten des Mannes, die zu Fertilitätsstörungen führen können

Obwohl die Ursachen der Fertilitätsstörung zu 40-50 Prozent beim Mann liegen, begeben sich meistens zuerst die Frauen in eine Kinderwunschbehandlung. Bei etwa 15 Prozent aller Männer werden Fertilitätsstörungen durch Infektionen am Harn- und Geschlechtsorgan verursacht.

Am Häufigsten kommt hierbei das sogenannte Prostatitis-Syndrom vor. Diese zeichnet sich durch Schmerzen, vermehrten Harndrang und Ejakulationsschmerz aus. Eine weitere häufige Erkrankung ist die Harnröhrenentzündung, die unter anderem durch Chlamydien oder Gonorrhoe (Tripper) verursacht wird. Typische Symptome sind hierbei Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen sowie eitriger Ausfluss. Auch Entzündungen des Nebenhodens werden durch die genannten Erreger verursacht und können zu Fertilitätsstörungen beim Mann führen. Symptome für diese Erkrankung sind Schmerzen, Hodenschwellungen, Schmerzen beim Wasserlassen und Fieber.

Männer, die akut oder in den letzten Jahren an Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane litten, sollten einen Urologen aufsuchen. Das gilt auch dann, wenn Fertilitätsstörungen beim Mann vermutet werden