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7. Juli 2017

Vorsorgeuntersuchungen und Ultraschall – was Sie wissen sollten

Die Vorsorgeuntersuchungen werden unter anderem mit Ultraschall vorgenommen

Die Vorsorgeuntersuchungen werden unter anderem mit Ultraschall vorgenommen

Gerade in der ersten Schwangerschaft ist die Menge an Themen, mit denen sich die werdende Mutter auseinandersetzt, nicht selten überwältigend. Deshalb haben wir für Sie die folgende Zusammenfassung über die verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen erstellt.

Was geschieht genau während der einzelnen Vorsorgeuntersuchungen?

Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung – nachdem von der Frauenärztin die Schwangerschaft bestätigt wurde – erfolgt zumeist eine Blutentnahme. Danach wird eine Erstuntersuchung ab der 8. Schwangerschaftswoche vereinbart. Hier werden Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt Sie ausführlich befragen und gründlich untersuchen. Dann wird Ihr Mutterpass ausgestellt, in dem die ersten Eintragungen vorgenommen werden. Die Blutergebnisse der vorhergehenden Untersuchung beispielsweise, ebenso Maße wie Ihr Gewicht und (more…)

9. Juni 2017

Was passiert bei einer drohenden Frühgeburt?

Bei einer drohenden Frühgeburt ist es wichtig, die Anzeichen zu erkennen und entsprechend zu reagieren

Bei einer drohenden Frühgeburt ist es wichtig, die Anzeichen zu erkennen und entsprechend zu reagieren

Die Vorsorgeuntersuchungen dienen unter anderem auch dazu, Anzeichen einer drohenden Frühgeburt zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Falls eine Frühgeburt droht, hängt es vor allem von der Dauer der Schwangerschaft und dem Zustand des ungeborenen Kindes ab, welche Maßnahmen die Frauenärztin (more…)

15. Januar 2016

Chancen und Risiken der Pränataldiagnostik

Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik lassen zunächst das Risiko für Chromosomenstörungen oder anderen Krankheiten beim Ungeborenen bestimmen.

Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik lassen zunächst das Risiko für Chromosomenstörungen oder anderen Krankheiten beim Ungeborenen bestimmen.

Wenn Sie ab etwa 35 Jahren das erste Mal schwanger sind, werden Sie sich mit der Frage nach pränataldiagnostischen Untersuchungen auseinandersetzen müssen. Das liegt daran, dass Ihre Schwangerschaft dann automatisch als sogenannte Risikoschwangerschaft eingestuft wird, da bestimmte Chromosomenveränderungen und damit Erkrankungen des Babys häufiger auftreten als bei jüngeren Müttern. Über Verfahren der Pränataldiagnostik sollten sich zudem auch diejenigen Paare Gedanken machen, in deren Familien bereits genetische Erkrankungen aufgetreten sind. (more…)

27. Februar 2012

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft

Die Vorsorgeuntersuchungen sollten unbedingt von der Schwangeren wahrgenommen werden. Diese werden von dem betreuenden Gynäkologen durchgeführt. Die Erstuntersuchung beinhaltet eine umfangreiche Anamnese sowie eine intensive Untersuchung und das Ausstellen des Mutterpasses. Die weiteren Untersuchungen kontrollieren den Verlauf der Schwangerschaft, sie dienen der Früherkennung und konsequenten Behandlung von eventuell auftretenden Komplikationen. Bei einem komplizierten Verlauf der Schwangerschaft oder einer Risikoschwangerschaft erfolgen die Untersuchungen entsprechend häufiger.

Die Untersuchungen sind bei einer komplikationsfreien Schwangerschaft wie folgt angesetzt:

  • Bis zur 24. Schwangerschaftswoche sollte sich die Frau alle 4 Wochen bei ihrem Gynäkologen  untersuchen lassen.
  • Ab der 28. Schwangerschaftswoche dann schon alle 3 Wochen,
  • ab der 34. Schwangerschaftswoche alle 2 Wochen und
  • ab der 41. Schwangerschaftswoche jeden 2. Tag. Bestehen bis dahin immer noch keine Anzeichen auf eine baldige Geburt, sollte sich die Schwangere ab 10-12 Tage nach dem errechneten Geburtstermin in stationäre Aufnahme begeben, um medizinisch bestens beobachtet zu werden, außerdem steht die Schwangere mit ihren Fragen und Ängsten nicht allein da. Das primäre Ziel dieser Untersuchungen ist das frühzeitige Erkennen von mütterlichen und kindlichen Risiken.

Außer den regelmäßigen Untersuchungen wird in der 24.-28. Schwangerschaftswoche ein Glucose-Screening angesetzt. Bei Frauen mit familiärer Belastung (zuckerkranke Eltern oder Großeltern) oder starkem Übergewicht wird das Glucose-Screening in der 30.-32. SSW wiederholt, auch wenn es vorher unauffällig war. Darüber hinaus wird ein Abstrich auf Streptokokken empfohlen und bei Rh-negativen Frauen in der 27.-30. Schwangerschaftswoche außerdem ein 2. Antikörpersuchtest (Anti-D-Prophylaxe).

Das Angebot an Zusatzuntersuchungen, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Dabei sollte gut überlegt werden, welche von diesen Angeboten wirklich notwendig sind, da häufig Untersuchungen durchgeführt werden, die völlig unnötig sind, oder sogar belastend sein können. Als Entscheidungshilfe dienen umfangreiche Informationen und die Beratung durch einen Fachmann.