Zum Inhalt springen


-


28. Juli 2017

Übergewicht vor der Schwangerschaft

Bei Übergewicht sollten Sie auf Ihre Ernährung und eine angemessene Gewichtszunahme achten

Bei Übergewicht sollten Sie auf Ihre Ernährung und eine angemessene Gewichtszunahme achten

Wenn Sie schon vor der Schwangerschaft übergewichtig sind, sollten Sie bis zum Ende der Schwangerschaft maximal acht bis zehn Kilogramm zunehmen. Wie kritisch Ihr Übergewicht ist, können Sie übrigens gut anhand des sogenannten Body-Mass-Index (BMI) einschätzen. Man berechnet ihn, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße im Quadrat teilt:

Körpergewicht in kg / (Körpergröße in Meter)2 (more…)

9. Januar 2015

Wintersport – dürfen Schwangere mit auf die Piste?

Auch beim Sport im Winter auf Sturzgefahr achten

Beim Sport im Winter auf Sturzgefahr achten

Generell gilt auch für Schwangere: Sport tut gut! Bewegung verhilft zu erhöhter Leitungsfähigkeit, kann Stress abbauen und führt richtig dosiert zu körperlichem Wohlgefühl.

Dabei dürfen werdende Mütter jedoch nicht uneingeschränkt Sport betreiben. Auf Aktivitäten mit besonders belastenden Bewegungen wie harten Stößen oder schnellen Beschleunigungen muss vorübergehend verzichtet werden. Damit Ihnen auch während der Schwangerschaft der Spaß am Sport durch empfohlene Einschränkungen und Verbote nicht verloren geht, möchten wir Sie auf ein paar Verhaltensregeln hinweisen. (more…)

14. August 2013

Als fittes Duo durch die Schwangerschaft

Ab dem Moment, indem eine Frau von ihrer Schwangerschaft erfährt, ist eins klar: Sie wird nie wieder allein sein. Das gilt einerseits für das gesamte zukünftige Leben, insbesondere aber für die nächsten neun Monate. Eine Abhängigkeit zu seiner Mutter in solchem Ausmaß wird das Kind vielleicht noch während der Stillzeit in vergleichbarer Weise haben, mit der endgültigen Umstellung auf feste Nahrung löst sie sich jedoch mehr und mehr. (more…)

10. Juni 2013

Laufen für die ersten Schritte, beim Netzwerk-Gesunde-Kinder

Alle Jahre wieder initiiert das Netzwerk Gesunde Kinder in Teltow Fläming (Brandenburg) mit diversen Partnern aus Wirtschaft, Industrie und Versicherungen eine Sportveranstaltung ganz im Zeichen der (Kinder-, Familien-) Gesundheit. So hieß es auch am 25.04.2013 wieder „Sport frei“ für Groß und Klein. Auf Strecken von 5, 10 oder 15 km konnten alle laufbegeisterten Netzwerkakteure, Unterstützer, Firmen, Eltern und Kinder, ihr Können in Sachen Jogging und Walking zeigen. Das geleistete Startgeld kommt dem Netzwerk Gesunde Kinder zugute. Auf dem Ludwigfelder Betriebsgelände von Mercedes-Benz versammelten sich Freiwillige und Firmen um für das leibliche Wohl der Besucher des Netzwerklaufs zu sorgen und über die Arbeit im Netzwerk Gesunde Kinder zu informieren. (more…)

15. Oktober 2012

Kampfsport während der Schwangerschaft?

Regelmäßiger Sport ist gut für die Gesundheit. Soweit können Sie sich sicher sein. Aber es kommt, wie bei fast allem, immer auf die Art und Intensität des Sportes an. Da uns des Öfteren im BabyCare-Fragebogen die Frage gestellt wird, ob auch Kampfsportarten zu den geeigneten Sportarten in der Schwangerschaft gehören, wollen wir uns heute an dieser Stelle mit diesem Thema befassen.

Prinzipiell kann solange Sport getrieben werden, wie es für Sie und Ihren Körper noch angenehm und machbar ist. Angesichts des wachsenden Bauchumfangs schließen sich im Laufe der neun Monate ganz automatisch einige Sportarten aus, weil sie schlicht und ergreifend nicht mehr möglich sind. Schwanger zu sein bedeutet in eine neue Lebenssituation hinein zu wachsen. Es bedeutet genauso, auch wenn Sie sich in einem guten Trainingszustand befinden, sich zunächst für die Zeit der Schwangerschaft zurück zu halten bzw. speziell das Kampfsporttraining auszusetzen oder durch eine ähnliche sanftere Sportart (z.B. Tai-Chi) zu ersetzen. Die Schwangerschaft ist an sich schon eine extreme Anforderung an den Körper, so nehmen Herzfrequenz und –Volumen beispielsweise zu. Schwangerschaftsbedingte körperliche Veränderungen treten vor allem ab dem sechsten Monat ein. Von nun an werden sich merklich Einschränkungen ergeben. Durch den größer werdenden Uterus, verlagert sich der Körperschwerpunkt, weil das Becken nach vorn kippt.

Aber auch in der Frühschwangerschaft sollten Sie davon absehen, Kampfsportarten in denen die Möglichkeit besteht harte Schläge, Stöße oder Tritte abzubekommen, zu betreiben. Auch wenn die Schläge potentiell nicht in Richtung Bauch oder Magen gehen, bestehen große Verletzungsgefahren, die Ihnen und Ihrem Ungeborenen irreparablen Schaden zufügen können. Generell sollte das Training kein Verletzungsrisiko bergen. Diagnoseverfahren wie Röntgen-Untersuchungen oder Operationen, Narkosen und eine Ruhigstellung des Körpers können zusätzliche Risiken für Mutter und Kind mit sich bringen. Außerdem kann bei sehr anstrengendem Sport die Körpertemperatur binnen einer Stunde um rund zwei Grad Celsius ansteigen. In der Phase, in der sich die Organe des Kindes entwickeln, es wird vermutet, dass dies eine Ursache für Schädigungen oder Fehlbildungen des Babys sein kann. Deshalb, lieber gemäßigt Sport treiben. Nach der Geburt können Sie wieder voll in den Trainingsplan einsteigen. Das heißt aber nicht, dass Sie (nur) weil Sie schwanger sind nun komplett auf Sport verzichten müssen. Folgende Sportarten können Alternativen sein: Schwimmen, Wandern/Spazieren, Radfahren, Leichtes Laufen mit speziell stoßdämpfenden Schuhen, leichtes Muskeltraining (auch im Fitnessstudio), Yoga, Tai-Chi, Chi-Gong, Skilanglauf oder Tanzen.

Von der Ausübung folgender Sportarten ist vor allem für Ungeübte dringend abzuraten: Squash, Tennis, Tauchen, Reiten, Handball, Fußball, Kampfsport, Kraftsport, Surfen, Alpin Ski oder Bodybuilding. Gehören Sie zu denen, die eine dieser Sportarten regelmäßig betreiben, besprechen Sie Ihren Schwangeren-Trainingsplan mit Ihrer betreuenden Ärztin/Ihrem betreuenden Arzt und Trainerin/Trainer, um mögliche Alternativen zu finden, die weniger Gefahren bergen.