Zum Inhalt springen


-


7. Februar 2014

Beeinflusst Stress in der Schwangerschaft das ungeborene Baby (Teil 2)

Die im vorhergehenden Artikel bereits angesprochene Problematik der Betamethason-Spritzung, hinsichtlich der frühzeitigen Reifung der Hirnstrukturen, ist deshalb negativ, weil gleichzeitig die Zellteilung und auch das Wachstum langsamer vonstatten gehen. Laut Thorsten Braun, Gynäkologe an der Charité in Berlin, zeigen Kinder, die während der Schwangerschaft mit Betamethason-Spritzen behandelt wurden eine abgeschwächte Aktivität der Stressachse und (more…)

5. Februar 2014

Beeinflusst Stress in der Schwangerschaft das ungeborene Baby (Teil 1)

Die Frage, ob Stress in der Schwangerschaft Risiken für die gesunde Entwicklung des Fetus mit sich bringt, ist häufig diskutiert. Letztlich muss man aber wohl davon ausgehen, dass ein erhöhter Stresshormonspiegel, vor allem zwischen Schwangerschaftswoche (SSW) 12 und SSW 22 eine Rolle bei der späteren Entstehung von Krankheiten spielen kann.

Ein interessanter Faktor ist hierbei die Weitergabe mütterlichen Stresses an den Fetus, welche durchaus passiert, allerdings in einem Verhältnis von ca. eins zu zehn, d.h. dass ungefähr zehn Prozent des bei der Mutter durch innere und äußere Einwirkungen ausgelösten Stresshormons Cortisol seinen Weg zum ungeborenen Baby finden. (more…)

18. Februar 2013

Stress in der Schwangerschaft beeinflusst das Neugeborene

Stress in der Schwangerschaft = Schreibaby?

Stress in der Schwangerschaft = Schreibaby?

Wie wichtig ist der Gesundheitszustand der werdenden Mutter in Bezug auf das Schreiverhalten beim Baby? Neuigkeiten liefert ein Team des Universitätsklinikums Heidelberg um die Psychologin Dr. Anna Sidor.

In der Regel ist die Zunahme des Schreiens in den ersten Lebenswochen des Säuglings ein selbstlimitierendes Phänomen und zeigt als solches keine negativen Folgen für die weitere Entwicklung des Kindes. Dieses Schreien ist letztlich ein ganz normaler Ausdruck von Kommunikation. (more…)

16. Juni 2010

Elterngeld mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet!

Das Elterngeld beläuft sich auf 67% des Nettogehaltes des Elternteils (nur auf das laufende Nettoeinkommen, Sonderzahlungen werden nicht berücksichtigt), der nach der Geburt des Kindes zu Hause bleibt, für max. 12 Monate. Das Elterngeld beträgt mindestens 300,00 EUR/Monat, maximal 1800,00 EUR/Monat. Während der Elterngeldzeit ist Teilzeitbeschäftigung unter 30 Stunden wöchentlich möglich.
Das Elterngeld wird mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet! 
Viele Familien erhalten weniger Elterngeld als gedacht. Die zum 1. Januar eingeführte staatliche Leistung wird nämlich in den ersten zwei Monaten nach der Geburt mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet. Es lohne sich aber, den Antrag auf Elterngeld direkt zu stellen, da es auch anteilig ausgezahlt werde. Wer kein Mutterschaftsgeld erhält, bekommt von Anfang an Elterngeld. Das heißt: „Man kann nicht beide Leistungen in voller Höhe beziehen“. Arbeitnehmerinnen erhalten zumeist erst ab dem dritten Monat Elterngeld, da die Mutterschutzleistungen ihres Arbeitgebers und ihrer Krankenkasse in den ersten beiden Monaten nach der Geburt zumeist höher sind. Anschließend hätten sie nur noch höchstens zehn Monate Anspruch auf Elterngeld, zwei weitere Monate Elterngeld bekommt man, wenn der Partner zu Hause bleibt.
Bestellen Sie sich doch die Broschüre Elterngeld und Elternzeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dort stehen alle wichtigen Informationen drin. Bestellbar im Internet http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/root.html unter dem Link Elterngeld-Broschüre zum Elterngeld und Elternzeit.
Auf unserer BabyCare Homepage erhalten Sie weitere Informationen zum Thema

4. März 2010

Erbrechen und Schwangerschaft

Etwa jede zweite Frau leidet in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten an einer mehr oder weniger starken Übelkeit, teilweise mit Erbrechen. Häufig treten die Beschwerden morgens nach dem Aufstehen am stärksten auf. In der Regel kommt es im vierten Schwangerschaftsmonat zu einer spontanen Besserung. Nur in seltenen Fällen leiden schwangere Frauen unter sehr starkem Erbrechen mit hohen Flüssigkeitsverlusten und Gewichtsreduktion (Hyperemesis gravidarum). Hyperemesis gravidarum ist eine ernsthafte Erkrankung und muss stationär behandelt werden.

Die Ursache der Übelkeit sieht man in der veränderten Hormonsituation, dadurch wird das „Brechzentrum“ im Gehirn gereizt. Eine medikamentöse Therapie kommt in der Regel gerade in der frühen Schwangerschaft nicht in Frage.

Was man dagegen tun kann:

+ Morgens im Bett schon eine Kleinigkeit essen und trinken und noch eine Zeitlang liegen bleiben.

+ Viele kleine, leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt einnehmen.

+ Über den Tag verteilt kleine Mengen Saft, Wasser oder Kräutertee trinken.

+ In manchen Fällen helfen Präparate mit Vitamin B6.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt darüber, dieser kann feststellen, ob es sich um ein normales Schwangerschaftserbrechen handelt oder ob Sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.